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New York (queer.de) - In den USA sorgen sich Mediziner um das ungeborene Baby eines Frau-zu-Mann-Transsexuellen. Die Schwangerschaft von Thomas Beatie aus Oregon, der sich als Frau vor acht Jahren einer Brustoperation und einer Hormonbehandlung unterzogen hatte, sorgte in der vergangenen Woche nach einem Bericht des Magazin Advocate" weltweit für Schlagzeilen (queer.de berichtete).

Michael Bartalos, ein Genetiker und Internist aus New York, befürchtet, dass die Eizellen Beaties durch die Hormonbehandlung geschädigt sein könnten: "Wenn diese Eizellen jahrelang Medikamenten oder Hormonen ausgesetzt sind, kann das negative Folgen haben", so Bartalos. Der Arzt sieht ein erhöhtes Krebsrisiko im Erwachsenalter, selbst dann, wenn das Baby gesund zur Welt kommen sollte.

In einigen US-Medien wird zudem davor gewarnt, dass das Kind eines Transsexuellen in Schule und Nachbarschaft Hohn und Spott ausgesetzt sein könnte. "Untersuchungen haben gezeigt, dass Kinder mit einem transsexuellen Elternteil keine höhere Anfälligkeit für psychologische Probleme im Erwachsenenalter haben", hält die Psychologin Katherine Rachlin dagegen. "Die Eltern mussten einiges durchmachen um schwanger zu werden. So gesehen, ist das Baby ein Wunschkind und das ist eine gute Voraussetzung für ein glückliches Aufwachsen."

Der Geburtstermin steht Anfang Juli 2008 an. (cw)



#1 JayAnonym
  • 01.04.2008, 14:46h
  • *gähn*
    Wieder ein paar Wissenschaftler, die ihre Namen unter jedem Vorwand gerne in der Zeitung sehen.

    Auf die "das arme Kind wird diskriminiert werden, nur weil seine Eltern so rücksichtslos sind all ihre Menschenrechte ausschöpfen zu wollen"-Debatte geh ich garnicht ein.

    Aber wo haben diese "Wissenschaftler" ihre Vergleichswerte für die angeblich zu erwartenden körperlichen Beeinträchtigungen des Kindes her?
    Irgendwelche Beweise?
    Ich glaube nicht.
    Er ist nicht der erste Transmann auf Erden der ein Kind zur Welt bringt und es gibt zudem auch viele Frauen, die einen erhöhten Testosteronspiegel haben und auch die bekommen Kinder.
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#2 RemoAnonym