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Kingston (queer.de) - Mehrere Homo-Gruppen und die jamaikanische Presse berichten von einem brutalen Überfall auf Schwule in der Kleinstadt Mandeville. Letzte Woche hat dort eine Gruppe von 20 Männern ein Haus belagert, in dem vier Männer lebten, die der Mob der Homosexualität beschuldigte. Nach einer Stunde drangen die grölenden Männer ins Haus ein und prügelten auf ihre Opfer ein. Zwei der Männer wurden brutal zusammengeschlagen, einem von ihnen wurde das Ohr abgetrennt, der andere erlitt Verletzungen an der Wirbelsäule. Ein weiteres Opfer wird vermisst. Einer jamaikanischen Zeitung zufolge ist der Mann wahrscheinlich gelyncht worden. In einer Grube nahe des Hauses sei sein Blut gefunden worden.

Der Mob hatte zuvor verlangt, dass die Schwulen die Stadt verlassen sollten. Die Polizei, die von den Opfern mehrfach angerufen wurde, kam erst 90 Minuten nach Beginn der Belagerung und 30 Minuten, nachdem die Täter in das Haus eingebrochen waren.

Bislang gab es wegen des Vorfalls noch keine Verhaftungen.

Eine Polizeisprecherin in der Hauptstadt Kingston kündigte an, dass die Behörden mehr tun wollten, um Homosexuelle zu schützen. "Die Polizei fängt zwar an, Schwule und Lesben besser zu behandeln", erklärte Rebecca Schleifer von der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch. "Allerdings hat das viele Polizeistationen noch nicht erreicht."

In Jamaika gab es in den letzten Jahren wiederholt Übergriffe auf Schwule, bei denen Dutzende Menschen ermordet worden sind. Reggae-Sänger heizen die homophobe Stimmung mit Liedern über Lynchjustiz weiter an. Homosexualität wird auch juristisch als Verbrechen geahndet: Darauf stehen zehn Jahre Haft mit Zwangsarbeit. (dk)



Jamaika: 91 Prozent sehen Homosexualität als Straftat an

Auf Jamaika gibt es nur wenige Menschen, die Schwule nicht verfolgen wollen: Laut einer Umfrage der Zeitung "Gleaner" sprechen sich 91 Prozent der Bevölkerung für die Fortsetzung der Verfolgung von männlichen Homosexuellen aus.

14 Kommentare

#1 FloAnonym
  • 06.02.2008, 16:59h
  • Fakten und Argumente haben bei Faschisten noch nie etwas gebracht. Es gibt nur eine internationale Sprache, die jeder versteht und die wirklich etwas bewirkt: das Geld!!

    Nur durch Boykotte kann man in solchen Fällen Dinge ändern. Das heißt Vermeiden aller Produkte und Dienstleistungen aus solchen Ländern und erst recht keinen Urlaub dort machen. Die leben vom Tourismus! Wenn man da ansetzt, könnte man was ändern, sonst wird das noch ewig so weitergehen...

    Aber auch hierzulande liegt einiges im Argen, da ja die im Artikel erwähnten homophoben und zu Gewalt aufrufenden Reggae-Sänger auch hier auftreten und ihre CDs und Merchandising verkaufen. Auch hier kann jeder was bewirken. Wenn man denen den Geldhahn zudreht, werden die Aufrufe zur Gewalt gegen Schwule aufhören....
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#2 HyronimoAnonym
  • 06.02.2008, 18:01h
  • Reggae! wenn ich dieses Wort höhre bekomme ich sooon Hals, diese ganze verdammte Karibik, dass ist schon keine Homophobie mehr bei denen, dass ist irgendwie mehr, diese Leute sind da offensichtlich geistig schwerst gestört, latschen alles fünf Minuten auf ne Harke oder was weis ich.

    Leider bringt es überhaupt gar nichts, wenn man diese Länder
    in welcher Form auch immer boykottiert, Schwule oder Lesben sind ne Minderheit und werden es auch bleiben, es gibt genügend Heten denen macht das alles überhaupt gar nichts aus und die fahren gerne da hin, sehr traurig aber leider war.
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#3 WissenderAnonym
  • 06.02.2008, 18:14h
  • Reggae? Hören das nicht immer die Linken,weil es so doll Multi-Kulti ist.
    Und sind es nicht immer die Linken die Jamaika anfeuern z.B. beim Fußball, wenn es gegen die pöhsen kapitalistischen Staaten geht. Naja....
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#4 stromboliProfil
#5 Fred/IsraelAnonym
  • 06.02.2008, 20:13h
  • strom, was ich los mein hase?
    ich finde raggea ganz cool mit etwas gras -jedenfalls einmal im monat^^;-)
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#6 BjörnAnonym
  • 06.02.2008, 20:52h
  • Ich erinnere mich noch gut, wie es um diesen einen Haßsänger ging und die Frage, ob dessen Auftritt durch den Berliner Senat gefördert werden sollte. Im "Tagesspiegel", der sich gemeinhin gar nicht linksliberal genug geben kann, schrieb seinerzeit einer der leitenden (!) Redakteure, die Schwulen sollten sich mal nicht so haben, das (er meinte damit Volksverhetzung, Aufruf zur Gewalt etc.) sei eben Freiheit der Kunst.

    Ich stelle mir gern vor, was für ein Gezeter in diesem Blatt, das sich mit Freuden an den üblichen erregten Medienkampagnen beteiligt, eingesetzt hätte, wäre es um eine andere Minderheit gegangen.
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#7 stromboliProfil
  • 07.02.2008, 08:30hberlin
  • selbst die Xte namensänderung (wissender) schafft nicht, was hoffnung verspricht: einen zusammenhängenden logischen beitrag des herrn fred. Einmal schmudelkind , immer schmudelkind!^^

    @flo, ich seh nicht wie man das durchsetzen will :.."Wenn man denen den Geldhahn zudreht, werden die Aufrufe zur Gewalt gegen Schwule aufhören.... ; auch wenn ich bedingt zustimme.

    Und ist jeder , der reggae hört, gleich ein faschist, reggae die neue rechte internationale? Horst wessel mit rastalocken? Das sind phrasendreschereien, ohne an den inhalt ranzukommen.

    Aber fangen wir mal an, bei unseren freunden (meistens heteros), die sich selbstbespiegelnd in die machowelt verlieben; frauen auf der suche nach dem fick des lebens unter palmen am strand...
    Da wird die (rassistische) idyle konstruiert, von der sich lieschen müller am arbeitsplatz als kassiererin bei kaisers für den rest des jahres nährt! Wie sollte man die, mit gesellschaftskritik aus ihrem traum aufwecken? Geschweige denn zum konsumverzicht auffordern...
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#8 OrnithologeAnonym
  • 07.02.2008, 09:23h
  • @Stromboli: Ich sage es mal so: Bei der letzten Bundestagswahl hätten wir ja beinahe Jamaica in Deutschland gehabt - welch greuel für Weltenlenker wie Fred!

    Das könnte aber auch noch in Hessen passieren, also vorsicht liebe aufrechte Doitsche"wissender"!

    politicallyimpotent.narod.ru/index1.htm

    politicallyimpotent.narod.ru/index2.htm

    Nun verhält es sich aber so, ganz im gegenteil zu fred/wissender/antifa/antifaHH/u.w.a.i. , das bei der WM in Deutschland alle Fans den Jamaicanern zu jubelten, sowas aber auch! Alle böse Rastas? Komisch, und die, die normalerweise randalieren, hatten wohl alle gerade ne chemo hinter sich? die armen...

    Vielleicht sollten wir bedenken, das Reggea-Musik nicht gleichzusetzen ist mit Homophobie. Denn ich kann mich sehr gut an musiker erinnern, die genau dem entgegentreten:
    www.queer.de/meinung_homo-orden_detail.php?article_id=7456&p
    title=Homo-Orden%20f%FCr%20Reggae-S%E4nger%20Gentleman


    Jedenfalls bringt mich das nicht davon ab, bob marley zu hören!

    Aber die schwulen sollten auch mal aufwachen und vielleicht ihr Geld HIER ausgeben, das kurbelt dann nämlich auch die wirtschaft an! und, zusammenschlagen lassen können sie sich auch in MeckPom von anständigen Doitschen.

    Genauso sieht es doch wohl auch so aus, das nicht jeder HipHopper ein Homophobes Arschloch ist, sonst gäbe es keine schwulen hiphopper!

    www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/253/105148/
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#9 ChristophAnonym
  • 07.02.2008, 09:54h
  • Ich kenne Mandeville. Dort ist man extrem Fremdenfeindlich. Der Ort befindet sich im Inselinnern in der Nähe des großen Aluminiumabbaues.

    Hauptbeitrag zur Schwulenfeindlichkeit ist neben den Reggae Musikern auch die Radikalität der Kirchen in Jamaika.

    Es gilt noch das alte britische Strafgesetz von 1875, da braucht man sich über die Verhältnisse nicht wundern...
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#10 Fred/IsraelAnonym
  • 07.02.2008, 12:40h
  • meine beiträge waren immer als "fred" erkennbar,entweder in der namenszusammensetzung oder am ende des beitrages.. ich habe die redax dazu aufgefordert das es eine registrierung gibt, die ja auch anscheinend kommt, damit schreiber wie Ornithologe/Tux/rigthqueer/W/rechter hesse/ und weitere 4 namen uns erspart bleiben.
    und wenn du auf mein profil schaust, erkennst du dass raggae unteranderem meine lieblingsmusik ist, aber natürlich nicht solche um die es hier geht^^.
    aber ich werde weiter etwas werbung machen um die rechte hegemonie in diesem forum etwas durcheinanderzuwirbeln.^^

    zu jamaica: vielleicht sollte man sich einfach mal überlegen ,in welche länder man fährt und diese mit geld unterstützt,dies gilt nicht nur für jamaica.
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