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Die Ex-Eurythmics-Sängerin hat mit der Single "Sing" eine Kampagne gegen die Immunschwäche gestartet.

Von Carsten Weidemann

Annie Lennox hat ein besonders gutes Herz. Schon oft hat sie sich in der Vergangenheit für Hilfsprojekte stark gemacht, und ihren Namen sowie ihre Stimme in den Dienst von Organisationen und Projekten gestellt, die diverse Ungerechtigkeiten der Welt bekämpfen wollen. 1999 ging ein Teil der Einnahmen ihrer Konzerttournee an "Greenpeace" und "Amnesty International". Seit Jahren ist sie Botschafterin der Entwicklungshilfeorganisation "Oxfam". Jetzt singt sie gegen HIV und AIDS in Südafrika.

"Sing" heißt das Stück, das gerade als neue Singleauskopplung aus dem aktuellen Album "Songs Of Mass Destruction" erschienen ist. Darin versammelt ist die geballte Energie der Musikbranche, über ein Dutzend Künstlerinnen ist dort im Chor zu hören: Melissa Etheridge, Celine Dion, Sugababes, Dido, Anastacia, Gladys Knight, K. D. Lang, Pink, Angelique Kidjo, Bonnie Raitt, Shakira, Sarah McLachlan, Fergie, Beverly Knight, Faith Hill, Martha Wainwright, Joss Stone, KT Tunstall, Shingai Shoniwa, Beth Gibbons, Isobel Campbell und Beth Orton. Wie der Eurythmics-Hit "Sisters Are Doing It For Themselves" ist "Sing" feministisch ausgerichtet.

Diese Frauenpower soll jetzt der neuen Kampagne gegen HIV und AIDS bei Frauen in Afrika gehörigen Schwung geben. Alle Profite, die durch den Verkauf der Sing-Kampagne erzielt werden, gehen an die "Treatment Action Campaign", die für Frauen in Südafrika arbeitet und dort für Aufklärung und Tests sorgt. "Die Musik hat mir eine Plattform gegeben, die ich nutzen kann für Menschen in Not", erklärte die 53-jährige Lennox bei der Vorstellung der Kampagne.

12. März 2008