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Hamburg Der Presserat hat dem Hamburger Blatt "Welt am Sonntag" wegen seiner Berichterstattung über den Bremer SPD-Politiker und damaligen Schwusos-Chef Michael Engelmann eine Missbilligung ausgesprochen, meldet das wissenschaftlich-humanitäre komittee (whk). Anlass war ein Artikel vom 19. Oktober 2003. Engelmann war vorgeworfen worden, Kinderpornografie bessessen und verbreitet zu haben. Die WamS habe in ihrer Berichterstattung "schwerwiegend" gegen den Pressekodex verstoßen, so der Presserat. Schon die Dachzeile "Ex-Chef der Schwusos hinterließ bei Handel mit Kinderpornographie Spuren" sei unvereinbar mit dem in Ziffer 13 des Pressekodex' definierten Vorverurteilungsverbot. Denn zu diesem Zeitpunkt war Engelmann nicht einmal angeklagt gewesen. In einer weiteren Passage habe die Zeitung Engelmann unterstellt, er suche Beziehungen zu Minderjährigen. "Auch dies ist jedoch nicht bewiesen", stellte der Presserat klar. (pm)



#1 Eike StedefeldtAnonym
  • 05.04.2004, 19:02h
  • Ist es denn so schwer, eine Pressemitteilung journalistisch vernünftig zu bearbeiten? Der Presserat hat die Welt am Sonntag nicht verwarnt, sondern der Redaktion eine Mißbilligung ausgesprochen. Das whk hat dier Sache nicht nur gemeldet, sondern vor allem die Beschwerde gegen das Springer-Blatt wegen des skandalösen, homophoben Pamphlets eingereicht, während die Schwusos ihren eigenen Bundesvorsitzenden, anstatt ihn vor dem publizistischen Mob in Schutz zu nehmen, aus purem Egoismus und mangels Arsch in der Hose fallen ließen. Denn es ist, wie es immer war: Das einzige, worauf bei der SPD seit über hundert Jahren Verlaß ist, ist der Verrat.
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