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New York (queer.de) - Der schwule Modedesigner und Ex-Gucci-Chef Tom Ford würde gerne noch in diesem Jahr ein Kind zu sich holen, um es großzuziehen. »Ich will noch 2008 ein Kind haben", sagte er in einem Interview mit dem Magazin »Fantastic Man«.

Fords Partner Richard Buckley, mit dem er seit über zwanzig Jahren zusammen ist, scheint von den Plänen allerdings nicht sehr begeistert ist. "Richard weiß von meinem Wunsch seit langem. Er war bislang immer dagegen. Dabei wäre er ein spektakulärer Vater. Es würde seinem Leben eine neue Bedeutung geben", wirbt der Stardesigner jedoch für sein Vorhaben. Sein Freund sei schließlich viel jünger. "Wenn die Dinge ihren normalen Weg gehen, wird Richard diesen Planeten möglicherweise vor mir verlassen und damit wäre eine Chance vertan, etwas zu tun, was ich mir schon immer gewünscht habe. Ich wollte immer schon Kinder haben. Ich will nicht 75 Jahre alt werden, und bis dahin nur ein paar Klamotten und Häuser entworfen haben."

Eine Adoption kommt für Ford nicht in Frage, auch wenn homosexuelle Paare in den USA diese Möglichkeit haben. Einzige Alternative wäre eine Leihmutter. Ob er schon eine in Aussicht hat, ist allerdings unklar.

Tom Ford und Richard Buckley leben zusammen auf einer Ranch in der Nähe von New York. (cw)



#1 KonstantinEhemaliges Profil
#2 wolfAnonym
#3 holgerAnonym
#4 SaschaAnonym
  • 20.03.2008, 17:13h
  • Was für ein geistig armer und von heteronormativer Gehirnwäsche bestimmter Mensch, der glaubt, die tiefere Bedeutung und der "Sinn" seines Lebens hingen davon ab, ob er ein Kind in die Welt gesetzt hat.

    Indirekt beleidigt Herr Ford damit auch alle Menschen auf diesem Planten (ob homo- oder heterosexuell), die keine Kinder in die Welt setzen wollen oder können und nicht selten trotzdem einen mindestens ebenso bedeutenden und sinnvollen Beitrag für die Menschheit leisten.

    Es ist schon erschreckend zu sehen, wie sehr viele Homosexuelle von den reaktionären Denkmustern bestimmt sind, mit denen letztlich auch die katholische Kirche seit Jahrhunderten Menschen herabwürdigt und unterdrückt.

    Wer jedenfalls meint, seinem Leben nur dadurch einen Sinn geben zu können, dass er ein Kind zeugt, vielleicht auch in der Hoffnung, dann im Alter "nicht allein" zu sein, dem sollte man dringend nahelegen, seine offensichtliche innere Leere und geistige Armut auf anderem Wege zu kurieren...
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#5 SchorschAnonym
  • 21.03.2008, 00:23h
  • Ich habe eine ganz schlichte inhaltliche Frage zu den wiedergegebenen Zitaten: Wenn sein Freund viel jünger ist, warum wird er dann, "wenn die Dinge ihren normalen Weg gehen...diesen Planeten möglicherweise vor mir (= Tom Ford) verlassen"?
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#6 IQAnonym
  • 21.03.2008, 09:57h
  • Das war wohl ein Fehler im Text:

    Fords Partner ist sogar 20 Jahre älter. Dass und die Tatsache, dass dieser an Krebs erkrankt ist, könnten dazu führen, dass vor Tom verstirbt.
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#7 BjörnAnonym
  • 21.03.2008, 11:30h
  • @ wolf:

    Wenn die Dinge ihren normalen Weg gehen, hat man den Hund vor allem nicht so lange am Hals wie ein Kind!
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