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Zürich (queer.de) - Die Proteste gegen die bevorstehende Abschiebung des schwulen Kameruners Anatole Z. aus der Schweiz in sein Heimatland (queer.de berichtete) haben Wirkung gezeigt. Das Bundesamt für Migration (BFM) habe sich bereit erklärt, den Asylantrrag erneut zu prüfen. teilte Amnesty Inrernational mit. Der 18-Jährige sei bereits aus der Ausschaffungshaft entlassen worden.

Amnesty hatte zuvor eine Protestbriefaktion wegen des Falls ausgelöst. Der junge Kameruner reiste am vergangenen 3. Februar auf dem Flughafen Zürich-Kloten in die Schweiz ein und begründete sein Asylgesuch mit seiner Homosexualität. Ihm drohten in der Heimat wegen seiner sexuellen Orientierung die Verhaftung und Misshandlungen.

Am 14. Februar war das Gesuch des Mannes abgewiesen worden, und auch
der Einspruch dagegen, den er nach Angaben von Amnesty International ohne Unterstützung eines Anwalts selber habe formulieren müssen, war erfolglos geblieben. (cw)



#1 FloAnonym
  • 22.03.2008, 11:36h
  • Das zeigt wieder mal, dass man nicht hilflos ist und sehr wohl etwas ändern kann, wenn man nur stark im Willen ist, engagiert ist und genug Leute am selben Strang ziehen!

    Das sollten wir viel öfter machen, dann könnten wir noch viel mehr und vor allem auch viel schneller erreichen...
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#2 hwAnonym
  • 22.03.2008, 18:52h
  • ...und hier ?

    Der 28-jährige Tunesier Mohamed Mechergui erhängte sich am 30. Dezember 2007 im Berliner Abschiebegefängnis aus Angst vor seiner Abschiebung .

    Der Iraner Kamal X. starb am 11. Dezember 2007 in Amberg an den Folgen einer Selbstverbrennung.

    Am 29. August 2007 starb der Iraker Soran Ali Khorshid in Rostock an einer Überdosis Tabletten.

    Einen Monat nach seiner Abschiebung starb der schwerkranke 63jährige Amruš Aljiti am 13. August 2007 im bosnischen Mostar wegen fehlendens Insulin.

    Am 27. Juni 2007 erhängte sich der Kurde Mustafa Alcali (30) in der Abschiebehaft in Frankfurt am Main.

    Am 7. Juni 2007 starb Sherry Alex (24) nach der Abschiebung nach Angola an Malaria.

    Am 11. April 2007 erstach sich in Lotte in Nordrhein-Westfalen ein 34 Jahre alter Mann aus Nepal in der Flüchtlingsunterkunft.

    Am 4. Februar 2007 wurden zwei äthiopische Flüchtlinge im tschechisch-sächsischen Grenzgebiet von einem Nahverkehrszug erfaßt und tödlich verletzt.
    .....................

    Steinmeier: «Wir wollen genau wissen, was in Tibet passiert»

    ...na ja, der ist halt außenminister, warum will der das eigentlich wissen ? nur mal so ?
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