Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?8514
  • 31. März 2008, noch kein Kommentar

In Dänemark ist sie längst ein Star, mit ihrem Album "Count To Ten" will es Tina Dico nun auch in Deutschland schaffen.

Von Jan Gebauer (blu NRW)

In ihrer Heimat gehört sie längst zu den großen Namen im Popgeschäft, auch wenn sie mittlerweile in London lebt und von dort Deutschland bzw. Europa erobern will: Tina Dico sprang mit ihrem neuen Album "Count To Ten" auf Anhieb auf Platz eins der dänischen Charts. Die Singer/Songwriterin muss sich mächtig ins Zeug legen, um den Durchbruch in Deutschland zu schaffen, denn schon andere gute Sängerinnen aus Dänemark schafften hierzulande nicht den Durchbruch. Nein, nicht Hupenwunder Brigitte Nielsen (immerhin mit zwei Alben am Start), ich denke eher an Hanne Boel oder Trine Rein. Und gerade aus ihrer Wahlheimat Großbritannien werden gerade reihenweise spannende und vor allen Dingen erfolgreiche Sängerinnen exportiert: Amy Winehouse, K.T. Tunstall, Adele, Kate Nash oder Duffy seien an dieser Stelle erwähnt.

Bereits beim Opener "Count To Ten" wird klar, dass Dicos Vorbilder Joni Mitchell und Suzanne Vega einen großen Einfluss auf die Singer/Songwriterin gehabt haben. Warm, melancholisch und eindringlich singt die Blondine von ihrer Sinnsuche. Im Gegensatz zur englischen Konkurrenz à la Winehouse sucht Dico ihr Heil weniger im Soul als im nicht minder radiotauglichen Poprock mit deutlichen Folk-Anleihen. Das wird beim nächsten Song "On The Run" deutlich. Auch die folgenden Songs überzeugen dank dem Einsatz einer erfreulich entspannten Sängerin, die ohne große stimmliche Überschläge auskommt. Und die persönlichen Lyrics hat Dico bereits selbst am Besten beschrieben: "Dabei ist auch ein gewisser Wesenszug von mir in die Texte geflossen, der Versuch immer vorwärts zu gehen, nicht stehen zu bleiben, auch wenn man das Gefühl hat, das nichts mehr geht."

Tina Dico on Tour:

16.04.2008 Berlin, Quasimodo
17.04.2008 Bremen, Modernes
18.04.2008 Hamburg, Prinzenbar
20.04.2008 Köln, Prime Club
21.04.2008 Freiburg, Jazzhaus
22.04.2008 München, 59to1
24.04.2008 Saarbrücken, Klub
25.04.2008 Mainz, Frankfurter Hof
26.04.2008 Bochum, Zeche
27.04.2008 Flensburg, Max

31. März 2008