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Washington (queer.de) - Der republikanische Präsidentschaftsbewerber und ehemalige Baptisten-Prediger Mike Huckabee hat in einem Interview Homosexualität mit Sodomie und Pädophilie sowie Abtreibung mit Sklaverei gleichgesetzt. Der 52-Jährige bekräftigte, dass er für einen Verfassungszusatz kämpfen werde, der die Ehe als Verbindung zwischen Mann und Frau definiert.

"Die Ehe gibt es so lange, wie es die Menschheitsgeschichte gibt und diese Institution war immer als lebenslange Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau gedacht", so Huckabee gegenüber dem christlichen Onlinemagazin "Beliefnet". "Es ist keine radikale Ansicht, die Ehe als solche zu benennen. Es ist aber meiner Meinung nach eine radikale Ansicht, wenn die Definition der Ehe geändert wird, zum Beispiel wenn zwei Männer, zwei Frauen, ein Mann und drei Frauen, ein Mann und ein Kind oder ein Mann und ein Tier heiraten können".

Der ehemalige Gouverneur von Arkansas erklärte zudem, dass Abtreibung bundesweit verboten werden müsse und nicht die Angelegenheit der Bundesstaaten sein dürfe. Er verglich das Abtreibungsrecht mit der Sklaverei, die schließlich im 19. Jahrhundert nach dem Bürgerkrieg auch bundesweit verboten worden sei. Derzeit haben die USA (mit Unterschieden zwischen den Bundesstaaten) eines der liberalsten Abtreibungs-Gesetze der Welt.

Huckabee hat die Vorwahlen in Iowa gewonnen und ist insbesondere unter evangelikalen Christen populär. Favorit auf die Präsidentschaftsnominierung bei den Republikanern ist derzeit aber der 71-jährige John McCain. (dk)



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19 Kommentare

#1 TimoAnonym
  • 18.01.2008, 16:52h
  • Was soll man zu so viel Dummheit und Arroganz schon sagen? Schlimm wird es nur, wenn solche Menschen dann auch noch Macht und Einfluss haben und das ist in den USA leider sehr oft der Fall...
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#2 wolfAnonym
  • 18.01.2008, 17:08h
  • wieder mal der gleichlautende baptisten-evangelikalen müll, amerikanischer prägung ! der mann hat auch nach 52 lebensjahren noch nicht gelernt sein resthirn zu gebrauchen, obwohl er noch relativ jung ist, macht das die sache nicht besser !
    immer wieder erschreckend, welchen schaden die kirchen anrichten und welcher realitätsverlust entsteht.
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#3 LukeAnonym
  • 18.01.2008, 17:15h
  • ""Die Ehe gibt es so lange, wie es die Menschheitsgeschichte gibt und diese Institution war immer als lebenslange Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau gedacht", so Huckabee gegenüber dem christlichen Onlinemagazin "Beliefnet". "

    Ich habe bis jetzt noch nicht gehört, dass jemand dieses äußerst erfolgreiche, heterosexuelle Ehemodell abschaffen will. Aber ich war auch arbeiten, vielleicht ist in der Zeit ja was passiert. Mr. Huckabee sollte weiter Interviews in dieser Art geben. Er mag seine Fürsprecher finden, zum Präsidenten wird das nicht reichen. Die Amerikaner haben genug von vollmundigen Predigern, die ihre Soldaten von einen Kreuzzug in den nächsten schicken wollen. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass der ein oder andere Amerikaner mal nachdenkt, bevor er sich wieder einen 'Bush' wählt.
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#4 wolfAnonym
#5 eskimoAnonym
  • 18.01.2008, 19:38h
  • >"Die Ehe gibt es so lange, wie es die Menschheitsgeschichte gibt und diese Institution war immer als lebenslange Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau gedacht"

    der mann hat von geschichte offenbar nicht den leisesten schimmer. die krude idee einer lebenslangen monogamen ehe währt nur ein zwinkern in der geschichte und wird bald das alleinstellungsmerkmal radikaler sekten sein. gottseidank ist kultur nie so langweilig gewesen, wie sie sich einfältige christen erträumen.
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#6 LukeAnonym
  • 18.01.2008, 21:10h
  • @ Eskimo

    Aber Eskimo, der Junge ist Hardcore-Christ, für den gibt es keine Zeitrechnung vor den Christen. Da kommt erst die Sache mit den 7 Tagen usw.. Für den gibt es nur die Schöpfungsgeschichte, alles andere ist Lüge und Teufelszeug.
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#7 SvenAnonym
  • 18.01.2008, 22:38h
  • Ja, mit Teufelszeug muss der sich auskennen, ist ja selber einer!
    Und mit seinen Aussagen hat er auch ein Luxus-Ticket direkt in die Hölle!
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#8 Antifa IsraelAnonym
  • 18.01.2008, 23:33h
  • naja, clinton wird ja sowieso gewinnen:-)))
    und auch bei den republikanern liegt mc cain vorne^^

    fred
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#9 gerdAnonym
  • 19.01.2008, 06:01h
  • Huckabee hat aber die Vorwahlen in New Hampshire und Michigan verloren. Er rangiert hinter drei anderen Bewerbern McCain, Romney und Giuliani allenfalls auf den vierten Platz, wenn nicht noch weiter hinten.

    Insgesamt aber ist in den USA ein Wechselstimmung in der Bevölkerung zu den Demokraten vorhanden: der mies gelaufene Irakkrieg, die damit verbundene hohe Staatsverschuldung der Amerikaner ("unter Clinton war der Haushalt annähernd ausgeglichen") und die schlechte Wirtschaftspolitik von Bush, die die US-Bürger zu sehr belastet (siehe jetzt in den Auswirkungen der Subprime-Krise, wo viele Bürger ihre Kredite nicht bedienen können und dadurch viele US-Banken jetzt ins Trudeln geraten, was wiederum die Börse mitnachunten zieht. Amerika steckt mittlerweile in einer Rezession und die haben sie Bush und seiner Regierung zu verdanken.

    Daher wird es wohl ein Demokrat(in) als Präsident(in) schaffen.
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#10 stromboliProfil
  • 19.01.2008, 09:44hberlin
  • ach eskimo,
    da sollte huscheinbischen mal eine vorlesung in anthropologie und ethnologie besuchen. Das würde seine these vom ehebund der ersten stunde aufs richtige niveau zurechtrücken!
    Und das gerade bei den eskimos! :-))
    Aber der wartet ja auf den achten tag der schöpfung...
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