Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?8216

Moskau (queer.de) - Moskauer Homo-Aktivisten haben bei der Stadt einen Antrag auf Abhaltung eines CSDs am 31. Mai gestellt. Die Parade soll im Anschluss an eine internationale schwul-lesbische Menschenrechtskonferenz abgehalten werden. Die letzten beiden Jahre hat Bürgermeister Juri Luschkow die Paraden verboten. Als Aktivisten sie trotzdem abhielten, prügelten rechtsradikale Schläger auf die Demonstranten ein. Teilweise verhinderte die Polizei Übergriffe nicht. Auch der deutsche Bundestagsabgeordnete Volker Beck (Grüne) war bei beiden Moskauer CSDs dabei.

Veranstalter Nikolai Aleksejew erklärte, der CSD werde bewusst am letzten Mai-Wochenende stattfinden, um an den 15. Jahrestag der Aufhebung des Homo-Verbots in Russland zu erinnern. Am 27. Mai 1993 war ein sowjetisches Gesetz aufgehoben worden, das Homosexualität mit Gefängnis bedrohte. Unter den Kommunisten wurden Schwule in Umerziehungslager gesteckt. Nach einem auf Josef Stalin zurückgehendes Gesetz war Homosexualität ein Verbrechen gegen den Staat. (dk)



CSD Sarajewo nach Ausschreitungen abgesagt

Die Organisatoren des ersten schwul-lesbischen Festivals in Sarajewo haben alle weiteren Veranstaltungen abgesagt, nachdem ein Mob am Mittwoch Teilnehmer angegriffen hatte.
Ausschreitungen beim CSD Sarajewo

Am Mittwochabend haben Dutzende meist junger Männer versucht, den Start des ersten CSD in Sarajewo zu verhindern – mindestens ein Polizist, zwei Journalisten und mehrere CSD-Teilnehmer wurden verletzt.
Gewaltdrohungen vor CSD: Amnesty appelliert an bosnische Behörde

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat an die bosnischen Behörden appelliert, Gewalandrohungen gegen CSD-Teilnehmer ernst zu nehmen und für einen reibungslosen Ablauf der ersten Gay-Pride-Veranstaltung in Sarajewo, die vom 24. bis zum 27. September stattfindet.