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Washington (queer.de) - Auf scharfe Kritik von Homo-Gruppen stieß der Wahlkampf des republikanischen Präsidentschaftskandidaten John McCain in Florida. Hier hatte eine Sprecherin in Werbeanrufen vom Band seinen Konkurrenten Mitt Romney dafür kritisiert, dass er früher homofreundliche Politik befürwortet habe. Die Homo-Gruppe Human Rights Campaign (HRC) nannte das Vorgehen des republikanischen Favoriten "beleidigend".

McCain hat die Vorwahlen in Florida gestern mit 36 Prozent gewonnen. Sein schärfster Konkurrent Romney erzielte nur 31 Prozent, der ehemalige Favorit Rudy Giuliani erreichte nur 15 Prozent und ist damit praktisch aus dem Rennen.

In dem Werbeanruf hatte eine Stimme auf Tonband Romney, den ehemaligen Gouverneur des liberalen Bundesstaates Massachusetts, dafür kritisiert, dass er in "sozialen Fragen" wie Abtreibung und der Homo-Ehe seine Positionen verändert habe. "Mitt Romney denkt, er kann uns für dumm verkaufen", heißt es darin. "Er hat Abtreibung auf Verlangen unterstützt. Er sagt, er habe seine Meinung geändert, die Gesetze sind aber noch in Kraft. Er hat Schwulenorganisationen in Massachusetts gesagt, er würde sie darin unterstützen, Sonderrechte zu erhalten und ihnen noch mehr helfen als Ted Kennedy." Kennedy ist Bundes-Senator für Massachusetts und gilt als einer der homofreundlichsten Politiker des Landes.

"Es ist ironisch, dass Senator John McCain die selbe Taktik fährt, die George Bush im Wahlkampf 2000 gegen ihn angewendet hat", erklärte HRC-Chef Joe Solomonese. "Er will antischwule Vorurteile der Wähler zu seinen Gunsten nutzen."

Ein Sprecher des McCain-Wahlkampfteams erklärte, bei dem Anruf habe es sich lediglich um eine Erwiderung einer Attacke von Romney gehandelt.

Nächste Woche findet am "Super-Dienstag" eine Vorentscheidung im Vorwahlkampf statt. McCain gilt nach seinem Sieg als Favorit bei den Republikanern, während bei den Demokraten nach wie vor Barack Obama und Hillary Clinton Chancen auf den Sieg haben. (dk)



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#1 linker hesseAnonym
  • 30.01.2008, 13:33h
  • Na, ob das was bringt? In den freien usa ist ja, wie wir nun alle wissen, die diskriminierung homosexueller ein teil der meinungsfreiheit^^

    www.queer.de/news_detail.php?article_id=8226

    wehe dem, der sich über die menschenverachtende politik der regierung beschwert, zu dem kommt gleich das fbi^^

    ^^;-)
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#2 IsraelAnonym
  • 30.01.2008, 21:07h
  • na nach umfragen in der bevölkerung schon:

    Einer neuen Umfrage zufolge stehen die US-Amerikaner der Homo-Ehe aufgeschlossen gegenüber. 55 Prozent sprechen sich für Eingetragene Partnerschaften mit denselben Rechten und Pflichten wie bei Ehepartnern aus. Im vergangenen Jahr waren nur 45 Prozent dieser Ansicht.

    www.queer.de/news_detail.php?article_id=7893

    Amis homofreundlicher als Europäer

    www.queer.de/news_detail.php?article_id=7000

    was genau gibt es an den umfragen nicht zu verstehen?

    vielleicht sollte man mal umfragen in anderen ländern machen.
    das jede kleinigkeit aus den usa medial aufbreitet wird,was in anderen ländern gar nicht die rede wert wäre.
    oder gar nicht ans tageslicht kommt, weil dort homosexualität verboten ist und man hohe strafen erwartet.
    aber es interessiert doch keinen das amis homofreundlicher sind, hauptsache es geht gegen die usa.
    und was interessiert es einen,ob es dort eine lebhafte gay coomunity gibt in den großstädten die weltweit ihres gleichen sucht.
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