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Berlin (queer.de) - Berlins Sozialsenatorin Heidi Knake-Werner (Linke) stellt am kommenden Freitag eine neue Akzeptanzkampagne des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg im Berliner LSVD-Büro vor. Die Plakatkampagne unter dem Motto "Familie ist, wo Kinder sind" wirbt für die Gleichstellung von schwulen und lesbischen Paaren mit Kindern.

Für die Kampagne wurden zwei Plakatmotive entwickelt: Ein schwules Paar mit seinem Pflegekind sowie ein lesbisches Paar mit Sohn. Das Männer-Motiv wurde auch als Großflächenplakat produziert. Es wird mit Freitag für zehn Tage an 40 Großflächen in Berlin plakatiert.

Ziel der Kampagne ist es, für Probleme und Benachteiligungen so genannter "Regenbogenfamilien" zu sensibilisieren. So beklagt der LSVD, dass schwulen und lesbischen Lebenspartnern mit Kindern noch immer Vergünstigungen verweigert werden, die verheirateten Paaren zustehen, im Steuerrecht z.B. der Splittingvorteil und der Kinderfreibetrag, im Beamtenrecht der Familienzuschlag. Auch ein gemeinsames Adoptionsrecht wird Eingetragenen Lebenspartnern bislang verwehrt.

Darüber hinaus stellt die Senatorin die neu erschienene Broschüre "Familie ist, wo Kinder sind – Ratgeber für Regenbogenfamilien in Berlin" vor. Das 20-seitige Heft informiert über die gesellschaftliche und die rechtliche Situation von Lesben und Schwulen mit Kindern und Kinderwunsch und bietet Ratschläge und Adressen. Es richtet sich sowohl an homosexuelle Eltern, wie auch an Pädagogen und Multiplikatoren der Eltern- und Jugendarbeit. (pm)



#1 gerdAnonym
  • 29.01.2008, 15:55h
  • Diese Kampagne des LSVD finde ich sehr, sehr gut. Regenbogenfamilien gibt es in Deutschland und sind längst gesellschaftliche Realität. Insbesondere lesbische Paare haben eigene Kinder und leisten in ihrer Erziehungsarbeit einen wertvollen Erziehungsbeitrag. Das diesen Familien immer noch (!) in Deutschland die gleichen Rechte im Einkommenssteuerrecht verwehrt werden, wie sie einer Heterofamilie zustehen,ist ein Skandal ! Warum werden diese Familien finanziell massiv schlechtergestellt, indem Ihnen das Ehegattensplitting und das Steuerklassenwahlrecht verwehrt wird. Gleiche finanzielle Förderung in unserem Staat für alle Familien !!!

    Insbesondere das Grundsatzurteil des Europäischen Gerichtshofes zum Adopitonsrecht aus letzter Woche zeigt klar, dass in Europa adoptionswillige homosexuelle Menschen, nicht aufgrund ihrer sexuellen Orientierung ausgeschlossen werden dürfen. In Deutschland aber ist bisher nur die Stiefkindadoption erlaubt, was in erster Linie lesbischen Paaren mit eigenen Kindern hilft. Das ist war zwar ein guter, notwendiger Schritt, aber das reicht gerade bei schwulen Paaren nicht, wenn diese Kinder adoptieren wollen.
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#2 wolfAnonym
  • 29.01.2008, 16:31h
  • die rechtliche situation allein zeigt doch, dass es unserer gebärmaschine von der leyen überhaupt nicht um die lieben kleinen geht, sondern dass mit dieser hetenpolitik völlig andere ziele verfolgt werden !
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#3 holgerAnonym
  • 29.01.2008, 16:34h
  • das kann ich nur unterstützen. warum unsere familie - 2 männer und ein kind - steuerlich derat benachteiligt ist, kann ich nicht verstehen.

    ich zahle steuern wie ein lediger ohne kind, obwohl ich für drei menschen sorge, ja gesetzlich auch dazu verpflichtet bin, für sie zu sorgen.

    und die ehepaare ohne kinder ziehen sich monat für monat steuervorteile rein. ich könnte schreien!!!!!
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#4 RoyAnonym
#5 OrnithologeAnonym
  • 29.01.2008, 18:03h
  • @Roy: Dann musst Du aber in diesem Fall gegen den Einsteller vorgehen. Also gegen den, der das Video unter dem dort sichtbaren Namen draufgeladen hat.

    P.S.: Nur damit kein falscher eindruck entsteht - ich habe nicht vor, den "Rapper" zu schützen.
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#6 thomasAnonym
  • 29.01.2008, 18:12h
  • @roy

    wie wäre es damit nicht immer alles den anderen zu überlassen - ein job für den LSVD
    vielleicht ja ein job für jeden von uns - warum zeigst du die betreiber bzw. verursacher nicht an.....
    überlass nciht alles dem LSVD

    oder biste wenigstens mitglied oder unterstützt du die arbeit mit beiträgen und spenden?
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#7 sikkeAnonym
  • 29.01.2008, 21:02h
  • gute idee,

    nur das plakat selbst finde ich nicht sonderlich gelungen. gesicht des einen mannes im schatten, der schriftzug...
    logo nicht gut erkennbar. das ist irgendwie optimierbar.

    hoffentlich beim nächsten mal :)
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#8 TimoAnonym
  • 30.01.2008, 14:38h
  • Die Benachteiligungen und Diskriminierungen sind doch nichts neues. Nur eine Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare kann echte Gleichstellung bieten!!
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#9 MarkHBAnonym