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  • 01. April 2004, noch kein Kommentar

Washington Mit 343 gegen 81 Stimmen votierte das US-Repräsentantenhaus dafür, dass staatliche Universitäten dem Militär den gleichen Zugang geben müssten wie anderen Organisationen oder Firmen, ansonsten würden sie Fördermittel verlieren. Viele Hochschulen lassen Army und Navy bisher nicht auf dem Campus werben, da das Militär mit der so genannten "Don't ask, don't tell"-Politik Schwule und Lesben diskriminiert. Homos dürfen demnach zwar dienen, würden aber sofort ihren Job verlieren, wenn sie sich öffentlich zu ihrer sexuellen Orientierung äußern. "Das Gesetz zwingt Universitäten gegen ihre eigenen Antidiskriminierungs-Richtlinien zu verstoßen", so der demokratische Abgeordnete Martin Meeham, der gegen die Vorlage stimmte. Parlamentspräsident Dennis Hastert (Republikaner) sagte hingegen, das Gesetz sei wichtig, da das Militär in Zeiten des Krieges die besten und schlausten Köpfe im Land brauche. Der Senat muss dem Gesetz noch zustimmen. (dk)