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Zehdenick (queer.de) - Der jamaikanische Hass-Sänger Bounty Killer versucht seine Kritiker einzuschüchtern. Sowohl der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) als auch der grüne Bundestagsabgeordnete Volker Beck bekamen Post von Rechtsanwalt Ronny Schulz aus Zehdenick, der den Konzertveranstalter Alwin Heim von der Firma Pakercom vertritt.

In dem Fax des Anwalts an den LSVD heißt es: "Wir sind daher zur Vermeidung einer einstweiligen Anordnung gehalten, Sie aufzufordern, es ab sofort zu unterlassen, zu behaupten, dass von den Auftritten des o.g. Künstlers die Gefahr einer Verletzung der §§ 111 und 130 des StGB ausgeht."

Der Anwalt versicherte, dass es im Rahmen der Deutschland-Tournee zu Bounty Killer "zu keiner Aufführung von Liedern kommen wird, die (…) insbesondere zur Gewalt gegen Schwule und andere Personengruppen auffordern". Diese "Problematik" sei mit dem Künstler ausdrücklich besprochen worden.

In seinem Antwort-Fax bekräftigte Volker Beck seine Forderung nach einem Auftrittsverbot: "Ich meine, dass in unserem Land kein Künstler auftreten soll, der in Deutschland auf Mordaufrufe eventuell großzügig verzichtet, aber andernorts oder in anderen Medien diese weiter verbreitet. Soviel Solidarität mit den in Jamaika verfolgten, drangsalierten und ermordeten Homosexuellen dürfen Sie getrost voraussetzen." (cw)



45 Kommentare

#1 Fleur-de-lysAnonym
#2 FloAnonym
  • 19.03.2008, 16:39h
  • So funktioniert das immer bei solchen Leuten: wenn andere sich wehren, sollen sie eingeschüchtert werden. Aber da haben die sich beim LSVD und bei Volker Beck genau die richtigen ausgesucht...

    Was sagt eigentlich die FDP? Die sind wieder mal verdächtig still, wenn es wirklich drauf ankommt...

    Aber das zeigt, dass es jetzt tatsächlich ans Geld geht und dass unsere Strategie richtig ist. Der Druck muss jetzt noch viel größer werden...
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#3 JamaicanAnonym
  • 19.03.2008, 17:59h
  • in 1000 foren erklärt und noch immer nicht verstanden : lernt bitte patois bevor ihr immer noch behauptet fire pon heißt feuer über oder verbrennen .. give tanks
    ein nichtschulenfeindlicher jamaikaner
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#4 SXMPiratAnonym
  • 19.03.2008, 18:56h
  • @Jamaican

    woher du diesen Schwachsinn hast, dass alle zu blöd seien Patois zu übersetzen ist mir schleierhaft. Ich wohne in der Karibik und meine vor der höchstens noch mit der Schwulenfeindlichkeit Irans vergleichbaren Verfolgung auf meine Insel geflohenen jamaicanischen Freunde sagen alle , dass diese Textzeile genau das meint, nämlich alle Schwule zu vernichten.

    Hier ein link, der das auch darlegt
    www.cutuphistory.org/media/Daniel_Kulla_Die_Hure_muss_brenne
    n_2005.pdf.


    Desweiteren ist diese ganze , in meinen Augen faschistoide Rastaidiologie auch frauenfeindlich bis zum Kotzen, Frauen werden als unrein angesehen, die dürfen rituell auch kein Grass rauchen. Wie überhaupt in meinen Augen, die ganze Rastarichtung nur deshalb im Westen verherrlicht wird, weil erstens kaum einer das jamaicanische Englisch verstehten kann und zweitens weil es Grass rauchen befürwortet.

    Von der Rastaidiologie wird Zwangsheterosexualität gefordert, Verhütungsmittel sind verboten etc etc. Was ist daran eigentlich toll???? Bei der katholischen und anderen Kirchen wird sowas völlig zurecht als Menschenverachtend verurteilt!!!!!

    Ein bisschen zu viel Glorifizierung für faschistoiden Schwachsinn!
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#5 Franky_EyesAnonym
  • 19.03.2008, 19:15h
  • @SXMPirat coola ansprache, wirklich.
    schön das einer hier ist der dem paroli bieten kann.
    Die die Commnity hat halt auf allen Gebieten ihre Koriefehen.
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#6 hwAnonym
  • 19.03.2008, 21:10h
  • @ Fleur-de-lys

    stimmt. uhrzeit auf fax 17.44.
    und dann rutscht der RA Ronny schon senkrecht mit dem füller ab.
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#7 shAnonym
  • 19.03.2008, 22:00h
  • ich kann nur die "twins of twins" zitieren: "battyman don't get more shot than any other people in jamaica"
    solange das kulturelle problem der gewalt in jamaika nicht gelöst ist bringt es nichts sich stur gegen die gesamte musik zu barrikadieren.
    zudem ändert sich der dialog in jamaika selbst: erst letzte woche hat j-flag die forderung zurückgezogen, dass touristen nicht nach jamaika kommen sollen, um ein land nicht zu unterstützen, in dem homosexualität verboten ist. der grund: es bringt nichts, die wenigen wirtschaftszweige zu attackieren, die jamaika überhaupt etwas einbringen da so sich die gesellschaft nie homosexualität gegenüber öffnen wird.
    wenn man karibische kultur ohne die scheuklappen des neo-imperialismus erleben will muss man die künstler auftreten lassen. anstelle ihnen hier auftritte zu verbieten, sollte man lieber in jamaica die schulbildung fördern, damit die kids dort lernen, sich ihre eigene meinung zu bilden. und uns lasst doch bitte abfeiern auf einen der besten deejays, die reggae zu bieten hat.
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#8 JamaicanAnonym
  • 19.03.2008, 22:26h
  • Hallooo ?!

    Ich bin Jamaican im gegensatz zu dir warsch. ! Und wenn du da einen auf ich bin ein deutscher Auswanderer und begreif mein Land besser als die Jamaicans selbst machst , dann mal ganz ehrlich bewerb dich bei die "Rückwanderer"

    ICH werde jawohl wissen wie groß die verfolgung is und dafür kenne ich zu viele homos auf JA , die normal leben und die keiner erschießen will und die sogar ganz normal auf einen Dance gehen.

    Sie der realität ins auge und hör auf dinge überzudramatisieren.

    Übrigens bin ich noch dazu eine Frau und mit stört auch das nicht , weil es auf der gegenseite auch männerfeindl. Tunes von Danielle, Macka Diamond und co gib .. Ting called Gender war! Peace and out
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#9 MichaelAnonym
  • 20.03.2008, 02:03h
  • Ein verwirrter untalentierter "Künstler", ein Konzertveranstalter ohne Moral und dann noch ein Anwalt, der sich für keine Abmahnung zu schade ist.

    Wie gut, dass sowohl Volker als auch der LSVD sich mit solchen Experten auskennen, die allesamt nur eins wollen: Geld verdienen!

    Erklären wir doch dieses Jahr mal zum Jahr, in welchem es Zeit ist, den Gays auf Jamaica zu helfen und musikalische Hassprediger loszuwerden!
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#10 SXMPiratAnonym
  • 20.03.2008, 03:32h
  • @Jamaican

    anscheinend kannst du meinen Text nicht hinreichen genug verstehen, nirgends habe ich gesagt, dass ich dein Land besser verstehe als du. Es ist aber immer ein Zeichen von Ignoranz anderen etwas zu unterstellen, was sie gar nicht geschrieben haben.

    Aber es scheint dir ja auch nur um Hetze und Hass zu gehen, da du ja bei Kritik gleich die Rückwanderung empfiehlst. Soll ich jetzt auch sagen, da du anscheinend nicht hinreichend verstehst, was Hasstexte bewirken können, dass du dich vielleicht auch beim TV bewirbst zwecks Rückwanderung?

    Ich verstehe Demokratie dahingehend, dass auch Einstellungen, die mir nicht passen zu ertragen sind, da hast du sicherlich noch was in Sachen Demokratieverständnis zu lernen!!!!

    Wenn es dich als Frau nicht stört in welcher Art auch immer diskriminiert zu werden, dann ist das deine Entscheidung, mich stört Diskriminierung IMMER, da es elementares Menschenrecht verletzt.

    Wenn deine schwulen Freunde und du bei diskriminierenden Hasstexten abtanzen könnt, könnt ihr das dann auch bei rassistischen Texten gegen Schwarze?

    Sehr interessantes Demokratie und Peace-Verständnis!?
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