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Osnabrück (queer.de) - Der schwule Filmemacher Rosa von Praunheim erhält in diesem Jahr anlässlich der schwul-lesbischen Kulturtage "Gay in May" in Osnabrück den Rosa-Courage-Preis.

"Gay in May" sei indirekt auch Praunheims Dokumentation "Nicht der Schwule ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt" zu verdanken, heißt es in der Begründung der Organisatoren. Der Film aus dem Jahr 1970 führte zur Gründung verschiedener schwuler Aktionsgruppen in zahlreichen deutschen Städten. In Osnabrück ging die Initiative als "Rosa Flut" 1978 erstmals mit einer Veranstaltung in die Öffentlichkeit. Es war die Geburtsstunde von "Gay in May".

Inzwischen übernimmt der Osnabrücker Oberbürgermeister die Schirmherrschaft für die Kulturtage. Der Rosa-Courage-Preis, mit dem in diesem Jahr zum 17. Mal großes Engagement für schwul-lesbische Belange geehrt wird, wird nicht mehr in kleinem Kreis im Ledenhof verliehen, sondern mit einer großen Feierstunde im Friedenssaal.

"Gay in May" gilt als älteste Veranstaltungsreihe dieser Art in Deutschland. Unter dem Motto "30 Jahre und kein bisschen leiser" finden zwischen 19. April und 11. Juni 2008 mehr als 50 Veranstaltungen statt. (cw)



#1 wolfAnonym
  • 10.03.2008, 18:05h
  • na immerhin hat er sich 1970 mit seiner clique ins gespräch gebracht, das wars auch schon. von schwulen, speziell in berlin, wurde damals nur unter grausen gesprochen, er war und blieb ein trittbrettfahrer und nicht mal ein guter.
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#2 Gay1000Ehemaliges Profil
  • 28.12.2008, 21:54h
  • Es ist absurd, Rosa v. P. seine Verdienste für die Schwulenbewgung absprechen zu wollen. Die Art der scharfen Formulierungen von einigen Usern deuten mehr auf Neid oder ein persönliches Problem mit Herr Praunheim hin. Der Film "Nicht der Homsexuelle..." gab den entscheidenen Anstoss für die Gründung etlicher und wichtiger Interessenvertretungen für Schwule. Auch seine politische Arbeit war wichtig. Natürlich muss man nicht alles mögen, was er gemacht hat. Die Bettwurst finde ich neben seiner Arbeit als Homo-aktivist jedenfalls sehr lustig. Gruss Tom
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#3 PinkRevolutionProfil
  • 29.12.2008, 19:25hBerlin
  • Antwort auf #2 von Gay1000
  • Rosa von Praunheim

    Der Regisseur und Schriftsteller gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des postmodernen deutschen Films. Mit seinem Dokumentarwerk "Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt" (1970) wurde Rosa von Praunheim zum Wegbereiter der modernen deutschen Homosexuellenbewegung. Das Werk des Aktivisten und Filmemachers prangert seither mit provokativen und bizarren Bildern die Diskriminierung von AIDS-Kranken, Frauen und Alten an...

    (quelle: www.whoswho.de)
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#4 HannibalEhemaliges Profil