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Den Haag (queer.de) – Die niederländische Regierung hat gestern wegen der bevorstehenden Veröffentlichung eines islamkritischen Kurzfilmes die zweithöchste Terrorwarnstufe ausgerufen. Die 15-minütige Doku des nationalliberalen Parlamentsabgeordneten Geert Wilders soll den Islam als faschistische Ideologie darstellen, in der Frauen und Schwule unterdrückt werden.

"Es gibt die realistische Möglichkeit, dass die Niederlande Ziel eines Terroranschlags werden", erklärte Tjibbe Joustra, Chef der Antiterrorismus-Behörde. Terroristen aus Pakistan und Afghanistan würden derzeit nach Europa eingeschleust, so Joustra. Noch vor einem Jahr sah er die Gefahr eines islamistischen Anschlags als gering an.

Der Film "Fitna" (arabisch für "Das Böse") hat bereits zu erheblichen Reaktionen aus der islamischen Welt geführt, obwohl ihn noch niemand gesehen hat. Pakistan hat bereits den Zugang zu YouTube blockiert, weil dort der Film veröffentlicht werden könne (queer.de berichtete). Iran hat mit dem Abbruch der Beziehungen zu den Niederlanden gedroht, der malaysische Botschafter und der syrische Großmufti haben vor dutzenden Toten als Reaktion auf den Film gewarnt. Wilders erklärte nur, er Koran-Verse mit Bildern "aus der Welt des Islam" verdeutlichen.

Wilders gilt als Nachfolger des schwulen Rechtspopulisten Pim Fortuyn, der 2002 von einem radikalen Tierschützer ermordet worden war. (dk)



76 Kommentare

#1 redforceAnonym
  • 07.03.2008, 13:54h
  • Religionsfreiheit für Kopftuchträger, Meinungsfreiheit für Filmemacher (solange keine Verhetzung stattfindet)!
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#2 MichaAnonym
  • 07.03.2008, 13:59h
  • Die Überschrift "Terroralarm wegen Islam-Film" ist mir zu kurz, schürt es doch die allgemeine Islam-Phobie. Es ist doch wohl eher so, dass beide Seiten völlig hysterisch reagieren.
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#3 Fred/IsraelAnonym
#4 hwAnonym
#5 Fred/IsraelAnonym
#6 hwAnonym
#8 gerdAnonym
  • 07.03.2008, 16:49h
  • Der Islam hat verschiedene Richtungen und Bewegungen. Und auch die islamischen Gruppen und Organisationen untereinander sind genauso verschieden und unterschiedlich strukturiert wie beim Christentum; es gibt Sunniten, Schiiten, Aleviten, Wahhabiten, usw. Auch gibt es sowohl liberale, konservative, orthodoxe Strömungen und Haltungen innerhalb des Islams.

    Problem ist nur, das auch im Islam genauso wie im Christentum (siehe konservative Evangelikale der Southern Baptists in den USA) die rechtskonservativen Gruppen in den einzelnen Ländern am "Lautesten schreien" und sich "massiver organisieren". Das Phänomen haben wohl Christentum und Islam gemeinsam, dass immer der "rechte" Flügel in den Religionen am Lautesten schreit, während der ruhigere, liberale Flügel im Islam oder die Christian Left nicht so massiv sich äußert und organisiert. Ein gemeinsames Grunstrukturdproblem des Christentums und des Islams.
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#9 hwAnonym
  • 07.03.2008, 17:03h
  • @ gerd

    Es gibt noch ein weiteres Problem. Das gezielte Züchten von Gangsternestern, damit die Ali Hirsis dieser Erde in Europa viel Publikum bekommen.

    Der Herr oben im Bild ist der Ober Wahabid.

    Hierzu Jesse Petrilla, Gründer des United American Committee (UAC), ein Bund besorgter Amerikaner, die sich für die Beachtung der Sicherheitsbedrohungn im eigenen Land einsetzen, mit speziellem Schwerpunkt auf islamistischen Extremismus in Amerika:

    www.frontpagemag.com/Articles/Printable.aspx?GUID=9A68C6F6-8
    A08-453E-B2E8-6E247D2736CD


    "..Ich landete nach einem Flug von Istanbul aus direkt in der Hauptstadt Pristina. Diese Stadt ist wie ein Aushängeschild für die Kosovo-Albaner, durch die oft die besuchenden Würdenträger und amerikanische Politiker einen verwinkelten Stadtrundgang entlang geführt werden, der geschickt die vielen zerstörten Kirchen umgeht sowie andere Beweisstücke der weniger toleranten Angewohnheiten, welche in der Region so geläufig sind. ...
    Ich ging in die anderen Gegenden des Kosovo, wo Christen dazu gezwungen sind, in militärähnlich zusammengesetzten Ghettos zu leben, mit der Terror- und der Todesangst, wenn sie jemals einen Fuss ohne Geleitschutz aus ihren Enklaven herausmachen. Ich sah eine Gauner- und Wildwestgegend, mit sehr wenig selbstaufgebauter Infrastruktur und riesigen Mengen an ausländischem Geldfuss aus Saudi Arabien und dem Höllengürtel der anderen Nationen, die extremistische Ideale verbreiten....Etwas in ihrer Hauptstadt ist ein bisschen zum Lachen: Die diktatormässigen Wandbilder eines bestimmten Politikers. Vier von fünf Bildern in Bagdad vor dem Fall Saddams waren Bilder von Saddam Hussein – vier von fünf Bildern in Pristina, Kosovo, sind von Bill Clinton. .."
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#10 PoldiAnonym
  • 07.03.2008, 20:43h
  • mei, schee san´s de zwoa madl. no grad zum obeiß´n.
    i verschteh net, wiaso´s elena ceausescu mit ihr´m doktrhuat net o abbuit ham.
    no wärn´s zsam, de reiche, de durchdrahte un de gscheite.
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