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Frankfurt (queer.de) - Wegen Freiheitsberaubung ist ein 48-jähriger Kanalarbeiter am Freitag vom Frankfurter Amtsgericht zu einer Zahlung von 1.200 Euro Schmerzensgeld verurteilt worden. Der Mann hatte im August vergangenen Jahres zwei Männer in einer öffentlichen Toilette in Bad Vilbel mit seinem Generalschlüssel eingesperrt, weil er sie für schwul hielt.

Gegen 18 Uhr hatte der Angeklagte das Pissoir aufgesucht. Dabei sei ihm ein Mann aufgefallen, der vor der WC-Kabine gewartet und sich den rechten Arm eingecremt habe. Da die Kabinentür verschlossen gewesen sei, habe er eine weitere Person in der Kabine vermutet. Einer der beiden Geschädigten, ein 43-Jähriger aus Nieder-Erlenbach, sagte aus, der Angeklagte habe ihn angesprochen, was er hier machen würde. "Dann ist er raus gegangen und hat die Tür abgeschlossen. Ich habe auch ein Lachen gehört." Die beiden eingeschlossenen Männer mussten anschließend etwa eine Stunde gegen die Tür trommeln, bis sie endlich die Aufmerksamkeit von Passanten erregen konnten.

Gleichgeschlechtliche Handlungen würden nicht in öffentliche Toiletten gehören, gab der Kanalarbeiter bei der polizeilichen Vernehmung als Motiv für seine Tat an. Vor Gericht gab er sich hingegen wortkarg. Auf die Frage des Richters, was er sich dabei gedacht habe, antwortete er: "Nichts." (cw)



#1 TimmAnonym
  • 30.03.2008, 16:08h
  • Sehr schön!! Jetzt kann er bei den Tagen wo er arbeitet um die 1200 Euro Strafe zu bezahlen, mal über seine Dummheit nachdenken...
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#2 PeterAnonym
  • 30.03.2008, 20:25h
  • Hat dieser "KANALMENSCH" nichts aderes zu tun, als anderen Menschen zu beobachten was diese tun koennten? Er sollte lieber in die Roehren sehen ob alles in Ordnung ist.
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#3 wolfAnonym
#4 alexMucAnonym
  • 31.03.2008, 09:06h
  • Der Kanalaarbeiter sollte sich "outen" und seine schwule Seite ausleben, anstatt zu spannen. Kennt man von vielen Heteros, meist sogar Familienvätern, die am Wochenende,angeblich,mit Freunden unterwegs sind, aber eigentlich in einer schwulen Sauna abhängen . Ich gehörte auch mal dazu. ;-)
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#5 ChrisAnonym
  • 31.03.2008, 11:24h
  • Hm, komisch dass die beiden kein Handy dabei hatten und sich durch Trommeln bemerkbar machen mussten. Na schwuler Sex im Klo gehört sich auch nicht. Aber waren die beiden jetzt eigentlich schwul?
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#6 FriedrichAnonym
  • 31.03.2008, 12:46h
  • Wer treibt diesen Heteros endlich die fixe Idee aus, dass sie das Recht haben, Homosexualitaet verbieten zu koennen!
    Diskriminierung wird nicht geahndet und Homophobie gefoerdert. (Reaggie-Saenger werden aus Jamaika nach Europa gekarrt, NPD wird toleriert)
    Uns wird nichts anderes uebrig bleiben, uns in Ghettos zu
    organisieren und dort keine Heteros zu tolerieren. ZB. schwule
    Immobilienagenturen, schwule Stadtviertel, schwule Reisege-
    sellschaften, schwule Hotels, schwule Geschaefte.
    Das tolerante Miteinander ist nicht moeglich!
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#7 stromboliProfil
  • 31.03.2008, 14:08hberlin
  • Auf die Frage des Richters, was er sich dabei gedacht habe, antwortete er: "Nichts." (cw)...
    das sagt doch alles!
    gehirnamputierte mit generalschlüssel auf kreuz(zigungs)fahrt,
    Ich dachte , die unseeligen zeiten, frankfurter park und klappensittenwächter von ordnungsamt bis hin zu
    pissrinnenreinigungskräften im öffentlichen dienst, seien vergangenheit.
    Wir, die rotzschwul zu meiner zeit hatten nach wiederholten übergriffen seitens der "ordnungsmacht stadt", die klappe an der friedberger anlage besetzt! Die mannschaftswagen fuhren drann vorbei und das rührige völkchen konnte seinen triebabwicklungen in häuschen und anliegendem park ungestört weiter nachgehen. Damit war auch der "macht" der schlüsselträger (zumindest zeitweise ) ein ende gesetzt. Aber gerade ffm machte ja unrühmlich von sich reden als es in den frühen neunzigern am roundtable der gesprächsbereiten von dem unsinn der öffentlichen zurschaustellung homoseueller handlungen dahersülzte, um sich zur erkenntnis zu versteigern: wir brauchen solcher art der ausübung von sex nicht mehr, wir können in der zweisamkeit des partnerschaftlichen , unsere erfüllung finden! Na denn prost, nochen bempel.
    Also tunten FFM's und umgebung , auf zu besetzung !
    Ihr werdet sehn: sowas macht spass!
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#8 seb1983
  • 31.03.2008, 14:30h
  • Auch wenn manche so einen Klofick ja für die Krone der schwulen emanzipation halten, eine Toilette ist fürs große und kleine Geschäft da und das wars. Nur die allergrößten Klemmschwestern wie Familienväter und Co. treiben sich da rum. Hier bei uns gibt es fast nur noch öffentliche WC's wo sich zeitgesteuert die Tür automatisch wieder öffnet.

    @Friedrich

    Da hat wohl jemand zuviel Kaffee heute morgen gehabt.
    Solche Deppen wie dieser Kanalarbeiter stehen also für alle Heteros, aha. Geahndet wird es ja auch nicht, aha, 1200€ sind ja auch nichts für einen Kanalarbeiter...
    Und dann lädt Merkel wohl auch noch höchstpersönlich Reaggie-Sänger ein und lobt die NPD?

    Du kannst dich gerne in dein kleines schwules Ghetto verziehen solange du mich da nicht auch reinzwingst, selbsternannte Homosprecher werden dir dort liebend gerne die Euros aus der Tasche ziehen mit "maßgeschneiderten Angeboten", da ist die Welt dann schön beschaulich, denn das normale Leben ist halt einfach zu kompliziert für solche platten Ansichten...
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#9 stromboliProfil
  • 31.03.2008, 14:56hberlin
  • seb1983, wir wissen: der arsch ist zum scheißen, der schwanz ist zum pissen.
    Ansonsten alles bitte zuhause unter der decke, denn das machen ja auch die normalen in deren kreisen es sich wohl leben lässt ( wenn der dich dann lässt... kleine wortspielerei am rande!) .
    Aber, es verkürzt die sicht auf die kulturelle geschichte des Pissoir und ihre funktion unter den schwulen. Und, wie du ja treffend sagst: es ist immer noch ein sammelbecken der verklemmten familienväter und klemmschwulen (aber auch liebhabern der geruchswelt einer pissrinne...) . Schrieb mir ein freund doch gerade gestern: "Gestern war ich nachmittags in einem Einkaufszentrum in der Innenstadt und habe es mir natürlich nicht nehmen lassen, auf die dortige öffentliche Toilette zu gehen. Neben mir am Pissoir stand ein vielleicht 17jähriger Typ, der doch ziemlich auffällig zu mir herübersah, als ich zum Abschluss noch ein wenig an meinem "besten Freund" herumspielte, und dann hat er auch eine ganze Weile "mitgemacht". Allerdings warteten "hinter uns" einige Leute, so dass das Vergnügen sehr schnell beendet war. Am Spiegel hat der Süße mich dann auch noch ganz nett angeschaut. Schließlich bin ich als Erster gegangen, habe es mir aber nicht nehmen lassen, vor dem Eingang zu den Toiletten nochmals Ausschau nach dem Typen zu halten, und staunte nicht schlecht, als er dann Hand in Hand mit seiner Freundin (!) abgezogen ist. " ; na was lernen wir daraus?:
    das getto existiert eher in der reduzierung der körperteile als ausscheidungsorgane , denn im aufsuchen "unmöglicher "orte zum befriedigen eines triebes!!!
    Auf den kopf kommt es letztendlich an!
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