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München (queer.de) - Bei der Bestattung eines schwulen Mannes durfte dessen hinterbliebener Lebenspartner in München weder über eine Feuerbestattung noch über die Urnenbeisetzung entscheiden. Über diesen Fall berichtet Thomas Niederbühl, Stadtrat der Rosa Liste. Die Entscheidungen durften rechtlich allein von der Mutter des Verstorbenen getroffen werden. Außerdem wurde die Ausstellung der Sterbeurkunde auf drei Exemplare beschränkt, was sonst bei Angehörigen nicht üblich ist.

Niederbühl verlangt jetzt von Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) Aufklärung über die Rechtsgrundlage für diese diskriminierende Behandlung. "Es kann doch nicht sein, dass der schwule Witwer nach sechs Jahren Lebenspartnerschaftsgesetz immer noch eine solche Kränkung und Abwertung in seiner Trauer erfahren muss", erklärt Niederbühl. "Da könnten ganz unwürdige Konflikte mit den Angehörigen entstehen, wenn diese gegen den Willen des Lebenspartners entscheiden, dieser dann aber als Erbe noch für die Kosten aufkommen muss."

Deshalb möchte Niederbühl, dass die städtischen Verordnungen zu Bestattungen und Friedhöfen überprüft werden, damit eine Gleichstellung von Lebens- mit Ehepartnern erreicht wird. "Das Problem liegt wohl beim Freistaat", vermutet Niederbühl. "Der hat es anscheinend in sechs Jahren nicht geschafft, seine Friedhofs- und Bestattungsgesetze dem Lebenspartnerschaftsgesetz anzupassen.". Er bittet deshalb Oberbürgermeister Ude, sich für die notwendigen Gesetzesänderungen einzusetzen. (pm)



11 Kommentare

#1 wolfAnonym
  • 21.01.2008, 15:25h
  • ist doch wieder typisch für dieses bescheuerte land !!! man wird wie immer mit dem mindestaufwand abgehandelt, eventuelle daraus enstehende folgen, dürfen wir dann erstmal in kauf nehmen, aber hundertprozentig bezahlen !!!!!!

    eigentlich kein wunder bei diesen kriminellen politkasperln, die sich in dieser bullshitrepublik regierung nennen !
    man muss sich nur klarmachen, dass von unseren tollen expolitikern, kohl, clement, ect, alle dreck am stecken haben und nicht zu knapp, es ist eine schande !
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#2 FloAnonym
  • 21.01.2008, 18:01h
  • In der Praxis zeigt sich immer wieder, dass eingetragene Partnerschaften allenfalls eine vorübergehende Notlösung sein können, aber immer eine Ehe 2. Klasse bleiben werden.

    Selbst, wenn sie irgendwann exakt der Ehe gleichgestellt wären (was wohl nie 100%ig der Fall sein wird) wäre es diskriminierend, für dasselbe unterschiedliche Namen zu verwenden. Außerdem können separate Rechtsinstitute von späteren Regierungen geändert werden; bei einer Eheöffnung beträfe dies ganz gerecht alle Ehen.

    Die einzige Lösung ist die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare, wie es ja auch in Belgien, den Niederlande, Spanien, Kanada (und hoffentlich bald auch Schweden) gut funktioniert und der ganzen Gesellschaft und den Staat Vorteile bringt...

    Aber solange Parteien wie die Union, die ihre antiquierten Ideologien über Fakten und Vernunft stellen, stark genug sind, werden wir in Deutschland wohl noch sehr lange darauf warten müssen.
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#3 seb1983
  • 21.01.2008, 18:16h
  • @wolf
    Na dann bisst du ja auch der passende Bürger dieser "bullshit Republik"

    @Flo

    copy and paste??

    Ansonsten einfach mal wieder ein Beispiel wie lästig die ELP ist. Anstatt einfach die Ehe zu öffnen, und Ruhe ist, permanent neue Klagen ob ich denn auch den Buszuschlag bekomme und beim Aldi den Familienrabatt und etc etc.
    Zwei Namen für das Gleiche wären mir ja egal bei gleichen Rechten, würde in der Praxis keinen Unterschied machen und Otto Normalverbraucher hat eh keine Ahnung und ihn interessierts nicht.
    Aber so werden ja noch auf Jahre die Gerichte zugemüllt.
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#4 wolfAnonym
  • 21.01.2008, 19:57h
  • @seb1983
    ist doch schön, dass du dich so wohl fühlst, hör mal nachrichten und hinterfrage sie, dann müsste dir ein licht aufgehen. die ansatzweise erträgliche politik wurde anfang der 80ziger zu grabe getragen, danach erlebten die korruption und nebeneinkünfte eine blüte, bis heute! ist doch schön, dass wir mit kampfeinsätzen, durch die hintertür zum kriegsland werden ? diese liste lässt sich endlos lang fortsetzen, aber offensichtlich ist der bürger auch unmündig, alle politischen aussagen, 90%, laufen über die bildzeitung, vor 30 jahren, hätte mit diesem käseblatt kein politiker auch nur gesprochen !
    schade, dass dir und vielen anderen die vergleichsmöglichkeit fehlt, denn dann würde anders gewählt, aber man muss auch seine jugend wettmachen können !
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#5 PoldiAnonym
  • 21.01.2008, 21:01h
  • wolf
    zur strafe singst du heute abend 2x die nationalhymne und pilgerst barfuß bei strömendem regen zum reichstag.
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#6 seb1983
#7 gerdAnonym
  • 22.01.2008, 07:55h
  • www.gruene-fraktion-bayern.de/cms/files/dokbin/32/32844.pdf

    Die Fraktion der Grünen hat dies in Bayern bereits 2003 kritisiert und ein Anpassungsgesetz zur Lebenspartnerschaft gefordert.

    Aber in Bayern hat sich nichts verändert; dort sind die Standesämter immer noch verschlossen und wie in diesem Fall darf nicht einmal im Todesfall über die Bestattung entschieden werden.

    Gut das andere Bundesländer wie Bremen ("sogar das seit der Föderalismusreform mögliche Landesbeamtenrecht"), Berlin, Hamburg, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern sehr vorbildlich ihr Landesrecht an die Eingetragene Lebenspartnerschaft angepasst haben.
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#8 wolfAnonym
  • 22.01.2008, 08:25h
  • @seb1983
    an deinem früher muss wohl was dran sein, z.b. konnte man 1975 um 4:00h nachts durch berlin schlendern ohne befürchten zu müssen schräg angemacht zu werden !
    ausserdem wäre es nicht möglich gewesen unsere bevölkerung in dieser weise abzuzocken, z.b. energieversorgung , bahnpreise, benzin, altersversorgung ............da wären hier in berlin ganze strassenzüge plattgemacht worden!

    @poldi
    die strafe nehme ich gerne auf mich, ich brauche von zu hause nur 20min bis zum reichstag.
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#9 PoldiAnonym
  • 22.01.2008, 16:48h
  • @wolf
    20 min zum reichstag. die nähe zum regierungssitz sollte dein nationales rückgrat stärken und deine brust mit nationalem stolz anschwellen lassen.

    um 4.00 uhr früh schlendern anständige menschen nicht durch strassen und gassen; man schläft zu dieser zeit, um sich just 2 stunden später, frohgemut, an´s tagewerk begeben zu können.
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#10 wolfAnonym
  • 22.01.2008, 17:08h
  • tja, wo sind die zeiten geblieben, als berlin noch lebte ?
    heute sitzen die ferngesteuerten unterhosen beim latte und wissen nicht mal warum !
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