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Hamburg (queer.de) - Der niederländische Zauberer Hans Klok hat es nicht gern, wenn er als "schwuler Magier" bezeichnet wird. Dies verriet der 39-Jährige in einem Interview mit dem Magazin "Gala". Er wolle für seine Kunst berühmt werden und nicht wegen seiner Homosexualität.

Klok, der zu den schnellsten Illusionisten der Welt gehört, ist seit seinem Coming-out vor seinen Eltern im Jahre 1991 mit einem Physiotherapeuten liiert, der einen Sohn in die Beziehung mitbrachte.

Der Magier versicherte der "Gala", niemals eine Hetero-Affäre mit seiner Assistentin Pamela Anderson gehabt zu haben. "Das haben wir alles gespielt, es war nur Quatsch", so Klok. "Ich stehe eher auf Männer." Die Gerüchte kamen auf, nachdem sich der Zauberer im vergangenen Jahr in einer US-Talkshow überraschend als Hetero ausgegeben hatte. Laut Klok habe der Moderator ihn überrumpelt. Zudem habe Anderson ihm abgeraten, öffentlich über seine Homosexualität zu sprechen. "Sie meinte, ich solle erst dann mit der Wahrheit herausrücken, wenn mein Name schon bekannter ist. Das wäre für mich und meine Karriere besser." (ots)



13 Kommentare

#1 BjörnAnonym
  • 01.04.2008, 16:57h
  • Er "ist seit seinem Coming out vor seinen Eltern (...) mit einem Physiotherapeuten liiert". Wie? Nachdem er Mama und Papa gesagt hatte: "Ich bin schwul", holten die Eltern einen Physiotherapeuten aus dem Nebenzimmer und Hans Klok wurde mit diesem zwangsverheiratet? Oder haben die Eltern das zur Bedingung gemacht: "Du darfst schwul sein, aber nur wenn du uns einen festen Partner präsentieren kannst."
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#2 SaschaAnonym
  • 01.04.2008, 19:09h
  • Tja, einer unter Tausenden von männlichen Stars und Sternchen, die den Hetero markieren und ihre Homosexualität verleugnen, nur weil es auf Basis eines perversen kommerziellem Uniformismus gewissermaßen verordnet wird, oder besser: weil der Betreffende es sich verordnen lässt.

    Ich bin immer wieder überrascht, wie wenige Homosexuelle überhaupt wahrnehmen (oder wahrhaben wollen), dass wir auch im Jahr 2008 noch Lichtjahre von wahrhaftiger Gleichberechtigung entfernt sind.

    Und zum größten Teil liegt es ja an eben diesem Realitätsverlust der so genannten "Community" selbst! Denn wenn man vor den teilweise nach wie vor erschreckenden Realitäten die Augen verschließt, wird man sie auch niemals effektiv verändern können!
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#3 KonstantinEhemaliges Profil
#4 ;-)Anonym
#5 Tim-ChrisAnonym
  • 02.04.2008, 07:28h
  • Zitat: "Er wolle für seine Kunst berühmt werden und nicht wegen seiner Homosexualität."

    Seit wann wird man wegen Homosexualität berühmt? Hey, ich bin schwul und trans. Wieso bin ich nicht berühmt?

    Aber mal ernsthaft: Herrn Klok scheint der jahrelange Konkurrenzkampf gegen Herrn Copperfield etwas die Gehirnwindungen vernebelt zu haben. Mal abgesehen davon das vermutlich 99,9% der Leute ihn sowieso nur als Magier kennen und 0,1% erst durch diesen Spruch auf ihn aufmerksam wurden, scheint er seine Homosexualität nun einfach mal dafür zu benutzen, um mal wieder ins Gespräch zu kommen und nicht in Vergessenheit zu geraten. Denn mal ehrlich, wer wurde denn je alleine wegen seiner Homosexualität berühmt???

    "Herr Klok, Sie sollten mal Ihren Zauberstab rausholen und sich das Gehirn entnebeln, dann kommt vielleicht mal wieder was anderes raus, als nur heiße Grütze. Zu Ihrer Info. Leute werden wegen ihrer Taten oder Talente berühmt, aber nicht, weil sie schwul, lesbisch oder trans sind. Sonst wäre die Boulevardpresse nämlich um ein mindestens 200faches dicker."
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#6 KonstantinEhemaliges Profil
#7 Jefferson RuppertAnonym
  • 02.04.2008, 08:55h
  • Ich muss gestehen, noch nie was von diesem Hans Klok gehört zu haben. Dachte zuerst, das das event. Andreas Bieber ist. Der spielt in Muscials mit und so.

    Aber dieser Hans scheint sich irgendwie vor sich selbst zu verstecken - sowas ist der letzte Dreck und letztendlich auch das, was uns Schwule bei dem Versuch unsere Rechte auszuweiten immer wieder zurückwirft. Warum kann dieses Arschloch nicht einfach dazu stehen schwul zu sein.

    Außerdem widerspricht er sich doch selbst:
    Er wolle für seine Kunst berühmt werden und nicht wegen seiner Homosexualität.

    Hab KA ober das alles in einem Interview gefaselt hat um es dann nochmal auf seine Homepage zu setzten oder es auch nur auf die Homepage gesetzt hat. Aber in dem ganzen Text dreht sich doch alles nur um sein Homosexualität die er nicht wahrhaben will.

    Und hier ist noch was:
    Klok ist seit seinem Coming-out vor seinen Eltern im Jahre 1991 mit einem Physiotherapeuten liiert.

    Ähm, wie soll man denn das verstehen. Er outet sich und Mama und Papa schleppen ihn zu einem Seelenklempner, der mit ihm in die Kiste springt und mit ihm auf Verlobtes Paar macht oder wie?

    FAZIT: Dieser Hans Klok ist der letzte Dreck. Man steht heutezutage wenn man schwul ist gefälligst dazu und kann darauf stolz sein. Aber manche werden es eben einfach nie lernen, schade.
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#8 FelixAnonym
  • 02.04.2008, 09:39h
  • @Jefferson Ruppert:
    Physiotherapeut = Krankengymnast (umgangssprachlich)
    Seelenklempner (umgangssprachlich) = Psychotherapeut
    Alles klar? Lieber erstmal genauer lesen, bevor du fadenscheinige Kritik äußerst.
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#9 FloAnonym
  • 02.04.2008, 10:48h
  • Ich kann vollkommen verstehen, dass man erst mal als Mensch und in seinem Beruf wahrgenommen werden will und nicht als Schwuler.

    Das gilt nicht nur für Künstler, Politiker, Sportler oder andere Personen des öffentlichen Lebens, sondern für jeden von uns!! Die sexuelle Orientierung ist nur ein Aspekt unserer Persönlichkeit und ich würde auch nicht wollen, dass Freunde, Kollegen, etc. in mir nur "den Schwulen" sehen, sondern sie sollen den Menschen sehen, der halt (als eine von ganz vielen Eigenschaften) schwul ist!!

    Deshalb 100% Zustimmung für Herrn Klok.

    Und schön, dass er endlich so offen dazu steht!! Je mehr offen sind, desto besser für uns alle und natürlich auch für ihn besser, nicht mehr versteckt leben zu müssen...
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#10 SaschaAnonym
  • 02.04.2008, 18:14h
  • @Flo:

    Merkst du eigentlich, dass du dir mit deiner Aussage selbst widersprichst???

    Kein Hetero-Mann käme jemals auf die Idee, seine sexuelle Orientierung auf derart krankhafte Weise zu verstecken, wie Tausende schwuler "Stars" es aus purem kommerziell verordneten, heterosexistischen Uniformismus (und natürlich aus Angst vor Zurückweisung und Drang nach oberflächlicher Bestätigung) tun!!! Einschließlich vorgetäuschter Hetero-Affären und -Beziehungen oder gar ernstgemeinter Versuche, sich selbst und anderen etwas zu "beweisen".

    Auf der einen Seite verteidigst du also dieses kranke Klemmschwesterntum, andererseits "begrüßt" du aber, dass jemand nach 15 Jahren dann doch irgendwann zu seiner unbedeutenden sexuellen Identität steht!

    Meine Botschaft lautet da ganz anders: Die sexuelle Identität ist eine FUNDAMENTAL wichtige Eigenschaft JEDES einzelnen Menschen auf diesem Planeten, und deshalb käme auch niemand von sich aus (d.h. ohne jahrelange Gehirnwäsche durch die Gesellschaft) auf die Idee, mit diesem wichtigen Teil seiner Persönlichkeit nicht so offen und selbstbewusst umgehen, wie Heterosexuelle (!) es ja auch ganz selbstverständlich tun!

    Warum haben so viele schwule Männer eigentlich einen Hang dazu, ihre sexuelle Identität kleinzureden, anstatt stolz und emanzipiert mit ihr umzugehen - auch nach außen???

    Was die meisten nicht begreifen, ist dass
    eben darin eine wesentliche Ursache für den gesellschaftlichen Rollback liegt, den wir gerade überall erleben!
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