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Belfast (queer.de) - Der nordirische Kulturminister hat die Gründung eines schwulen Rugby-Teams kritisiert. Edwin Poots sagte, er könne nicht verstehen, dass es nötig sei, "ein Apartheids-System in Sport zu entwickeln". "Für mich ist es genauso unakzeptabel, ein ausschließlich homosexuelles Team zu gründen wie eine ausschließlich schwarze Mannschaft. Es ist bemerkenswert, dass ausgerechnet die Leute, die unbedingt zur Mehrheitsgesellschaft dazugehören wollen, den Wunsch nach Abgrenzung haben", erklärte der 42-Jährige.

Ein Sprecher des kritisierten Teams erklärte gegenüber der BBC, dass jeder bei den "Ulster Titans" mitmachen könne, unabhängig von Alter, Religion, sexueller Ausrichtung oder anderen Faktoren: "Ja, wir haben uns gegründet als Anlaufpunkt speziell für schwule Männer, aber das heißt nicht, dass Heteros bei uns nicht mitspielen dürfen. Jeder ist willkommen."

Poots ist bereits vorher durch homofeindliche Politik aufgefallen. So hat er als Stadtrat von Lisburn bei der Einführung der Homo-Ehe im Königreich versucht, Schwulen und Lesben die Eintragung ihrer Partnerschaft im Rathaus zu verweigern. Er ist Mitglied der rechtsgerichteten Democratic Unionist Party (DUP), der größten protestantischen Partei in der Provinz Nordirland. (dk)



#1 wolfAnonym
  • 20.02.2008, 14:13h
  • das sind genau die konservativen brüder, die nichts auslassen um zu diskriminieren, ausserdem wie kommt dieser lackel dazu zu unterstellen, dass alle schwulen "in die mehrheitsgesellschaft wollen ??? "
    nur weil ein schwuler gleiche rechte haben will, muss er noch keinen gartenzwerg oder diesen "kulturminister" auf dem balkon haben wollen !
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#2 DavidAnonym
  • 20.02.2008, 14:41h
  • Warum äussert sich der "Kulturminister" denn nicht zu der Tatsache, das es keine offenen homosexuelle Fussballspieler gibt???
    Ist DAS etwa keine Apartheid?
    Ein Witz, oder???
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#3 DavidAnonym
  • 20.02.2008, 14:42h
  • Hey, ich habe es:
    Wie steht es denn mit der Geschlechtertrennung? Warum gibt es Frauenfussball? Warum dürfen die denn nicht in einer üblichen Mannschaft spielen? Eine Begründung dafür, Herr Minister??
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#4 jochenAnonym
  • 20.02.2008, 17:08h
  • heuchelei in reinkultur ist das was da der typ mit den segelohren da bringt.:

    erst ausgrenzen, - wenn dann die ausgegrenzten sich selber organisieren,- ihnen apartheid vorwerfen.

    diese taktik oder rethorik ist zwar altbekannt und beliebt bei hinterfotzlern , und wirkt leider immer noch wirksam um andere zu diskreditieren.
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#5 TimmAnonym
  • 21.02.2008, 11:10h
  • Würden Schwule und Lesben im Heterosport vollkommen akzeptiert werden, wäre das sicher richtig, aber das ist leider bei weitem nicht der Fall.

    Es sind nicht wir, die uns beim Sport absondern, sondern es sind die Heteros, die uns gerade beim Sport dazu zwingen...
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#6 SeppAnonym
  • 21.02.2008, 12:50h
  • Erfüllt ihm seinen größten Wunsch, Lasst in doch in den Verein - lebenslang zum Ehremitglied ernennen.
    Dann zeigt der Verein, das nichts mit Apartheit ist - oder doch (wenn er verdeckt schwul ist) ?????
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