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Fulda (queer.de) - Eine Drogerie in Fulda darf keine Kondome verkaufen, weil das Haus der Katholischen Kirche gehört. Laut einer Sittenklausel im Mietvertrag muss Schlecker-Filialleiterin Monika Michel alle Artikel aus ihrem Laden verbannen, "die das öffentliche Ansehen der Kirche herabsetzen" könnten.

"Wir müssen Kunden, die Kondome kaufen wollen, zur Konkurrenz schicken", klagte Michel. Ihr gehe es jedoch nicht nur um den verlorenen Umsatz, sondern auch um Sexualhygiene. "Ich habe deswegen schon beim Bischof vorgesprochen." Der Oberhirte habe sie jedoch abblitzen lassen. Laut einem Bericht des Hessischen Rundfunks hat Monika Michel die leidige Diskussion mittlerweile desillusioniert aufgegeben: "Irgendwann wird man müde und fügt sich."

Schlecker-Bezirksleiterin Marlene Sormani kritisierte das Kondom-Verbot heftig: "Das ist ja wie im Mittelalter. Ich weiß nicht, ob diese Haltung vorteilhaft für das Ansehen der Kirche ist". Bistumssprecher Christof Ohnesorge kann die heftige Erregung dagegen nicht verstehen: "Ich weiß nicht, was daran kurios sein soll", sagte er. "Die Kirche kann nicht einerseits mechanische Verhütungsmittel ablehnen, aber andererseits dulden, dass in einem Haus der Kirche mit Kondomen Geschäfte gemacht werden." (cw)



23 Kommentare

#1 Thom_ass1973
  • 19.03.2008, 11:23h
  • Eigentlich find ich die kath. Kirche ja echt zum Kotzen
    *Ironie an*
    aber das die "Pfaffen" jetzt eine Lanze für´s Barebacking brechen finde ich ja schon wieder richtig Klasse
    *Ironie aus*
    Da gibt es wohl nur eines was Schlecker tun kann - umziehn, oder auf´s Verbot pfeiffen ...
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#2 BorisoAnonym
  • 19.03.2008, 11:25h
  • Ab vors Gericht! Unfassbar was die Kirche wieder veranstaltet. Bin nicht unbedingt der grösste Schlecker-Fan aber Geld für einen Anwalt werden die wohl haben.....und Werbung ist es denn auch gleich!
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#3 gerdAnonym
  • 19.03.2008, 11:45h
  • Also da bin ich sprachlos bei soviel Dummheit bei der katholischen Kirchenführung in Fulda.

    Die katholische Kirche kickt sich immer tiefer ins Abseits und ist kaum noch Ernst zu nehmen, wenn solche Ansichten dort immer noch vorherrschen.

    Solche Nachrichten aus den Reihen der katholischen Kirche bewirken bei den Menschen nur noch ein Kopfschütteln und Unverständnis.
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#4 Bob Aac henAnonym
  • 19.03.2008, 12:05h
  • Wieso bloß "Haus der Kirche" ? Ich dachte das wäre eine Schleckerfiliale. Wenn die sich da rein reden lassen, was sie führen, dann sind sie schön dumm. Mietvertrag ist Mietvertrag.

    Klar ist die Kirche für BB. Oder wie sollte ein Priester seine Kondome verstecken?
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#5 gayschwabeAnonym
  • 19.03.2008, 12:07h
  • Nun mal mit der Ruhe! Erstens ist die Drogerie-Kette, die sich übrigens auch nicht an gewisse Regeln, z.B. im Bezug auf Mitarbeiter, hält, schon seit längerem Mieterin der Verkaufsflächen. Zum zweiten gibt es einen eindeutigen Mietvertrag, der die Kette trotzdem nicht dran gehindert hat, den selbigen zu unterzeichnen.

    Wer die Hausjuristen des Konzerns kennt, weiß dass diese diese Kleinigkeit im Vertrag nicht überlesen haben.

    Fazit: Wieder kostenlose Werbung für die Drogeriekette und somit Ablenkung von den eigentlichen Problemen die der Konzern hat. Wer es nicht glaubt, sollte die diversen Gewerkschaften kontaktieren bzw. die überrregionalen Medien lesen.
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#6 MichaelAnonym
  • 19.03.2008, 12:09h
  • Die Kirche fordert: Kondome - NEIN --- Barebacking --- JA !!
    Hat das denn wirklich einen Sinn ?
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#7 FloAnonym
  • 19.03.2008, 12:26h
  • "Das ist ja wie im Mittelalter. Ich weiß nicht, ob diese Haltung vorteilhaft für das Ansehen der Kirche ist"

    Ach kommt das langsam auch mal bei den Heteros an, dass die Kirche ein mittelalterlicher Verein ist, der am liebsten die Zeit zurückhätte...

    Jetzt sind wir schon so weit, dass die Kirche Geschäften verbieten darf, legale Artikel zu vertreiben. Noch dazu Artikel, die Wissenschaft und Politik für sehr wichtig ansehen und nur die Kirche als Teufelszeug ansieht...

    Dass die Kirche Kondome ablehnt ist klar: gesunde Sexualität ist für seelische Gesundheit unerlässlich. Wer aber nicht frustriert ist, braucht keine Heilsprediger, die ihm sein Leben diktieren. Deshalb sieht die Kirche solche Menschen lieber tot, ehe sie unabhängig sind.
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#8 MirkoAnonym
  • 19.03.2008, 13:03h
  • hallo!
    die kirche verbietet den verkauf von kondomen einer drogeriekette, weil die kirche hausherr ist? das kann ja wohl nicht wahr sein! haben die herren keine ahnung, dass der gebrauch von kondomen überlebenswichtig sein kann! eigentlich müssten die verantwortlichen angezeigt werden, wegen körperverletzung eventuell sogar mit todesfolge!
    meine herrn das mittelalter ist schon lange vorbei, wie wärs mit aufwachen und nachdenken? anscheinen ist bei euch noch immer die erde eine scheibe und keine kugel,oder was?
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#9 HB9CVAnonym
#10 MichaelAnonym
  • 19.03.2008, 14:27h
  • Bei einem solchen Handeln, muss isch die Kirche nicht wundern, dass immer mehr Menschen aus der Kirche austreten ... und die Stühle / Bänke in dem Messen leer bleiben.
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