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New Mexico (queer.de) - Zwei langgediente Polizeibeamte im US-Bundesstaat New Mexico haben ihren schwulen Vorgesetzten verklagt, weil sich wegen sexueller Diskriminierung benachteiligt fühlen.

Die Polizisten Michael Young und James Daniels, die seit über zwanzig Jahren ihren Dienst versehen, gaben in ihrer Klage an, sie seien als Heteros vom homosexuellen Polizeichef Kathy Guimond unfair behandelt worden. So sei Lieutenant Michael Young nur deshalb von seinem Verwaltungsjob versetzt worden, damit ein Schwuler den Posten bekommen kann. Diese sei weniger qualifiziert, werde aber besser bezahlt. Auch im Fall seines Kollegen Daniels geht es um Posten.

In New Mexico ist seit 2003 ein umfassendes Antidiskriminierungsgesetz in Kraft. Derzeit sind die Behörden dabei, die beiden Fälle zu prüfen. (cw)



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#1 ob homo oder hete - kneteAnonym
#2 wolfAnonym
  • 31.03.2008, 15:51h
  • wunderbar und spricht bände, ohne diskriminieren zu wollen,
    genau das was man schwulen in ihrem kampf für gleichheit und diskriminierungsschutz, vorgeworfen hat, nämlich die gerichte mit klagen zu überziehen, machen bislang ausschliesslich heten !!!
    hat schon eine gewisse tragik, ist aber saukomisch !
    hätten sich doch die altbullen mit ihrem chef besser "stellen" sollen, klappt doch in der hetenwelt seit jahrtausenden auch.
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#3 Linu86Profil
  • 01.04.2008, 00:56hAachen
  • @Wolf:

    Ich verstehe dein Problem nicht, es war doch von vornerein klar, dass sowas passieren würde. Die halten sich genauso an bestehende Vorschriften, wie Schwule auch, wenn sie auf Grundlage des Gesetzes ihre Klage vorbringen. Deswegen ist das ADG ja auch bei uns so schwachsinnig. Es schützt nämlich ÜBERHAUPT nicht die Minderheiten, sondern ist im Gegenteil nur ein riesiges Bürokratiemonster... aber die SPD und Co. mussten es ja so haben, und die FDP wurde im Gegenzug als "schwulenfeindlich" beschimpft. Leere Propaganda! Mal lieber mit ökonomischen und "realen" Folgen des Gesetzes beschäftigen.
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#4 SebiAnonym
  • 01.04.2008, 20:53h
  • Also so weit ich das sehe, nützten Antidiskriminierungsgesetze nach wie vor vorrangig den Homosexuellen. Wenn Heterosexuelle daran profitieren, dann i.d.R., weil sie Schwarze, Juden, Behinderte oder Frauen sind. Und wenn -wie in diesem Falls- auch mal weiße heterosexuelle Männer profitieren, ist das auch kein Beinbruch. Eine Klagewelle gibt es übrigens ganz und gar nicht !!! Und die Bürokratie hält sich in Grenzen (schaut euch mal andere Gesetzesnovellen an...)
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#5 SaschaAnonym
  • 03.04.2008, 01:23h
  • @Sebi:

    Hierzulande nützt das AGG eigentlich gar niemandem, da es die entsprechende EU-Richtlinie nicht einmal ansatzweise angemessen umsetzt.

    Und vor der fortgesetzten Diskriminierung durch den deutschen Staat in Sachen Eheschließung/Adoptionsrecht, der weitgehenden Ausgrenzung sexueller Vielfalt aus der schulischen Sexualerziehung sowie der ungebremsten Homophobie in deutschen Klassenzimmern schützt es erst recht niemanden!
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