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Peking (queer.de) - Erstmals hat das Gesundheitsministerium im kommunistisch regierten China ein Programm zur Bekämpfung von HIV und Aids unter Schwulen gestartet. Bislang hat die Parteiführung Homosexualität weitgehend ignoriert, obwohl schwuler Sex vor gut zehn Jahren legalisiert worden war.

"Wir müssen mehr über Schwule lernen, dass wir sie besser gegen die unheilbare Krankheit schützen können", erklärte Wang Weizhen, Vize-Chef in der nationalen HIV-Kampagne. "Wir sammeln daher Daten in mehreren Städten über die Ausbreitung und die Verhaltensweisen von Schwulen."

Nach offiziellen Angaben sind 700.000 Menschen in der Volksrepublik HIV-positiv. In elf Prozent der Fälle sei dem Ministerium zufolge die Übertragung durch schwulen Sex geschehen. Die Dunkelziffer liegt bei beiden Angaben laut internationaler Experten aber weit höher. Sie gehen aber davon aus, dass auf China noch eine Welle von HIV-Infektionen zukommen wird, wie sie im Westen Anfang der 80er Jahre stattfand (queer.de berichtete). (dk)



#1 hwAnonym
  • 25.02.2008, 18:22h
  • das ist die meldung des gesundheitsministeriums

    www.moh.gov.cn/newshtml/21158.htm

    und hier der artikel der chinesichen seite aibai zur
    meldung

    www.aibai.cn/info/open.php?id=17790

    in ihm wird zu dem oben stehenden weiter über die
    offizielle einschätzung von 5-10 millionen schwuler in china berichtet. ein direktor des ministeriums, wu zunyou, schätzt den anteil der infektionen durch schwulen sex bei den ca. 700.000 betroffenen auf 11 % ein, durch hetero-sex auf 41 %
    2005 wurde die zunahme von neuinfektionen
    durch schwulen sex mit 0,4% geschätzt. der anteil beträgt nun 3,3 %.

    aibai weist darauf hin, daß die amtliche schätzung
    schwuler sehr weit unter der tatsächlichen zahl liegt.

    einerseits freuen sich offizielle still über die geburtenkontrolle durch homosexualität, andererseits
    scheint das nicht-erwähnen der realistischen zahl für
    menschen, für die der erstgeborene, nach wie vor
    das weitere glied zur sozialversicherung "familie" ist,
    bezüglich toleranzförderung in mittelstädten und ländlichen gebieten sinnvoll zu sein.
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#2 hwAnonym