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London (queer.de) - Das Wissen der Briten über die Übertragungswege von HIV nimmt rapide ab. In einer Umfrage der englischen Aids-Hilfe wussten 21 Prozent nicht, dass ungeschützter Sex zwischen Mann und Frau HIV übertragen kann. Im Jahr 2000 waren es nur neun Prozent. Sogar mehr als jeder Vierte, 26 Prozent, wussten nicht, dass man sich bei schwulem Geschlechtsverkehr anstecken kann (2000: zwölf Prozent). Zudem konnten ganze sechs Prozent alle Übertragungswege von HIV ohne falsche Antworten nennen.

"In den letzten Jahren haben wir beobachten müssen, dass das Wissen über HIV im selben Maße abnimmt wie die Neudiagnosen steigen. Sie sind jetzt auf einem Allzeithoch", erklärte Deborah Jack vom National Aids Trust.

In Großbritannien wurden rund 9.000 Neudiagnosen im Jahr 2006 gemeldet. Die Insel gehört damit in der EU zu den am härtesten betroffenen Ländern. Dort gibt es pro Einwohner mehr als vier Mal so viele Neudiagnosen wie in Deutschland. (dk)



#1 LukeAnonym
  • 18.01.2008, 17:33h
  • Wen wunderts? Überall wird der Rotstift angesetzt. In England und in Deutschland sind soziale Projekte zuerst davon betroffen gewesen. Aidspräventionsprogramme haben immer weniger Unterstützung bekommen bis hin zur Schließung von Beratungsstellen. Es fehlen Fachleute an Schulen und letztlich das Bewusstsein, dass Aids immer noch tötet. Die Meldungen über neue, wirksame Medikamente nimmt vielen den Schrecken. Junge Schwule, die es am Wochenende 'einfach darauf ankommen lassen' (O-Ton), haben die Bilder der Sterbenden einfach nicht mehr vor Augen. Nicht zu vergessen, auch andere Geschlechtskrankheiten nehmen dramatisch zu in England und auch hier in Deutschland. Die Infektionsrate bei Syphilis und Co haben im letzten Jahr ebenfalls wieder traurige Höhen erreicht. Reagiert wird wahrscheinlich erst, wenn das große Verrecken wie in den 80gern losgeht. Schnallt euch schon mal an!!!
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#2 esegeAnonym
  • 19.01.2008, 12:30h
  • @Luke, absolut korrekt. Das sieht man ja dan an den Ergebnissen in Ländern, wo durch die Regierung zu Gunsten der Reichen und zu Gunsten von Prestigeobjekten die Gelder dort weggenommen werden, wo sie dringend benötigt werden. In Hamburg geht inzwischen jedes zweite Kind aus Hartz-IV-Familien Hungernd zur Schule, d.h. ohne ein Frühstück erhalten zu haben. Die Schulspeisung ist viel zu teuer. Bremen will die sozialausgaben erhöhen, was von der CDU massiv Torpediert wird.
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#3 Antifa IsraelAnonym
  • 19.01.2008, 12:46h
  • och ist unter rot rot nicht anders.
    überall dort wo die pds mitregiert, geht es den meisten menschen noch schlechter.
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#4 esegeAnonym
  • 19.01.2008, 13:38h
  • @Fred: Hm, HARTZ-IV ist Bundesgesetz. Darauf haben die Landesregierungen keinen Einfluss. Jedoch geb ich Dir diesbezüglich recht, muss aber hinzufügen, das die Berliner SPD, die in dieser Koalition die Oberhand hat(weil mehr Prozente als die linke, aber zu wenig, um allein zu regieren) schon immer ein eher rechtskonservativer laden war.

    Das die Linke mit denen wieder koaliert hat, war deren fehler, man kann dies aber kaum auf alle länder übertragen, denn in Bremen funzt es ja wohl.
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#5 OMGAnonym
  • 20.01.2008, 07:31h
  • Also, ich finde es ja richtig toll, wie nett hier alle miteinander schreiben!! In Welt.de-Foren geht's meist härter zu... oO Zur Sache: Viel schlimmer, als von den Gefahren und Übertragungswegen vin HIV nicht zu wissen, finde ich aber das Phänomen, welches ich selbst kennenlernen durfte, daß Menschen davon wissen, aber glauben, sie würden schon davon kommen oder sie würden als Herteros gar nicht davon betroffen sein...
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