Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?847

Denver Ein Gericht sprach einem Mann aus Denver 146.000 Dollar (121.000 Euro) zu, weil ihm sein Arbeitgeber AT&T gekündigt hat, nachdem er die Antidiskriminierungsrichtlinien der Firma nicht unterschrieben hatte. Albert Buonanno hatte zwei Jahre für das Telekommunikationsunternehmen gearbeitet, als die Firma festlegte, dass jeder Angestellte Menschen anderer Religionen, Rassen und sexueller Orientierungen bei der Arbeit "achten" solle oder sonst seinen Job verliere. Buonanno argumentierte, er könne insbesondere keine Homosexuellen und Nicht-Christen achten, da das seiner religiösen Auffassung entgegenlaufe. Er könne sie lediglich "tolerieren". Daraufhin wurde der 47-Jährige mit einem Jahresgehalt von 44.000 Dollar (36.000 Euro) von AT&T entlassen, verklagte die Firma aber, weil sie gegen seine religiösen Überzeugungen diskriminiert habe. Richterin Marcia Krieger sprach ihm die 146.000 Dollar für Einkommensausfälle und Zinsen, sowie den von der Firma verursachten Kummer zu. Strafgeld gegen AT&T lehnte sie jedoch ab. Nach dem Urteil sagte Buonanno: "Als Christ liebe und würdige ich alle Menschen, egal wie sie leben. Aber ich kann Homosexualität doch nicht achten." Das Rutherford Insitut, eine christliche Organisation, die Buonanno im Gerichtsverfahren unterstützt hatte, nannte das Urteil "mehr als nur einen Einspruch gegen Homosexualität", so John Whitehead, Präsident der Organisation. "Angestellte sollten nicht gezwungen werden, ihre religiösen Überzeugungen im Namen der Toleranz zu opfern. Das ist nur ein Fall unter vielen, in denen religiösen Angestellten die Gewissensfreiheit abgesprochen wird." (dk)



#1 GottfriedAnonym
#2 pitAnonym
  • 08.04.2004, 07:57h
  • Ein Christ nimmt Geld für seinen Kummer?
    Welcher Religion gehört der an? Die Amerikaner werden mir immer fremd bleiben.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 HelmutAnonym
  • 08.04.2004, 20:46h
  • Wieso nennt sich dieser Christ, wenn doch sein Chef selbst Ehebrecherinen und Zöllner als Menschen angenommen und damit geachtet hat? Es kann zwar niemand gezwungen werden z.B. Homosexuelle zu mögen oder gut zu finden; doch einen Anspruch auf Achtung als Mitmensch und Toleranz garantiert auf die christliche Lehre.
  • Antworten » | Direktlink »