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Medford (queer.de) Das "Gaydar" funktioniert erstaunlich gut, sogar bei Heteros. Eine neue Untersuchung an der Tufts Universität in Medford, Massachusetts belegt: 100 Millisekunden reichen, um ziemlich sicher die sexuelle Orientierung einer Person zu erkennen. Die Psychologen Nalini Ambady und Nicholas Rule hatten eine Versuchsanordnung mit Männern und Frauen durchgeführt, wie in der aktuellen Ausgabe des "Journal of Experimental Social Psychology" berichtet.

Den Probanden wurden 90 Bilder von hetero- wie homosexuellen Männern gezeigt. Nach dem Sichten mussten sie jeweils mutmaßen, welcher sexuellen Orientierung sie angehören. Unterschiedlich waren dabei die Intervalle, in denen die Bilder gezeigt wurden. Die kürzeste Zeit waren 33 Millisekunden, die längste Zeit 10 Sekunden.

Das Verblüffende: 100 Millisekunden reichten aus, um mit 70-prozentiger Genauigkeit Aussagen treffen zu können. Ein längeres Sichten brachte keine Steigerung mehr. Das Unterbewusstsein erfasst offensichtlich sehr schnell die Eigenschaften von Mitmenschen. Die Psychologen vermuten nun, dass auch die Einordnung von Attraktivität so schnell vonstatten geht. (cw)



10 Kommentare

#1 konskiAnonym
  • 22.01.2008, 16:48h
  • ähm, bären waren da mit sicherheit keine dabei.
    allen klemmschwestern und teilzeitschwulen zur beruhigung: es ist nicht sichtbar, außer man zeigt es.
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#2 seb1983
  • 22.01.2008, 19:11h
  • Also bei den beiden Schwestern auf dem Bild ok *g*

    Viele Schwule sind einfach total overdressed, der Unterschied einer Homodisco zur Durchschnittsdisco macht das deutlich. Da werden die meisten Vorurteile übererfüllt.

    Die allermeisten Schwulen oder auch die angesprochenen Klemmschwestern erkennt man aber nicht wirklich wenn sie es nicht drauf anlegen. Gepflegt und gut gekleidet ist der Hetero heute auch und sieht nicht selten schwuler aus als der Schwule daneben.
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#3 GFAnonym
  • 22.01.2008, 19:12h
  • ich halte diese "Studie" auch für absoluten Quatsch. Das zeigt schon die Schlussfolgerung, zu "vermuten, dass auch die Einordnung von Attraktivität so schnell vonstatten geht." Ist doch völlig banal festzustellen, dass es nur eines "Augenblicks" bedarf, um zu sehen, ob jemand "gut" aussieht. Wobei dabei allerdings die Geschmäcker wieder höchst unterschiedlich sein dürften, wenn es um Sex geht.
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#4 redforceAnonym
  • 22.01.2008, 19:54h
  • Ich könnte mir denken, dass zB überdurchschnittlich viele Schwule aufgrund ihrer Erfahrungen eher "vorsichtig" oder "ängstlich" im allgemeinen sozialen Umgang sind und das dann eben über körpersprachliche Signale für das (Unter)bewusstsein auf den Bildern zu erkennen ist.

    Vielleicht schließ ich aber auch nur zu sehr von mir auf andere...
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#5 BjörnAnonym
  • 25.01.2008, 11:37h
  • Toll, was sich heute alles "Wissenschaft" nennt! Ging es hier mal wieder darum, gewisse Interessensgruppen zu bedienen, damit die weitere Finanzierung der Studien/des Lehrstuhls/der Uni usw. gesichert ist?

    Zumindest die Meldung schweigt sich ja leider über die Frage aus, wie denn die Personen auf den Bildern aussahen, was doch vielleicht nicht ganz unerheblich sein könnte.

    Und @GF: Ach, Kindchen, komm Du mal in mein Alter! Dann wirst Du vielleicht gelernt haben, daß Attraktivität manchmal erst auf den zweiten oder dritten Blick hin deutlich wird. Und daß es neben einem dicken **** oder einem festen **** und einem guten **** auch noch sowas wie Ausstrahlung, Witz, Geist gibt, die Art wie sich einer gibt oder wie er redet, vielleicht sogar wie er riecht und und und.
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#6 thelskaAnonym
  • 27.01.2008, 23:23h
  • Wie auch die Vorredner schon erwähnten halte ich diese studie für sehr fraglich, da die genauen Versuchsbedingungen nicht aus dem Text herausgehen.
    Allerdings ist es meiner Meinung nach sicher, dass diese Studie auf keine Fall auf die Realität bezogen werden kann, so wurde in dieser Studie davon ausgegangen, dass es im Bewusstsein jedes Menschen ist zwischen schwul und hetero zu entscheiden, aber für die meisten Menschen ist dies außerhalb des Bewusstseins, so werden die meisten nie auf die Idee kommen diese entscheidung überhaupt zu treffen. Den Sinn dieser Studie verstehe ich auf keinem Auge.
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#7 axelAnonym
  • 28.01.2008, 19:36h
  • Also solche Studien lassen mir wirklich den Kragen platzen. Würde gerne mal die Bilder sehen, die da zum Einsatz kamen...
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#8 sayohhAnonym
  • 28.01.2008, 22:30h
  • also wenn die bilder von so leuten wie auf dem bild gezeigt haben...kein wunder dass man es erkennt...aber bei mir jetzt z.B. hat es keiner erkannt bevor ich nicht gesagt hab dass ich bi bin...also naja, sehr fragwürdig diese studie
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#9 MartinProfil
  • 29.01.2008, 13:58hLübeck
  • also ich denke schon, dass man in sehr vielen fällen schnell erkennt, ob jemand schwul ist oder nicht. wenn man selber schwul ist, entwickelt man dafür eh ein auge. es gibt gewisse merkmale, obwohl es mittlerweile etwas schwerer geworden ist. meterosexuelle männer machen die einschätzung per auge schwieriger. eine unterhaltung kann dann aber deutliche ergebnisse hervorbringen ...smile.
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#10 seb1983
  • 29.01.2008, 15:30h
  • Selbst ältere schwule Freunde sagen mir: Heute ist es viel schwerer geworden Schwule zu erkennen.
    Auch der Hetero rennt nicht mehr in Birkenstock+ weiße Socken durch die Stadt, die Fokuhila ist auch überstanden, und wer sich (wie ich *g*) im Fitnesstudio nicht die Beine rasiert gehört schon fast zur Minderheit.

    Der Unterschied warum es ein Schwuler erkennt und ein Hetero daneben vielleicht nicht ist ja einfach dass der Hetero da gar keinen Gedanken dran verschwendet.
    Das kann sich jeder täglich im Restaurant angucken: Die Tür geht auf, eine Frau kommt rein und wird von den Heteros eben mal abgecheckt, kommt ein Mann rein gehen die Köpfe eh gleich wieder rum, kein Interesse. Bei einem Schwulen geht es anders rum.
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