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Stockholm (queer.de) - Seit drei Jahren beschäftigt ein besonders schwerwiegender Fall von Diskriminierung die schwedische Justiz. Im Jahr 2005 hatte sich eine Hundezüchterin aus Värmdö geweigert, einem lesbischen Paar Welpen zu verkaufen. Das Oberlandesgericht bestätigte nun ein Urteil aus erster Distanz, das die homophobe Züchterin zu einem Schmerzensgeld von 20.000 Kronen (ca. 2.100 Euro) verurteilt hat.

Das Lesben-Paar hatte Anfang 2005 einen Golden-Retriever erwerben wollen und bereits über das Internet eine Zusage erhalten. Als die Züchterin jedoch erfuhr, dass es sich bei den Kunden um ein Frauen-Paar handelte, zog sie ihre Zusage mit der Begründung zurück, Homosexuelle seien zur Hundehaltung ungeeignet. Empört wandten sich die beiden Lesben an den staatlichen Diskriminierungsbeauftragten Hans Ytterberg, der daraufhin die Klage auf den Weg brachte.

"Es ist wichtig, dass solche Vorfälle vor Gericht landen", sagte Ytterberg bereits zum ersten Prozess im Jahr 2006. Auch das neue Urteil begrüßte er wegen der "erniedrigenden Weise, in der die Züchterin die klagende Frau abgewiesen hat." (cw)



#1 MarekAnonym
  • 13.02.2008, 11:59h
  • Sehr gut! Da solche hasserfüllten Menschen nur die Sprache des Geldes verstehen, ist das genau die richtige Rangehensweise...
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#2 madridEUAnonym
  • 13.02.2008, 17:57h
  • Grotesk, da man doch in Skandinavien kaum Homophobie vermutet . Auch die Feststellung, Homos seien zur Tierhaltung nicht geeignet, könnte man genau umgekehrt sehen, da wir doch gerade wegen fehlender Kinder oft unsere Tierchen besonders lieben. Allerdings würde ich niemals einen Vierbeiner kaufen. Meine gegenwärtigen drei ordinären Katzen und mein Retriever/Schäferhund-Mischling waren allesamt herrenlos, bevor ich sie ins Haus holte. Unverständlich, weshalb man massenhaft "hochwertige" Rassen zum Gelderwerb züchtet, während verlassene und oft sehr zutrauliche Kreaturen sämtliche Tierheime bevölkern und auf Adoption warten.
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#3 stromboliProfil
  • 13.02.2008, 18:22hberlin
  • lach... @madridEU,
    ja die züchter! Da kommen die schäferhundliebhaber wieder auf ihre kosten, von wegen reinhaltung der rasse und so ^^ .
    Und bei den armen vierbeinern ist das ja unverdächtig.

    Das aber ein landstrich per se homophob oder davon frei sein soll, ist zwar eine wunschvorstellung, aber halt nur wunsch!
    Auch schweden und andere vorzeigestaaten, haben da ihre leichen im keller; manchmal kommen sie auf solch abstruse weise zu tage!
    Wusstest du, dass die tiersendungen momentan mit die höchsten einschaltquoten im fernsehen haben?! Und nicht erst seit knut.
    berlinale ist so anstrengend... morgen teddyparty ...sex and druck and rock and roll... der bär tanzt.
    Das nenne ich tierlieb!
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#4 madridEUAnonym
  • 13.02.2008, 20:10h
  • @stromboli: Da sachste wat. Ich hätte auch lieber Kinder adoptiert, aber das können wir hier ja erst seit 2 Jahren. Da kommt dann in meinem Alter schon mal die Tiersendung in der Glotze vor. Menschliche Kontakte sind nun mal komplizierter, aber ich halte sie trotzdem für wichtiger und würde sie nicht durch ein Tier ersetzen können.
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