Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?8170

Köln (queer.de) - Der Lesben- und Schwulenverband hat auf seiner Website eine aktualisierte Liste erstellt, die über Rechte und Pflichten in der Homo-Ehe aufklärt. Seit der Einführung der Eingetragenen Partnerschaften 2001 hat der Gesetzgeber mehrfach Verbesserungen für Homo-Paare verabschiedet. Zuletzt beschloss das Bundeskabinett vor gut einem Monat auf Druck der SPD, Schwulen und Lesben bei der Erbschaftssteuer denselben Freibetrag zuzugestehen wie Heterosexuellen (queer.de berichtete). Dennoch weist die Liste einige eklatante Benachteiligungen auf, insbesondere im Steuerrecht. Hier werden Homo-Paare nach wie vor wie Fremde behandelt.

Für die individuelle Beratung stehen Manfred Bruns und Simone Huckert jeden Dienstag zwischen 13 bis 15 Uhr unter 0700-57 83 73248 (12 Ct./Min.) zur Verfügung. (pm/dk)



#1 FloAnonym
  • 15.01.2008, 17:17h
  • Die einzige echte Gleichstellung ist die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare.

    Alles andere wird stets nur eine (mehr oder weniger gute) Ehe 2. Klasse und niemals komplett gleichgestellt sein. Und selbst wenn, wäre es diskriminierend für dasselbe unterschiedliche Namen zu nehmen. Außerdem können eingetragene Partnerschaften von späteren Regierungen wieder geändert werden - bei einer Öffnung der Ehe würde es alle gleich betreffen.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 gerdAnonym
  • 15.01.2008, 22:56h
  • Letztlich ist nur die Eheöffnung richtig und andere Länder wie Spanien, Kanada, Belgien, Niederlande oder Südafrika und der Bundesstaat Massachusetts in den USA haben dies bereits erreicht.

    Solange aber dies aufgrund der Blockadehaltung der CDU/CSU im Bundesrat nicht gesetzlich durchsetzbar ist, geht es um die Beseitigung von den noch schlimmsten Ungerechtigkeiten bei der Lebenspartnerschaft: die Anpassung des Freibetrags im Erbschaftssteuer- und Schenkungssteuergesetz wird jezt kommen und das ist ein guter Schritt der Verbesserung.

    Aber gerade bei den Beamten sind in unserem Staate immer noch grosse Ungerechtigkeiten vorhanden, wo Lebenspartnerschaften ausgeklammert bleiben. Und im Steuerrecht (Grunderwerbssteuer, Einkommenssteuer) ist dies ebenso zutiefst weiter ungerecht. Gerade das bisherige Ehegattensplitting und das Steuerklassenwahlrecht steht homosexuellen Menschen nicht zu. Hier zeigt sich dann im Steuerrecht, dass es immer noch ein Zweiklassensystem bei der sexuellen Orientierung in unserem Lande gibt. Gut das der LSVD sich hier weiter engagiert.
  • Antworten » | Direktlink »