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  • 11. Februar 2008, noch kein Kommentar

Mehr als Jazz: Lizz Wright hat ihr drittes Album veröffentlicht und kommt bald auf Tour!

Von Jan Gebauer (blu NRW)

Mit Lizz Wright hat das renommierte Label Verve einen tollen Fang gemacht. Ihre ersten beiden Alben "Salt" (2003) und "Dreaming Wide Awake" (2005) wurden von der Kritik hoch gelobt und schafften weltweit den Sprung in die Charts. Die Sängerin mit der samtweichen Stimme präsentierte sich auf beiden Werken nicht nur als vielseitige, ausdrucksvolle Interpretin von Fremdkompositionen (zum Beispiel "Young Man" von Neil Young oder "Afro Blue" von Dee Dee Bridgewater), sondern auch als erstaunlich gewandte Songschreiberin. In Interviews versicherte die Schönheit mit den stets kurzen Haaren, dass sie an diesem Punkt in der Zukunft ansetzen werde. Damit zieht sie eine Parallele zu ihren Kolleginnen Diana Krall oder Norah Jones, die ebenfalls mittlerweile verstärkt auf Eigenkompositionen setzen.

Auf ihrem dritten Album "The Orchard" macht die in Georgia geborene, aber mittlerweile in New York lebende Künstlerin ihr Versprechen wahr: "The Orchard" besteht größtenteils aus Eigenkompositionen. Die Wärme und der volle Klang von Wrights gospelgeschulter Kontraaltstimme passt bestens zur Intimität und Autorität von selbstverfassten Songs wie "Coming Home", "My Heart", "Another Angel" und "When I Fall". Passend dazu dominiert die akustische Gitarre, die ein wärmendes Gefühl versprüht. Gekonnt überschreitet Wright immer wieder die Grenzen zwischen den Genres, jongliert mit R&B, Blues, Folk und Jazz und liefert ein feinfühliges, anspruchvolles Album ab.

Live-Termine:

02.04., Stuttgart: Manufaktur Schorndorf
04.04., München: Kleine Elserhalle
05.04., Köln: Gloria-Theater
07.04., Hamburg: Grünspan
08.04., Berlin: Postbahnhof

8. Februar 2008