Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?8394

Die Websites von Punk-Pop-Künstler Slava Mogutin und dem Fotografen Bernard Faucon zeigen aufregende Kunstwerke.

Von Christian Scheuß

Slava Mogutin (SM) ist sauer. Anfang Januar erschien eine neue Anzeigenkampagne des Modelabels Marc Jacobs. Darauf zu sehen sind die Beine von Victoria Beckham, die aus einer riesigen Marc Jacobs-Shoppingtüte hängen. Witzig, aber geklaut, sagt der aus Sibirien stammende und in New York lebende schwule Multimediakünstler. Vor ein paar Jahren schon veröffentlichte er das Bild eines Jungen in einer Gucci-Tüte. Das Foto schaffte es sogar in die private Sammlung von Designer Tom Ford. Mogutin, der sich selber als Pornoaktivist und Homoterrorist bezeichnet wird es überleben. Denn seine Kreativität ist schier unerschöpflich.

Neben diversen Ausstellungen in New Yorker Galerien bereitet er gerade sein zweites Fotobuch "NYC Go-Go" vor. Seine erste Regiearbeit wird er ebenfalls in diesem Jahr präsentieren. SM nutzt außerdem ausgiebig das Internet, um seine oftmals gesellschaftskritischen und gleichfalls äußerst erotische Underground-Kunst zu präsentieren. Auf seiner Website, auf der man in seinen Fotogalerien stöbern kann, sticht besonders sein Blog hervor. Dort präsentiert er Arbeiten anderer Künstler, die ihm nahe stehen oder inhaltlich ähnliche Dinge machen, wie zum Beispiel der Berliner Fotograf Andreas Fux oder der Filmemacher Bruce LaBruce.

Der 1950 geborene Fotograf Bernard Faucon hat einige der originellsten Bilder der vergangenen Jahre produziert. Seitdem in den Siebzigern das Surreale Einzug gehalten hat in die zeitgenössische Fotografie, ist er an vorderster Front mit dabei. Erschreckend und sinnlich zugleich sind zum Beispiel seine Szenerien, in denen Teenager mit Kinder-Schaufensterpuppen agieren. Aber auch seine "Liebesräume", in denen Menschen ineinander verschlungen nach dem Liebesspiel zu sehen sind, beziehungsweise, in denen man die Anwesenheit vergangener Lust noch erahnen kann, faszinieren. Die Mischung aus Natur, Architektur und adoleszenter Erotik sind einzigartig. Erfreulicherweise kann man das Werk von Bernard Faucon in seiner Gesamtheit jetzt auf seiner Website in zahlreichen Galerien begutachten.



#1 avexblnAnonym
  • 06.03.2008, 19:59h
  • Betr.: Bernard Faucon
    Erschreckend stimmt. Selbst Cadinot-Models sind "horn-alt" gegen die Kinder die hier abgelichtet wurden. Dafür gibts ein ganz böses Wort,.....zumindest in Deutschland. Ich bin weder konservativ noch altmodisch, noch lebe ich hinterm Mond und ein gewisses Kunstverständnis habe ich auch, denke ich. Aber das empört mich....
  • Antworten » | Direktlink »
#2 gradgesehnAnonym
  • 09.03.2008, 17:55h
  • ich habe mir mal die 2. seite angeschaut und als ich die bestimmt 12 jährigen knaben anschaute...uff da kam mir richtig ein schrecken auf...das man sowas macht...ein ding! kann ich nur den kopf schütteln....
  • Antworten » | Direktlink »
#3 kopfschüttelAnonym
  • 11.03.2008, 12:00h
  • Das hier unter der Rubrik "Lust & Liebe" auf Seiten hingewiesen wird, die offenbar noch kein Staatsanwalt gesehen hat, ist schon ein starkes Stück.
  • Antworten » | Direktlink »