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München (queer.de) - Die Stadt München hat Strafantrag wegen ehrverletzender Beleidigung gegen die rechtsradikale Wählergruppe "Bürgerbewegung Pro München" gestellt, weil diese gegen Homosexuelle hetzt. In ihrer Wahlkampfzeitung hat sie auf Seite 2 unter der Überschrift "Religion, Identität, Tradition" geschrieben: "Nicht länger sollen in der Öffentlichkeit provozierend auftretende Schwule, Perverse und Abartige als Vorbilder Kindern und Jugendlichen vorgehalten werden."

"Wir sind erschüttert darüber, in welch offener Art eine solche Minderheitenhetze wieder möglich ist und hoffen sehr, dass dem Strafantrag stattgegeben wird", erklärten Andreas Unterforsthuber und Heike Franz von der Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen der Stadt München.

"Pro München" gilt als Ableger der "Bürgerbewegung pro Köln", die 1996 gegründet wurde. Tonangebend waren dabei ehemalige Mitglieder der Republikaner und der NPD. Hauptthema der Wählergruppen ist die "Islamisierung" Deutschlands, sie sprechen sich aber auch für eine "Abschaffung" des CSDs und gegen Homo-Rechte aus. "Pro München" will bei den Wahlen am 2. März in den Stadtrat der bayerischen Landeshauptstadt einziehen. (dk)



83 Kommentare

#1 antifahhAnonym
  • 17.01.2008, 12:45h
  • sind das nicht die, die wie "proköln" mit den "exmuslimen" zusammen arbeiten und von der npd unterwandert sind?

    oder besser gesagt, nur tarnorganisationen der npd darstellen!

    im übrigen hetzt auch PI und "eigentümlich frei" gegen Schwule...
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#2 PI LeserAnonym
  • 17.01.2008, 15:03h
  • #1
    PI hetzt nicht gegen Schwule, ganz im gegenteil sie setzen sich aktiv für Menschenrechte ein. Wahrscheinlich hast du noch nie PI gelesen, sondern folgst nur den Behauptungen irgendwelcher linksgrünen Realitätsverweigerer.

    Pro München ist eine konservative Bürgerbewegung die sich gegen die Islamisierung einsetz und definitiv nicht rechtsextrem. Das da was unschönes über Schwule steht kann nur ein Einzelfall sein.
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#3 MAnonym
  • 17.01.2008, 15:21h
  • Pro München ist definitiv eine Vorfeldorganisation der NPD. Deshalb tritt diese ja auch selbst nicht an.
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#4 Henry GrotmannAnonym
  • 17.01.2008, 15:46h
  • "Pro München" ist natürlich genauso wie "Pro Köln" keine Vorfeldorganisation der NPD, denn letztere tritt sehr wohl in München an. Allerdings unter dem Namen "Bürgerinitiative Ausländerstopp".

    Die Klage hat übrigens nicht die geringste Aussicht auf Erfolg.
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#5 OrlandoAnonym
  • 17.01.2008, 15:55h
  • Der Name "Bürgerbewegung Pro München" orientiert sich zum einen am Konzept des Neonazi-Aktivisten Roland Wuttke ( (Bezirksvorsitzender NPD Oberbayern) unter scheinbar "neutralen" bzw. "harmlosen" Namen in die Öffentlichkeit zu treten. Die Mitglieder der "Bürgerbewegung" sind teilweise identisch mit dem Ende 2003 aufgelösten extrem rechten Sammlungsprojekt "Demokratie direkt".
    Zum anderen lehnen sich die Münchner Neonazis mit der neuen Bezeichnung an die in Köln lokalpolitisch aktive Neonazigruppe "Pro Köln" an.......

    In letzter Zeit liegen öfters Flyer bei uns im Haus. Tja, aber nur wenige Minuten. Für das Altpapier gerade gut. Dafür sorgen glücklicherweise unsere Mieter schon.
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#6 NobbiAnonym
  • 17.01.2008, 16:02h
  • Antwort auf #2 von PI Leser
  • PI ist nicht rechtsextrem und setzt sich für Menschenrechte ein? Dass ich nicht lache.

    Wer gegen eine Minderheit hetzt, wie PI das gegenüber Muslimen tut, ist in jedem Fall extrem. Wer gegen Ausländer hetzt, ist eindeutig rechts. Dass sich der Ausländerhass bei PI hinter Pseudo-Fakten, Verschwörungstheorien und Religions-Bashing versteckt, tut nichts zur Sache.

    PI fordert, die Freiheit von Muslimen in Deutschland zu beschränken (Koptuchdebatte, Moscheenbau, Ausweisung etc.) Was das mit Schwulen zu tun hat? "Auch ein Muslim muss für die Freiheit eines Homosexuellen eintreten, denn wenn erst diese Freiheit eingeschränkt wird, wird auch seine eigene Freiheit eingeschränkt." Das sagt Ahmed Marcouch, der muslimische Bürgermeister des Amsterdamer Stadtteils Slotervaart, heute in der SZ. Und das gilt auch im Umkehrschluss.
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#7 LukeAnonym
  • 17.01.2008, 16:23h
  • @ PI

    Das ist jetzt schon das zweite Mal, dass du manche Leute in diesem Forum in eine bestimmte Ecke drängen möchtest, weil wir einer Gruppierung, die ständig durch irgendwelche Aktionen ihre braune Gesinnung durchblicken lässt, anprangern, von wegen einmaliger Ausrutscher. Noch mal, ich wähle weder grün noch die Linken, trotzdem finde ich Pro München, Pro Köln und alles, für das diese Tarnorganisationen rechter Gesinnungsgenossen steht schlicht zum Kotzen. Was versprichst du dir eigentlich davon, wenn du Gruppierungen wie Pro München vollmundig verteidigst oder zu relativieren versuchst, in dem du z.B. Meinungsfreiheit geltend machst? Wenn du uns als linksgrüne Realitätsverweigerer bezeichnest, dann möchte ich meine Meinungsfreiheit geltend machen und dich als rechtsblinden Realitätsverdreher bezeichnen. Diese Organisationen schieben die 'Islamisierung' vor, um ganz offen ihre Fremdenfeindlichkeit zu propagieren, Ängste zu schüren und einen Dialog zu verhindern. Klappt ja, wie man sieht.
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#8 FredAnonym
  • 17.01.2008, 16:27h
  • im artikel liegt ein fehler vor. und PI leser, nur weil diese auch gegen eine islamisierung sind muß man sich nicht mit nazis verbünden(diese haben eine vollkommenes andere intention als wir) - pro münchen ist ein zweig von der npd. hat aber nichts mit der rechtspopulistischen pro-köln bewegung zu tun. auch wenn der name es vermuten läßt. pro köln hat nämlich klage gegen pro münchen gestellt wegen den namen.
    pro münchen sind nazis von der npd
    pro köln ist ein rechtspopulistischer haufen schwachmaten - trotzdem gibt es immense unterschiede zwischen nazis und rechtspopulisten -dies geht aus diesem artikel nicht hervor.

    seltsam ein autor von PI ist schwul der mit seinem partner ein schwarzes kind adoptiert hat - pöhse pöhse pöhse.

    ""Nicht länger sollen in der Öffentlichkeit provozierend auftretende Schwule, Perverse und Abartige als Vorbilder Kindern und Jugendlichen vorgehalten werden.""

    die aussagen kommen mir bekannt vor aus islamischen ländern und vieler einstellungen vieler muslimischer jugendliche.

    wieso ist dies bei deutschen rechtsextrem und die einstellung bei muslimen nicht?
    wieso ist antisemitismus und rassismus bei deutschen rechtsextrem und bei muslimischen jugendlichen nennt man dies multikulti?

    wenn man nicht mit zwierlei maß messen würde, dann wäre es nicht verkehrt..
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#9 madridEUAnonym
  • 17.01.2008, 16:36h
  • München als offene und urbayrische Metropole braucht keine Hetze gegen Minderheiten, um IDENTITÄT zu beweisen. Und wer beansprucht die Alleinvertretung der TRADITION in einer pulsierenden Weltstadt , die für jeden Geschmack etwas bietet ?
    Und RELIGION im Sinne des verknöcherten kath. Klerus soll hoffentlich keinen fanatischen Islamismus ersetzen, mit dem man schon genug um die Ohren hat. Fortschrittliche und laizistische Verfassungen oder Grundgesetze sind es, die man ihnen entgegenhalten sollte !
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#10 NobbiAnonym
  • 17.01.2008, 16:40h
  • zu Fred:

    Auf der Webseite von Pro Köln steht: "Schon seit vielen Monaten besteht folglich zwischen pro Köln und der neugegründeten Bürgerbewegung pro München ein enger Kontakt und reger politischer Gedankenaustausch", also nix Klage etc. Passt doch auch: die Rechtsradikalen von Pro Köln haben ja früher ebenfalls gegen CSD & Schwule gewettert. Aber im Moment ist es in Köln und München halt opportuner, gegen Muslime zu wettern. Rechtsextrem bleibts aber, "Rechtspopulisten" ist eine arge Untertreibung.

    Ob jemand bei PI schwul ist oder nicht, tut wenig zur Sache. Schon bei der SA solls ja mal Schwule gegeben haben. Naja, zumindest am Anfang. "pöhse pöhse pöhse"

    Und ja, hier wird tatsächlich mit zweierlei Maß gemessen: Fred misst ganze Bevölkerungsteile anhand vermeintlicher Religionseigenheiten und Aussagen und Taten Einzelner. Und der Rest der Forenteilnehmer hier misst Fred an seinen eigenen Worten.
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