Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?8260

Das FBI hat archivierte Dokumente aus der Zeit von 1940 bis 1970 veröffentlicht. Mit interessanten Details verstorbener Promis.

Von Carsten Weidemann

Es gehört zu den demokratischen Ritualen der USA, nach einer gewissen Zeit vormals unter Verschluss gehaltene Dokumente der Geheimdienste und der Regierung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Nach den Regeln des sogenannten "Freedom of Information Act" hat das FBI jetzt tausende von Akten aus den 40er bis 70er Jahren freigegeben, die belegen, wie sehr die Behörde im Privatleben von Prominenten herumgeschnüffelt hat. In den Papieren stehen Details über das Intimleben von Bühnen- und Kinostars, die heute amüsieren.

Eine der merkwürdigsten Stories, die ans Tageslicht geriet, ist die von Elvis Presley und seinem Hautarzt. Es war im Jahr 1959, während der Militärzeit des Rock’n’Roll-Stars. Elvis war im hessischen Friedberg stationiert. Der 24-jährige hatte Hautprobleme, und wurde deswegen von dem südafrikanischen Arzt Johannes Griessel-Landau behandelt. Laut Unterlagen des FBI ein Homosexueller.

Presley feuerte seinen Doktor Heilig Abend 1959, weil dieser sich ihm gegenüber "unangenehm" verhalten habe. Der geschasste Akne-Behandler habe daraufhin gedroht, bestimmte Fotografien zu veröffentlichen, die den King in "kompromittierenden Situationen" zeigen. Welcher Art diese Bilder gewesen sein sollen, darüber steht nichts in den Akten.

Neben der Geschichte über Elvis Presley gibt es auch Fakten über Frank Sinatra, der sich geweigert haben soll, eine Prostituierte zu bezahlen. Es soll eine Filmaufnahme geben, die Marilyn Monroe bei einem Blowjob zeigt. Und es ist aktenkundig geworden, dass das Komikerduo Bud Abbott und Lou Castello die größte Pornosammlung Hollywoods mit mehr als 1.500 Filmrollen besessen haben soll.

05. Februar 2008



#1 Achim B.Anonym
#2 TimoAnonym
  • 06.02.2008, 14:48h
  • @Achim B.:

    100% Zustimmung!

    Man kann das ja gerne berichten, aber muss das als Top-Story an erster Steller stehen, während wichtigere Meldungen weiter hinten stehen oder erst nach mehreren Klicks zu sehen sind.

    Queer.de ist doch kein schwule Bildzeitung...
  • Antworten » | Direktlink »
#3 piloAnonym
#4 stromboliProfil
  • 07.02.2008, 00:50hberlin
  • na und... ich liebe den trash und tratsch!
    Kenneth anger's "hollywood babylon " war für mich 1984 ein ritt auf dem feuerstuhl schwuler campphantasien.
    Und es wird nicht in der rubrik weltgeschehen sondern bei Promis & Storys an den leser gebracht.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 martinAnonym
  • 07.02.2008, 19:05h
  • also ich steh auch auf so nen quatsch. und ausserdem ist es doch auf jeden fall aufschlussreich, dass es behörden gibt/gab, die sich auch für sowas interessieren. gerade jetzt ist es auch in deutschland immer leichter leute z.b. online auszuspionieren.viele haben ein profil auf irgendwelchen dating/social networking seiten und geben alles mögliche dort preis...
  • Antworten » | Direktlink »