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Yaounde (queer.de) - Ein Gericht in Kamerun hat drei Männer wegen Homosexualität zu sechs Monaten Zwangsarbeit verurteilt. Das berichtet die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf Alice Nkom, die Anwältin von Lazare Baeeg, Emmanuel Balep und Tony Dikongue. Die Männer wurden bereits im August festgenommen und verbrachten ein halbes Jahr in Untersuchungshaft in der Hafenstadt Douala.

Nkom hat bereits angekündigt, gegen das Urteil Rechtsmittel einzulegen: "Keiner dieser Menschen wurde beim homosexuellen Geschlechtsverkehrs erwischt. Das Gericht kann sie also nicht für etwas verurteilen, was sie nie gemacht haben", so die Anwältin. Auch weil sie schon sechs Monate ohne Urteil im Gefängnis gesessen haben, müssten sie sofort entlassen werden.

Bei internationalen schwul-lesbischen Treffen hat Nkom bereits mehrfach ihr Land wegen des Homo-Verbots kritisiert. Im rund 17 Millionen Einwohner zählenden Kamerun kann Homo-Sex mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft werden. (dk)



#1 pflanzen-freundAnonym
  • 17.01.2008, 17:36h
  • das verstehe ich nicht.
    kann man dort allein aufgrund der tatsache, dass man schwul ist, verurteilt werden?
    dafür kann man doch gar nichts. ich meine, wenn man die haftstrafe verbüßt hat, und wieder freigelassen wird, was ist denn danach? dann ist man doch immer noch schwul. kann man dann gleich wieder verknackt werden?
    ich verstehe auch nicht, wie dort das schwul-sein festgestellt wird. benutzen die lügendetektoren oder ärztliche sachverständige bei gericht?
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#2 Daniel DemantAnonym
  • 17.01.2008, 19:17h
  • Allgemein ist es so, dass alleine eine homosexuelle Geschlechtsidentität in keinem Land strafbar ist. Lediglich der Akt an sich ist strafbar. In manchen Ländern gehen die Gesetze jedoch so weit, dass auch "homosexuelles Verhalten" strafbar ist, also beispielsweise die Teilnahme an einer schwulen Hochzeit oder an einem schwul-lesbischen Kongress.
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#3 gerdAnonym
  • 18.01.2008, 02:23h
  • Diese Anwältin in Kamerun hat meinen ganzen Respekt und meine allerhöchste Anerkennung. Auch wenn wir unsere Aktivisten in Deutschland, Schweiz und Östereich auch zu loben haben, solche Menschen in Drittweltstaaten leisten noch viel, viel mehr und sind daher umso wertvoller.

    Ich bin sowieso der Meinung, dass Deutschland wie dies bereits die Niederlande und Schweden machen, auf diplomatischer Ebene und im Bereich der Entwicklungspolitik das Thema "Legalisierung von Homosexualität" zu einem Hauptthema machen muss. Gerade in Afrika ist dies sehr bedeutsam.
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#4 ÜwchenAnonym
  • 18.01.2008, 09:26h
  • @Fred
    Ja komm wo bleibst du? Immer wenn keine Moslems im Spiel sind kommt nie etwas von dir. Sei mal konsequent. Oder ist ungerechtigkeit nur dann ungerecht wenn Moslems es verüben? Was sagt dein Scheiß PI dazu? Oder ist euer Obersturmbannführer wieder mal beschäftigt mit interviews an Rechtslastige Seiten und Blätter zu geben?
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#5 esegeAnonym
  • 18.01.2008, 11:31h
  • @üwchen: Wie soll er denn auch wissen, das Christentum und Islam sich so sehr ähneln?

    aber lass mal, er wechselt ja permanent seine nicks. mal heisst er pi-leser, mal fred, mal antif israel, vielleicht bald mal bush?
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#6 MarekAnonym
#7 Antifa IsraelAnonym
  • 18.01.2008, 23:20h
  • och dort leben 20% muslime^^.
    es gibt halt leider kulturen, die wenig zivilisiert sind.
    trifft halt auch afrika.

    fred
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#8 sajoAnonym
  • 19.01.2008, 15:47h
  • @üwchen und esege (tux)

    Könnt ihr mit eurem Müll nicht mal dem Forum fernbleiben?
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