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Berlin (queer.de) - Die Berliner Kulturbrauerei besteht auf eine Distanzierung des jamaikanischen Hass-Sängers Rodney Price alias Bounty Killer von seinen homophoben Texten. Diese teilte das Management in einem Brief an den Bundestagsabgeordneten Volker Beck mit.

Die Kulturbrauerei wörtlich: "Wir befinden uns in intensivem Austausch mit allen Beteiligten. Zum jetzigen Zeitpunkt liegt uns eine Stellungnahme der Agentur des Künstlers vor, dass er keine schwulen- und lesbenfeindlichen Texte während seines Konzertes benutzen und dass es keine gewaltverherrlichenden Aufführung geben wird. Sollte sich der Künstler jedoch nicht persönlich im Vorfeld zu den erhobenen Vorwürfen äußern und sich verbindlich davon distanzieren, wird das Konzert von unserer Seite aus definitiv abgesagt werden."

"Ich begrüße, dass die Kulturbrauerei verantwortungsvoll mit dieser Frage umgeht", sagte Volker Beck. Nach den Drohbriefen des Bounty-Killer-Anwalts an den LSVD und ihn selbst (queer.de berichtete) rechnet der schwule Bundestagsabgeordnete jedoch nicht mit einer persönlichen Distanzierung des Sängers.

Gegenüber Hass-Sängern fordert Beck ein Einreise- und Auftrittsverbot: "Ein Teil der Musiker sichert zwar zu, die Hasssongs in Europa nicht zu singen, singt sie aber in der Heimat weiter oder verbreitet sie als CD oder MP3-File. Wer Hass säet, muss in Deutschland kein Geld verdienen." (cw)



20 Kommentare

#1 ThomasAnonym
  • 22.03.2008, 09:43h
  • Wenn dieser "Künstler" aber keine gewaltverherrlichenden und homophoben Songs mehr singt dann wird das ein sehr ruhiges bzw. sehr kurzes Konzert. ...
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#2 FloAnonym
  • 22.03.2008, 11:28h
  • Prinzipiell gestehe ich jedem zu, dass er sich ändert, aber:

    1. wer gestern noch Drohbriefe hat schicken lassen, wird sich heute nicht plötzlich distanzieren. Bzw. wäre das dann sehr durchschaubar, dass das nicht ernst gemeint ist, sondern nur ums Geld geht.

    2. Die Vergangenheit hat leider gezeigt, dass gerade Reggaesänger um ihre Einnahmen nicht zu gefährden, das blaue vom Himmel lügen, nur damit das Konzert stattfindet und nachher haben sie dieselben Lieder doch wieder gesunden oder bei anderen Liedern Zeilen verändert, Bemerkungen gemacht, etc.

    Wie gesagt: ändern kann sich jeder, aber man sollte zumindest skeptisch bleiben. Und zum ändern gehören nicht nur ein paar Worte und schon ist alles wieder erledigt, sondern man muss erst mal eine Zeit lang beweisen, dass man es wirklich ernst meint!!!
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#3 KonstantinEhemaliges Profil
  • 22.03.2008, 12:24h
  • "Künstler! " ist echt gut! ... Kommt "Kunst" nicht von "Können" (Darüber lässt sich streiten)? Was kann dieser Mensch denn, außer rumgröhlen und -pöbeln?
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#4 jörgiAnonym
  • 22.03.2008, 13:21h
  • was soll denn dieses scheinheiliche getue von herrn beck
    es werden soldaten nach afghanistan geschickt und hier spielt er den grossen helden... tz , unglaubwürdig

    nie mehr grün kann ich da nur sagen...
    ausser dem konfuzius ist manchmal garnicht so schlecht
    denn der sagte wenn mann seinen feind besiegen will muss mann ihn auch verstehen... und das scheint mir hier nicht gegeben...
    danke fürs lesen...
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#5 LukeAnonym
  • 22.03.2008, 18:49h
  • Da lachen ja die Hühner. Wenn der Bursche erst mal auf der Bühne steht, wird der sich von überhaupt niemandem irgendwas verbieten lassen. Der wird sich präparieren, damit alles, was er äußert, mit den Gesetzen noch so gerade in Einklang zu bringen ist und keiner kann effektiv gegen den Trottel vorgehen. Das haben wir doch bei Bushido auch schon erlebt. Der wird schon eine Möglichkeit finden, seinen homophoben Müll unter die Leute zu bringen. Das nennt man dann freie Meinungsäußerung, die Bounty Kaspar aus seiner Heimat nur dem Namen nach kennt.
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#6 LizAnonym
  • 22.03.2008, 19:53h
  • @ Konstantin

    Komm mal klar Junge!
    Rumpöbeln und grölen ? Bounty ? Lächerlich is das hier ...
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#7 urliAnonym
  • 22.03.2008, 20:13h
  • @jörgi: Vermutlich hat das Eine mit dem Anderen nichts zu tun. Das mit Afghanistan hat wohl mehr mit einem gewissen Bündnis zu tun. Daran habe ich allerdings auch meine Zweifel.
    Und das mit Konfuzius ist schon vor mehreren Jahren passiert und ist leider ein alter Hut. Mir persönlich wäre am Liebsten und in Berlin und München dürfte das ein Leichtes sein, das die schwule Szene im Fummel und in Leder da aufläuft. So ganz normal als Gäste. Es würde vermutlich ein Riesengaudi werden. Aber leider stehen Schwule wohl mehr auf Elektro/House und Trance. Schade eigentlich
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#8 mal wieder typisch..Anonym
  • 23.03.2008, 00:16h
  • ein politiker aus dem bundestag hat scheinbar den ganzen tag nichts besseres zu tun...

    wir haben ja sonst keine probleme hier in deutschland...
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#9 manni2Anonym
#10 FelixAnonym
  • 23.03.2008, 10:16h
  • @jörg: mir ist nicht bekannt, dass deutsche politiker, die soldaten nach afghanistan schicken, zur ermordung von irgend jemand auffordern. meines wissens schürt volker beck auch keinen hass gegen andere.

    dass du etwas gegen die grünen hast: ok.

    aber dass du in deinem kommentar nicht das bemühen anderer schätzt, die sich gegen homophobie einsetzen, ist armselig. Wer tut denn sonst was? Du etwa?
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