Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?8440

Athen (queer.de) - Ein lesbisches Paar will das erste verheiratete homosexuelle Paar Griechenlands werden, obwohl es keine speziellen Gesetze dafür gibt. Stattdessen wollen sie eine vermeintliche Lücke im bestehenden Gesetz ausnutzen.

Ihrer Meinung nach ist in der aus dem Jahr 1982 stammenden und gültigen Rechtslage nicht beschrieben, dass eine standesamtliche Trauung nur zwischen einer Frau und einem Mann möglich ist. Dieser Auffassung ist auch der Bürgermeister Spyros Tzokas von der linksgerichteten Partei Syriza, der sich bereit erklärt hat, die Zeremonie durchzuführen. "Ich habe keine Probleme damit, diese Vereinigung zu besiegeln, solange das Recht respektiert wird", sagte er den Medien.

Die Ankündigung der ersten griechischen Homoehe erfolgte einen Tag nach der Aufforderung der Athener Homogruppe "Olke" an die Regierung, die Ehe für Schwule und Lesben zu öffnen und auch die Adoption für Homopaare zu erlauben. Sie wendeten sich auch gegen das Vorhaben der Regierung die Lücke im geltenden Eherecht mit einem Erlass zu schließen, der definiert, dass sich nur Frau und Mann verehelichen dürfen. (cw)



#1 hwAnonym
  • 14.03.2008, 12:54h
  • schön was dieser bürgermeister der radikalen linken(syriza) da macht. auch so schön gesetzestreu.

    die orthodoxen werden aufheulen. die russische
    ria novosti meldete am 7/3/08:

    "Das Verwaltungsorgan der 20 Klöster der autonomen Mönchsrepublik hat sich in einem offiziellen Schreiben an die Linksradikale Union (SYRIZA) dagegen gewendet, dass Evangelia Amanatidou-Pascalidou, Abgeordnete von dieser Parlamentspartei, im Januar neben anderen Frauen das Territorium von Athos betreten habe. In dem Dokument wird auf den „demonstrativen und provokatorischen“ Verstoß gegen Avaton - das seit Jahrhunderten geltende Besuchsverbot für Frauen - verwiesen.

    Die Partei SYRIZA, die für ihre kritische Einstellung gegenüber den Privilegien der orthodoxen Kirche in der griechischen Gesellschaft bekannt ist, hat noch keine offizielle Antwort auf das Schreiben gegeben."

    de.rian.ru/culture/20080307/100941724-print.html
  • Antworten » | Direktlink »