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  • 10. Februar 2008, noch kein Kommentar

Hörbuch aus dem guten alten West-Berlin: In "Schrippen und Mohnbrötchen" verliebt sich ein Pazifist in einen US-Sergeant

Von Carsten Weidemann

Mit "Schrippen und Mohnbrötchen" von Martin Coleman hat der Butze-Verlag sein zweites schwules Hörbuch veröffentlicht.

Die Handlung spielt im westlichen Teil des noch durch die Mauer geteilten Berlins, Mitte der achtziger Jahre, kurz vor dem Fall der Mauer. An einem Freitagabend macht der pazifistisch denkende Mario die Bekanntschaft des zwei Jahre älteren, sehr konservativen und patriotischen US-Amerikaners Steve.

Mario, der offen schwul lebt, träumt von einer monogamen Zweierbeziehung. Steve ist verheiratet und Sergeant bei der US-Luftwaffe. Als schwuler Familienvater, der seine sexuelle Orientierung vor seiner Familie, seinen Freunden, Kollegen und Vorgesetzten geheim hält, lebt er in ständiger Furcht vor Entdeckung.

Zwei völlig unterschiedliche politische Welten prallen aufeinander, die nur durch die sexuelle Anziehung und die Neugier auf das Unbekannte überbrückt werden können.

Martin Coleman: Schrippen und Mohnbrötchen, Hörbuch, gelesen von Andi Krösing, 2 Audio-CDs, Gesamtlänger 155 Min., 19,95 €

11. Februar 2008