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Moskau (queer.de) - Der Zwischenreligiöse Rat Russlands, der christliche, islamische, jüdische und buddhistische Würdenträger vereinigt, hat sich gegen die kommende Moskauer Gay Pride Parade ausgesprochen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Novosti.

In einem Brief wandten sich die Kirchen an an den Menschenrechtskommissar des Europarats, Thomas Hammarberg, und forderten ihn auf, den Marsch, der am 31. Mai stattfinden soll, nicht zu unterstützen. Eine Unterstützung könne "eine Trennlinie zwischen Russland und dem Europarat ziehen." Der Gay Pride wiederspräche den religiösen Überzeugungen der gläubigen Russen.

Neben der Unterstützung aus dem Europarat haben die Organisatoren des Moskauer Gay Pride in diesem Jahr auch die schwulen Bürgermeister Klaus Wowereit (Berlin), Bertrand Delanoë (Paris) sowie das homofreundlichen Londoner Stadtoberhaupt Ken Livingstone eingeladen, am Gay Pride teilzunehmen. Im vergangenen Jahr haben bereits Abgeordnete aus diversen Parlamenten sowie EU-Parlamentarier beim Gay Pride teilgenommen. Eine Versammlung der Schwulen und Lesben in der Innenstadt endete mit Verletzten und Verhaftungen. (cw)



#1 RabaukeAnonym
  • 03.04.2008, 10:04h
  • Diese "Russenkirche" kann ich einfachnicht mehr Ernst nehmen. Wir Leben im 21ten Jahrhundert und solche "Hobbybolchevicky- Knalltüten" fühlen sich von Gott "berufen"?!!!! Das hat mit einem Dachschaden nix mehr zutun. Das ist bereits Totalschaden.
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#2 Tim-ChrisAnonym
  • 03.04.2008, 14:19h
  • Natürlich mal wieder die Kirchen. Egal welche auch immer. *narv* Es sollte endlich mal verboten werden, dass sich diese scheiß Religionen als scheinheilige Moralapostel aufspielen und in die Politik einmischen dürfen. Ich finde es ein Unding, dass im 21. Jahrhundert noch immer gegen jede menschliche Logik und jedwede vernünftige wissenschaftliche Erklärung ein solcher Schwachsinn gepredigt werden darf.
    Es wird jedem unstudierten und hirnlosen möchtegern Wissenschaftler geglaubt, wenn er erklärt, dass Homos Kinder verderben, Familien zerstören und für Umweltkatastrophen verantwortlich sind, aber wenn 100000 studierte und gebildete Wissenschaftler erklären, das Homosexualität genauso natürlich ist wie Heterosexualität, glaubt das keiner dieser religiösen Fanatiker. Noch schlimmer, sie vernebeln mit ihrem Weihrauch, den sie reichlich schwenken, den ganzen Kirchgängern noch die Sinne, damit diese diesen Schwachsinn auch noch schön nachplappern.

    VERBIETET ENDLICH DIE RELIGIÖSE EINMISCHUNG IN POLITISCHE THEMEN UND AHNDET DIESE HEUCHLERISCHE HETZE GEGEN UNSEREINEN.

    Ist doch echt zum kotzen mit diesen scheinheiligen Gottesanbetern.

    Gott wurde vom Menschen erschaffen und nicht umgekehrt.
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#3 FloAnonym
  • 03.04.2008, 16:42h
  • Ja, wenn es um die Diskriminierung Andersdenkender und Kritiker geht, ziehen alle Kirchen an einem Strang...
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#4 hwAnonym
  • 03.04.2008, 17:13h
  • "Gott wurde vom Menschen erschaffen und nicht umgekehrt"

    die missbrauch eines "gottes" für die ausbeutung
    leider auch. besonders in phasen der bedrohug solcher ordnungen.

    wolfgang kaden, schreibt im spiegel, am 01.04.08 ganz unscherzig:

    "Epochenbruch für den Kapitalismus: Die Finanzkrise wird tiefergehende Folgen haben, als viele Banker und Politiker glauben. Die unangefochtene Dominanz angelsächsisch geprägter Geld-Dealer geht zu Ende. Die globale Ökonomie formiert sich um - und entdeckt alte Tugenden neu."

    www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,544605,00.html

    die therapeutischen stützstrümpfe für aubeuterordnungen sind und bleiben religion und nationalismus.

    so treiben es die alten griechen:
    Sodom und Gomorrha.............

    www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27635/1.html
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#5 chrisProfil
  • 03.04.2008, 19:46hDortmund
  • Mein Philosophielehrer hat immer gesagt: "...Wir glauben nicht wir denken. Wenn Sie nur glauben etwas zu wissen gehen sie in den Religionsunterricht!..."
    Das war sein Ausdruck der Geringschätzung von stupidem Glauben. Er hatte recht! Glauben ist einfacher als wissen und bequemer noch dazu. Man muss nichts begründen und nachprüfen kanns auch keiner.

    Und was Religionen angeht - die sind für Menschen die eine Antwort auf Fragen suchen auf die es wohl keine Antworten gibt aber geistig unfähig sind ohne sie zu leben und vor allem zu sterben - oder noch schlimmer - für sie zu sterben.

    Religion heißt aber vor allem Machtausübung. In Russland wäre eine etablierte schwule Bevölkerung eine Liberalisierung die die Religionen dort natürlich fürchten.

    Was mich angeht glaube ich nur an eine Sache. Die Freiheit und das Recht zu sein wer ich bin.
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#6 alfAnonym
  • 04.04.2008, 07:38h
  • Auch wenn es sich in diesem Fall um "russische Christen" handelt sind sich die "römischen Christen" mit Islam und Judentum einig wenn es gegen Schwule oder Frauen geht.
    Für mich unverständlich dass viele Schwule diese Religionen noch immer mit ihrer Kirchensteuer unterstützen.
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#7 redforceAnonym
  • 04.04.2008, 08:03h
  • Der Gay Pride widerspräche den religiösen Überzeugungen der (dieser) Russen... na dann sollen sie nicht hingehen! Aber wieso maßen sie sich an, über die Überzeugungen anderer zu urteilen und sie an der Ausübung ihrer Grundrechte zu hindern?
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