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  • 28. Januar 2008, noch kein Kommentar

Tobias Auenwalds erster Roman "Allein in der Fremde" über einen schwulen Migranten

Von Carsten Weidemann

Als der junge Victor in Smolensk den Zug besteigt, der ihn nach Deutschland bringen wird, träumt er von einem besseren Leben, einer Chance, die ihm seine russische Heimat nicht bieten konnte.

Der Unternehmer Karl Winkler, der ihn eingeladen hat, ihm Geld, Arbeit und bei gegenseitiger Sympathie auch Liebe verspricht, ist zwar nicht der, als der er sich ursprünglich ausgegeben hat, trotzdem sieht Vitya zunächst keinen Grund seine Entscheidung in Frage zu stellen. Warnende Stimmen ignoriert er, die helfende Hand eines Arbeitskollegen schlägt er aus. Erst als sich die Schlinge um seinen Hals immer weiter schließt, als er merkt, dass er allein und mit dem Rücken zur Wand dasteht, kommen ihm Zweifel. Hin- und hergerissen zwischen Traum und Wirklichkeit, Liebe und Hass kämpft Vitya bald um das nackte Überleben.

"Allein in der Fremde" ist Tobias Auenwalds erster Roman.

Tobias Auenwald: Allein in der Fremde, 306 Seiten, Himmelstürmer Verlag, Hamburg 2007, 15,90 Euro

28. Januar 2008