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Berlin (queer.de) - Die Europäische Union werde im kommenden halben Jahr die Antidiskriminierungsrichtlinien erweitern, sagte EU-Sozialkommissar Vladimir Špidla dem "Tagesspiegel". Als Beispiel für die geplante Erweiterung nannte der tschechische Sozialdemokrat die Vergabe von Krediten.

Špidla lobte die Umsetzung der Richtlinien in Deutschland durch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG): "Der Schutz, den es in Deutschland gibt, geht sehr weit". Allerdings gebe es punktuell noch Nachbesserungsbedarf. So kritisierte der Kommissar, dass beim AGG nur eine Frist von zwei Monaten vorgesehen sei, in der Anspruch auf Schadensersatz geltend gemacht werden kann.

Bereits in der Vergangenheit hatte sich Špidla für die Gleichbehandlung Schwuler und Lesben eingesetzt. So kritisierte er die polnische Regierung im vergangenen Jahr scharf für ihre Pläne, die Diskussion über Homosexualität an Schulen zu verbieten (queer.de berichtete). (dk)



#1 SaschaAnonym
  • 23.01.2008, 17:51h
  • Offenbar möchte Herr Spidla homosexuelle Menschen in diesem Lande für dumm verkaufen, denn das deutsche AGG ist ein dreister und schlechter Witz, der Diskriminierung im Alltag in keiner Weise effektiv bekämpft, sondern vielmehr perpetuiert sowie den größten Diskriminierungstätern, den so genannten christlichen Kirchen, einen Freibrief für ihre Menschen verachtenden Praktiken ausstellt.

    Vielleicht sollte der Herr noch einmal genauer hinsehen, sofern es ihm wirklich um den Schutz homosexueller Menschen vor Diskriminierung, Unterdrückung und Gewalt geht.
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#2 leider wahrAnonym
#3 StefanAnonym
  • 27.01.2008, 17:45h
  • Das zeigt doch nur, dass die Gesellschaft immernoch Probleme mit Homosexuellen hat. Sonst bräuchte man kein Gesetzt, dass das regelt.

    Es schützt zwar die Menschen, was das rechtliche angeht. Aber die Einstellung der Menschen und eine größere Toleranz wird auch dieses Gesetzt so nicht bringen können. Da muss mehr an der "Basis" gearbeitet werden.
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