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New York (queer.de) - Der frühere US-Vizepräsident Al Gore hat sich für die Öffnung der Ehe ausgesprochen. In seinem persönlichen Video-Blog sagte er: "Homosexuelle Männer und Frauen sollten die gleichen Rechte haben". Er verstehe nicht, "warum es von manchen als Bedrohung der heterosexuellen Ehe angesehen wird, wenn Schwule und Lesben heiraten dürfen", so Gore auf current.com, seiner eigenen Nachrichten-Seite. "Sollten wir nicht Treue und Loyalität von zwei Partnern fördern, egal was sie für eine sexuelle Ausrichtung haben?". Die Liebe zweier Menschen solle gefeiert und nicht "durch Diskriminierung in jeglicher Form" verhindert werden.

Gore, der unter Bill Clinton von 1993 bis 2000 das Amt des US-Vizepräsidenten inne hatte, sprach sich im Präsidentschaftswahlkampf 2000 für Eingetragene Partnerschaften, aber gegen die Öffnung der Ehe aus. Er unterlag in einer umstrittenen Wahl seinem republikanischen Gegenkandidaten George W. Bush.

Keiner der jetzigen Spitzenkandidaten der Demokraten ist für die Ehe-Öffnung, aber sowohl Hillary Clinton als auch Barack Obama und John Edwards treten für Eingetragene Partnerschaften ein. Alle aussichtsreichen republikanischen Kandidaten lehnen auch das kategorisch ab. (dk)



Kalifornien ist nicht Utah

Homorechte sind niemals sicher. Das ist die Erkenntnis des politischen Erdbebens in Kalifornien, das bis gestern noch als liberal galt.
Kalifornien: Erstmals Homo-Ehe wieder abgeschafft

In den vergangenen Monaten haben rund 20.000 Homo-Paare in Kalifornien geheiratet - damit ist jetzt dank Volkes Wille Schluss.
Sieg für Obama - Niederlage für Homo-Ehe

Um 5:00 Uhr deutscher Zeit verkündete CNN, dass Barack Obama neuer US-Präsident ist. Auch Schwule und Lesben setzen große Hoffnungen auf den Demokraten. Dagegen gab es bei vier Homo-Referenden vier Niederlagen - die schmerzhafteste in Kalifornien: Dort wurde (mit großer Wahrscheinlichkeit) die Homo-Ehe abgeschafft.
#1 gerdAnonym
  • 24.01.2008, 10:57h
  • Mögen die Demokraten gewinnen !!! Es wird dringend Zeit in den USA für den Wechsel.
    Bushs Regierung hat die Vereinigten Staaten "runtergewirtschaftet" (unter Clinton noch annähernd ausgeglichener Haushalt!), dann sein völkerrechtswidriger Angriffskrieg gegen den Irak, sein Kampf gegen ein staatliches Gesundheitssystem in den USA und seine Stärkung der religiösen, homophoben Rechte.

    Daher mögen die Demokraten gewinnen !
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#2 leider wahrAnonym
  • 24.01.2008, 11:12h
  • da ist was dran, denn die politik der derzeitigen regierung bringt nix! nur leid und krieg über die gesammte menschheit!

    habe da heute was in nem blog gelesen das die usa und die nato in zukunft präventivschläge mit atomwaffen auch ohne grund planen....

    war auch was dran, das gleiche stand dann noch im guardian

    guardian.co.uk
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#3 ErikAnonym
  • 24.01.2008, 12:31h
  • @leider wahr: und wo liest du was von einem (möglichen) atomaren Präventivschlag der NATO und/oder USA? Die Möglichkeit eines atomaren Präventivschlag hat Russland die Tage erst hinauspossaunt.

    Zum Thema: Ich finds sehr gut, dass Al Gore die Öffnung der Ehe unterstützt, allerdings hat er das während "seinen" Präsidentschaftswahlen auch noch nicht so gesehen. Von daher bin ich ein wenig skeptisch wie aktiv er die Öffnung unterstützen wird.
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#4 Antifa Israel/FredAnonym
  • 24.01.2008, 14:24h
  • das ist nicht ganz richtig, 2 republikaner terten auch für eine eigetragene partnerschaft ein.

    desweiteren findee ich es schön,dass es mit amerika noch das einzige antifaschistische bollwerk gibt, das gegen islamofaschismus vorgeht.
    so, wie sich uns von den faschisten befreit haben.
    in diesem sinne:
    lang lebe amerika, lang lebe die freiheit

    die pseudolinke ist nicht antifaschistisch

    www.ksta.de/html/artikel/1179501390701.shtml
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#5 OrnithologeAnonym
#6 SaschaAnonym
  • 24.01.2008, 21:41h
  • Al Gore ist einer der besten und glaubwürdigsten Spitzenpolitiker in den USA, unter anderem einer der sehr wenigen, die sich von Anfang an klar und eindeutig gegen den Irak-Krieg ausgesprochen haben, obwohl dies damals in keiner Weise politisch opportun war. Gleiches gilt für das umweltpolitische Engagement Al Gores, das schon seit rund 25 Jahren wesentlicher Bestandteil seiner poliitischen Aktivitäten ist.

    Es war eines der tragischsten Ereignisse der jüngeren Geschichte, dass dieser hochintelligente und - noch dazu für US-amerikanische Verhältnisse - deutlich links-progressiv positionierte Mann im Jahr 2000 mit derart billigen Tricks um seinen wohlverdienten Sieg bei den US-Präsidentschaftswahlen gebracht wurde.

    Die Welt sähe heute anders aus, wenn uns dieser Unfall der Geschichte bzw. dieses Komplott der radikalen amerikanischen Rechten erspart geblieben wäre.
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#7 Thomas, FrankfurtAnonym
  • 26.01.2008, 14:06h
  • Al Gore wäre der beste Präsident der USA seit Jimmy Carter geworden! Doch das Schicksal hat sich anders entschieden, weil er noch eine andere Aufgabe zu erfüllen hatte: die des Umweltschutzes. Dafür hat er zurecht den Friedensnobelpreis erhalten. Im Jahre 2000 saß ich entsetzt vor dem Fernseher, als die Nachricht in der Nacht kam, Al Gore werde doch nicht Präsident, sondern Bush. Was sein Engagement für Homosexuelle angeht, so ist er ja familiär "vorbelastet":
    Der bekannte Schriftsteller Gore Vidal ist sein Onkel und dieser ist offen homosexuell. Vielleicht rührt seine Liberalität auch daher, da er in der eigenen Familie betroffen war. Denn es gibt weiß Gott auch Demokraten, die nicht unbedingt für Homo-Rechte sind. Auch das ist noch keine Selbstverständlichkeit.

    Aber hier noch etwas anderes an dieser Stelle:
    Gestern hat mich der Sturz von Romano Prodi ebenfalls entsetzt, denn dieser versuchte in Italien die Rechte Homosexueller in Italien zu stärken. Seine Nachfolger werden dies mit absoluter Sicherheit nicht tun. Prodi ist ein sehr anständiger Mensch, ähnlich wie Hr. Gore, der ja versuchte die Schwulenehe einzuführen und scheiterte. Ich wünschte mir, Queer.de hätte darüber auch einen kleinen Artikel unter den Nachrichten gebracht.

    In diesem Sinne
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#8 stromboliProfil
  • 26.01.2008, 15:40hberlin
  • oh je @thomas,frankfurt,
    da greifen wir aber tief in die wolkenreiche sprache der verkündung und verheißungen... "Doch das Schicksal hat sich anders entschieden, weil er noch eine andere Aufgabe zu erfüllen hatte: ". So hatten wir zuletzt unseren größten aller feld-wiesen und waldheinis gelobt. Und der ist im bunker mitamt seiner "sendung" in flammen aufgegangen. Als hätte politik mit schicksal zu tun...

    Auch der terminus "vorbelastet" ist anrüchig, gehts um die definition der homosexualität! "Betroffenheit" im zusammenhang mit uns, berührt eher peinlich.

    Weniger schwulst, auch wenn man dem sujet freundlich zugeneigt ist, wäre hier besser am platze...
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