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Wer ist zufriedener in der Zweisamkeit? Forscher fanden heraus: Bei Schwulen und Lesben läuft’s besser als bei Heteros.

Von Carsten Weidemann

Der Vergleich einer Reihe von Studien belegt diese verblüffende Erkenntnis. In einer gleichgeschlechtlichen Beziehung gibt es die größere Wahrscheinlichkeit, dass Familienwerte besser gelebt werden als in heterosexuellen Paarungen.

Das in San Francisco ansässige Rockway Institute, dass sich dem wissenschaftlichem Schwerpunkt Homosexualität widmet, hat die vergleichende Untersuchung von Forschungsergebnissen angestoßen. Deren Leiter, Robert-Jay Green nannte auch gleich einen wichtigen Grund für die höhere Zufriedenheit bei Homopaaren. Die Flexibilität der Geschlechterrollen und die gleichwertige Aufteilung der Aufgaben beim Zusammenleben halte die Beziehungen gesünder.

"Zwei Partner desselben Geschlechts haben die Möglichkeit, den traditionellen Rollenmustern zu entfliehen, die bei vielen Heterosexuellen für ein Ungleichgewicht und für Unzufriedenheit sorgen", meinte Green. Der Kampf zwischen Mann und Frau spielt also keine Rolle, entsprechend zeigen die Untersuchungen, dass die Zufriedenheit bei lesbischen Paaren am allergrößten ist. Schwule Paare landen auf dem zweiten Platz, danach erst kommen die gemischten Verbindungen. Die Studie zeigt außerdem, dass gleichgeschlechtliche Beziehungen deutlich flexibler beim Aushandeln der Reglen und Rollen in einer Partnerschaft sind.

15. Januar 2008



11 Kommentare

#1 wolfAnonym
  • 15.01.2008, 14:40h
  • deshalb muss die heterosexuelle ehe und familie unter besonderen schutz gestellt werden, weil ihr schwule und lesbische partnerschaften sonst den rang ablaufen, ist doch logisch, oder ?
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#2 SvenAnonym
  • 15.01.2008, 15:41h
  • Nein, die müssen nicht geschützt werden.
    Das Ergebnis zeigt doch ein doch eindeutig, dass die Heterobeziehung minderwertig und unnatürlich ist.
    Eine derart zerrüttete Verbindung zweier Menschen kann bestimmt nicht der beste Ort für den Aufwuchs von Kindern sein.

    :-)
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#3 Georg und JörgAnonym
  • 15.01.2008, 16:27h
  • @wolf:
    Nö, das heißt, dass die Heten sich lieber was von uns abgucken sollten. Drum merke: Von den Schwulen (und Lesben) lernen, heißt lieben lernen!!!
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#4 FloAnonym
  • 15.01.2008, 17:10h
  • "In einer gleichgeschlechtlichen Beziehung gibt es die größere Wahrscheinlichkeit, dass Familienwerte besser gelebt werden als in heterosexuellen Paarungen."

    Das sollten sich mal die Kirchen, Homohasser-Parteien und alle anderen Ewiggestrigen auf der Zunge zergehen lassen.

    Nur bringt das leider gar nichts. Denn wo Hass und Dummheit sich treffen, haben Fakten und Argumente noch nie was gebracht. Die werden nicht verstanden oder gar nicht erst angehört...
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#6 ThommenAnonym
  • 16.01.2008, 11:46h
  • Ich finde, man sollte diese Uraltstory nicht immer wieder ausgraben. Zumal die meisten Schwestern sowieso den selben Knatsch suchen wie die Heteros, sonst wird ihnen langweilig...
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#7 GeorgAnonym
  • 16.01.2008, 18:58h
  • Wieso werden in einer Homo-Beziehung Familienwerte gelebt? Familienwerte gibt es nur in einer Familie, also dort, wo Kinder sind.

    Eine Beziehung zwischen zwei Menschen, egal ob hetero oder homo, ist keine Familie!

    Schwierigkeiten und Stress kommen erst dann so richtig auf, wenn kleine Kinder da sind. Das zermürbt manche Hetero-Ehe und man soll sich nicht wundern, wenn die dadurch in die Brüche geht.

    Zwei Personen ohne Kinder sind DINKS - Double Income No Kids!
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#8 MarekAnonym
  • 18.01.2008, 13:36h
  • @Georg:
    Das kommt ganz drauf an, wie man Familie definiert. Manche sehen das nur, wo Kinder sind, für andere sind Paare auch eine Familie. Ich persönlich tendiere zu letzterem, aber auch wenn man ersteren präferiert, sollten endlich für schwule und lesbische Beziehungen mit Kindern (egal, ob durch Adoption, künstliche Befruchtung, aus einer früheren Heterobeziehung, etc.) endlich gleiche Rechte gelten.
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#9 jochenAnonym
  • 20.01.2008, 14:15h
  • ich stimme meinem vorschreiber sven (2.) grundsätzlich zu.
    denn wenn kinder in einem heterophilen milieu aufwachsen müssen, das bestimmt wird vom kampf der geschlechter (siehe loriot). kann das nur heissen dass die sog. mann-frau beziehung nur zur fortpflanzung beziehungsweise der sexuellen befriedigung zwischen den geschlechtern dient.(siehe die vielen filme ab 18 j. aus der videothek die das belegen)
    aber somit oberflächlich und im kern ungut sind. und damit auch ungut für den weltfrieden (siehe weltgeschichte)
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#10 SaschaAnonym
  • 22.01.2008, 22:42h
  • @Thommen:

    Was erlaubst du dir eigentlich, fundierte sozialwissenschaftliche Ergebnisse und damit auch viele homosexuelle Partnerschaften auf derart dümmliche Art in den Dreck zu ziehen???

    Dass dir solche Forschungsergebnisse mit deiner billigen und letztlich homophoben Propaganda einer angeblichen, universellen "Bisexualität" nicht in den Kram passen, kann ich mir sehr gut vorstellen!

    Aber das gibt dir noch lange nicht das Recht, hier ohne jede Sachlichkeit und ohne jedes inhaltliche Argument herumzupöbeln!
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