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Kiew (queer.de) - Ein Parlamentsausschuss in der Ukraine hat empfohlen, gegen "Homosexualismus, Lesbiertum und andere sexuelle Perversionen vorzugehen, die nicht mit den moralischen Prinzipien der Gesellschaft in Einklang zu bringen sind". Abgeordnete erklärten, Schwule und Lesben würden die nationale Sicherheit bedrohen. Sie würden derzeit einen "Propaganda-Angriff" starten und damit "die Rechte und Freiheiten der Menschen und der Familien" gefährden.

Die führende Homo-Gruppe hat in einer Erklärung bereits die internationale Gemeinschaft gebeten, keine Verfolgung von Homosexuellen zuzulassen: "Die Mächtigen folgen hasserfüllten Kirchengruppen. Ihrer Meinung nach darf nur die heterosexuellen Mehrheit Redefreiheit und Menschenrechte für sich in Anspruch nehmen", so Andrej Maimulakhin von Nash Mir.

Vertreter der Regierungspartei von Pemierministerin Julija Timoschenko haben sich ebenso gegen Homo-Rechte ausgesprochen wie Politiker anderer Parteien. So hat ein kommunistischer Abgeordneter im vergangenen Jahr gesagt, in der Ukraine müssten die Normen der "moralischen Reinheit" gelten (queer.de berichtete).

Nach dem Ende der Besatzung durch die Sowjetunion hat die Ukraine das Verbot von Homosexualität im Jahre 1991 aufgehoben. (dk)



19 Kommentare

#1 wolfAnonym
  • 06.03.2008, 16:49h
  • die hasstiraden dieser macht und geldgeilen ostkirchen ist nicht mehr zu überbieten, na ja sie müssen 70 jahre ausgleichen und nachholen ! erstaunlich wie flott der einfluss wieder funktioniert ?
    und die politiker bilden sich wie immer ein, sie könnten den einfluss der kirchen für sich nutzen ? offensichtlich sind sie immer noch zu dämlich in die eigenen geschichtsbücher zu schauen, dann wüssten sie nämlich, dass die kirche sie benutzt !!!!!
    aber nach den erfahrungen, speziell der letzten jahre, kann man, bis auf die buddhisten, alle religionsgemeinschaften nur noch als krebsgeschwüre der menschlichen gesellschaft bezeichnen.
    alle predigen nächstenliebe, menschlichkeit und gastfreundschaft ect., tun sich aber durch ausgrenzung, menschenverachtung und faschistoide verhaltensweisen hervor !
    gerade durch ihren einfluss, wäre es für sie ein leichtes, das gesellschaftliche zusammenleben zu erleichtern und zu positivieren, unter anderem korrupten politikern und ähnlichen aasgeiern das wasser abzugraben, aber genau das gegenteil ist der fall.
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#2 handwerkerAnonym
  • 06.03.2008, 17:07h
  • Das ist nun also das Ergebnis der "Orangenen Revolution"?

    Abgesehen davon, das die CDU hierzulande auch gerne in orange auftritt und auch nicht gerade schwulenfreundlich ist, ist die ukraine ja auch nato-mitglied.

    Von der bundesregierung, meine ich, dürften die keine hilfe erwarten können.

    s220165578.online.de/archives/171
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#3 LukeAnonym
  • 06.03.2008, 18:57h
  • "Parlamentsausschuss in der Ukraine hat empfohlen, gegen "Homosexualismus, Lesbiertum und andere sexuelle Perversionen vorzugehen, die nicht mit den moralischen Prinzipien der Gesellschaft in Einklang zu bringen sind". "

    Also, wir halten mal fest, die Homos in der Ukraine vertreten moralische Prinzipien, die mit der Gesellschaft nicht in Einklang zu bringen sind! Moment Mal, ist das gleiche Ukrainische Gesellschaft, die einer der korruptesten Polit- und Wirtschaftssysteme der Welt ihr eigen nennt? Ist das die gleiche Gesellschaft, in der die Zahl der schwerst Alkoholabhängigen und Gewalttäter seit Jahren stetig zunimmt? Ist das die gleiche Gesellschaft, in der der zaghafte Versuch einer Demokratisierung auf halber Strecke steckengeblieben ist? Ist das die Gesellschaft, die es nach wir vor gestattet, dass Kriminelle das Elend der Kinder und Frauen in der Ukraine gnadenlos ausnutzen, ohne das wirklich staatliche Maßnahmen zur Bekämpfung dieser Situation eingeleitet worden sind? Ist das die gleiche Gesellschaft, in der Jugendliche sich seit Jahren immer mehr in Drogen und Kriminalität flüchten, weil sie keine Zukunftsperspektive haben?

    www.dija.de/wai1/showcontent.asp?ThemaID=1476

    Klar, wir Homos sind das mit Abstand grösste Problem, das die Ukraine zu bewältigen hat. Solche Aussagen können nur von Menschen getroffen werden, die entweder vor der Realität ihrer eigenen Unfähigkeit die Augen verschließen oder die gezielt von ihrer Unfähigkeit ablenken wollen. Bleibt zu hoffen, dass die Mehrzahl der Ukrainer diese Augenwischerei durchschaut.
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#5 hugoAnonym
  • 06.03.2008, 21:49h
  • Zuerst muss man berücksichtigen, dass es "die Ukraine" nicht gibt. Das Land ist gespalten - der nordwestliche Teil ist "orange" mit den Parteien von Juschtschenko und Timoschenko, der südöstliche Teil ist unter der Führung von Janukowitsch überwiegend "prorussisch".

    Während ich Juschtschenko (dessen Vater als Kriegsgefangener im KZ Flossenbürg eingekerkert war) – auch aufgrund seine Rede zur Eröffnung der neuen Dauerausstellung in der dortigen Gedenkstätte – redliche Absichten unterstellen möchte, gilt das für die Ministerpräsidentin Timoschenko eher begrenzt. Vollends problematisch ist das Wirken Janukowitschs und seiner "blauen" Partei.

    Bedauerlicherweise ist die Partei Juschtschenkos nur die drittstärkste Kraft in der Ukraine.
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#6 hwAnonym
  • 06.03.2008, 23:12h
  • @ poldi

    gut, der spass bleibt bei seite, der ernst dann aber
    auch. die beiden können ja mal eine weile ohne uns, alt genug sind sie ja.

    das grundproblem ist eigentlich, daß du mich bei allen
    diskussion ständig falsch wahrnimmst.
    als gegner von jammern und picheln, mache ich
    ständig auf demokratie gefährdende umstände und
    mechanismen aufmerksam. ich möchte mich mit vielen menschen freuen und das leben feiern.
    in einer quasi "skandinavisch" heiteren grundstimmung läßt es sich gemeinsam schöner leben. von mehrheit zur minderheit und von minderheit zu minderheit.
    "wer augen und ohren geöffnet hat, kennt die situation", stimmt. solche beziehen bereits position für
    das kommende, schwarz/grün, oder so:

    www.welt.de/politik/article1767637/Papst_erwaegt_Rehabilitie
    rung_von_Martin_Luther.html


    das machen sie in würdigung, "dass sich ein reeller sozialismus von selbst entwickeln kann",[wird, das
    gute bewahrend, das schlechte vermeidend].

    "einmal im jahr das fingerchen zu heben und in einem nebensatz im 2. konjunktiv in der anfrageform auf die soziale entwicklung hinzuweisen, erscheint mir zu wenig." talk-show-täglich und linksruck faselnd ebenso.
    drum bleiben wir heiter im lande und wehren uns täglich.
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#7 hwAnonym
  • 06.03.2008, 23:21h
  • ooops, da bin ich jetzt mit ernst und spass in den falschen film gedappt.

    das eben war natürlich zu obamas bergpredigt.
    sorry, poldi
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#8 PoldiAnonym
  • 07.03.2008, 00:43h
  • liebe kirchenmaus,
    da stell dir mal ein gefängnis vor. drinnen sitzt ein unschuldig verurteilter, der bei seinen mitgefangenen viel sympatie und ansehen erworben hat, möglicherweise ein befreiungskämpfer.
    und es gibt einen wächter im gefängnis, einen machthungrigen, unfehlbaren, dogmatischen und den unterwürfig gefangenen segenspendenden beißhund, der selbst vom glanz und charisma des unschuldig verurteilten abhaben möchte.
    wie kann ein tyrann den helden besiegen?
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#9 RoyAnonym
  • 07.03.2008, 02:20h
  • ---So hat ein kommunistischer Abgeordneter im vergangenen Jahr gesagt, in der Ukraine müssten die Normen der "moralischen Reinheit" gelten ---

    Jaja, so sind die Linken. Genau aus diesem Grund wähle Ich weder Bürgerkrieg90-Grüne noch die SED.
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#10 peterAnonym