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Los Angeles (queer.de) - Bei einer Gedenkveranstaltung an den verstorbenen Schauspieler Heath Ledger hat die Westboro Baptist Church gegen dessen Darstellung eines Schwulen in "Brokeback Mountain" protestiert. Die Kirche, die auch die Website godhatesfags.com ("Gott hasst Schwuchteln") betreibt, ist für ihre medienwirksamen Aktionen berüchtigt. Die Kundgebung fand bei den Screen Actors Guild Awards statt, bei denen Schauspieler Daniel Day Louis an seinen Kollegen erinnerte. Teilnehmer trugen Schilder mit der Aufschrift "Heath ist in der Hölle".

Auch Ledgers Familie hielt gestern in Los Angeles einen Gedenkgottesdienst ab. Der Ort wurde allerdings wegen befürchteter Proteste durch christliche Fundamentalisten geheim gehalten. "Aus törichten Gründen halten sie den Körper von Heath Ledger versteckt", erklärte Fred Phelps, Anführer der Westboro Baptist Church. Er verlangte, dass der Zeitpunkt der Beerdigung in Australien bekannt gegeben werden müsse, damit die Gruppe dort protestieren könne. "Das schulden Sie der Jugend der Welt, die Heath mit dem Film fehlgeleitet hat. Er hat ihnen versucht darzustellen, dass Homosexualität in Ordnung ist. Diese Lüge muss korrigiert werden. Homosexualität ist nicht okay!".

Die Westboro Baptist Church ist eine weitgehend isolierte christliche Gemeinde mit Sitz in Topeka (US-Bundesstaat Kansas). (dk)



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26 Kommentare

#1 wolfAnonym
  • 30.01.2008, 14:23h
  • das einzige was die welt diesen brüdern schuldet, ist ein schlag auf die fresse !!!!
    diese aggrofaschisten kann man doch wirklich nicht auf die menschheit loslassen. jetzt sind wir schon soweit, dass man nicht mal mehr bei der eigenen beerdigung sein ruhe hat vor solchen typen !!!
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#2 TimoAnonym
  • 30.01.2008, 14:29h
  • Hier paart sich wieder mal Dummheit mit Hass und Faschismus.

    Das ist leider oft der Fall, aber so wie die Tote durch den Dreck ziehen und Beerdigungen stören, müssen die endlich gestoppt werden.
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#3 GeorgAnonym
  • 30.01.2008, 14:52h
  • Baptisten! Immer wieder Baptisten!

    Achtung! Auch hier in unserem Land gibt es Baptisten, die sich hier auch "Evangelisch-Freikirchliche-Gemeinde" nennen.
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#4 MichiAnonym
  • 30.01.2008, 16:32h
  • Über Tote herziehen und bei Begräbnissen zu protestieren ist ja überaus tapfer, nachdem die sich nicht mehr wehren können.....und darüber hinaus zeugt es einfach nur von Geschmacklosigkeit und fehlendem Respekt den Trauernden und den Verstorbenen gegenüber.

    Ich frage mich immer wieder, wie man diesen Hass und die Religiosität miteinander in Einklang bringen kann......die können sich mit den kreuz.nettern die Hände reichen...
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#5 seb1983
#6 joshiProfil
  • 30.01.2008, 19:15hBerlin
  • macht euch nichts vor, diese idiotischen christlichen fundamentalisten sind sicher die ekelerregende spitze des eisberges, ok.
    aber wie das bei eisbergen so ist, die masse ist unter der wasseroberfläche. wieviel der achso - liberalen und aufgeklärten heteronormativ und kondionierten deutschen staatsbürger mit und ohne uniform würden was dagegen haben und sagen, wenn diese leute vor eurer tür stehen? wir wissen es, oder? nicht einer. hinter vorgehaltener hand würde es nach einem verbot homosexueller vielleicht mitleidsbekundungen geben, aber alle wären erleichtert, das es sie nicht getroffen hat.
    "gott hasst schwule", "homosexualität ist heilbar", "religionslehre in den biologieunterricht an schulen", etc. etc.
    von welcher religion und partei wird dieses land nochmal regiert? achja christen.......
    die meisten heteros leben heute wie vor 70 jahren in ihrer christlich-faschistischen welt und sie sind damit weitgehend zufrieden. wir stören da nur. und wenn wir zu sehr stören, kriegen wir eins auf die nase. natürlich nie von den gesetzten intellektuellen... dazu hat man seine fanatiker.
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#7 herbiAnonym
  • 30.01.2008, 19:15h
  • Nun, dass diese Freaks irgendetwas mit "christlicher kirche" zu tun haben, kann man ja einfach mal ausschließen.
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#8 salomeAnonym
  • 30.01.2008, 20:13h
  • hey zusammen
    ich find es auch eine totale schweinerei....
    egal was jemand gemacht hat an einer beerdigung stört man nicht und lässt die verwandten und bekannten abschied nehmen...das hat mit respekt zu tun!!!!
    trotzdem darf man nicht alle christen in einen topf werfen das ist das gleich wie man es bei ausländern auch nicht machen sollte!
    ich bin auch christ und bin nicht stolz auf diese baptisten....aber nicht alle sind gleich....
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#9 OrnithologeAnonym
  • 30.01.2008, 20:20h
  • @Georg: Ganz egal wie sie sich nennen, es gibt viele augenscheinlich verschiedene, aber im Hass geeinte radikal-Fundamentalistische Gruppen auch in europa und gerade bei den "Christen".

    Ob es nun die adventisten, die evangelikalen oder die Scientologen sind, sie haben alle eins gemeinsam: Jder, der nicht in deren Weltbild passt, soll sterben.

    Übrigens ist die frauenfeindlichkeit auch bei den "Christen" nicht zu unterschätzen:
    yetused.blogger.de/stories/378493/
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#10 jochenAnonym
  • 30.01.2008, 21:33h
  • mir fällt es schwer diese offensichtlich geistesgestörten religionshysteriker ernst zu nehmen.
    aber sicher ist es ratsam auch dort "wachsam" zu sein!
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