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  • 08. April 2004, noch kein Kommentar

New York Der Verlag Penguin Books hat die Wiederveröffentlichung des Buches "Sisters" der Vizepräsidentengattin Lynne Cheney gestoppt. Der Roman, der erstmals 1981 in den Handel gekommen ist, spielt in der Zeit des Wilden Westens und handelt von Bordellen, versuchten Vergewaltigungen und einer lesbischen Liebesaffäre (queer.de berichtete). Das Buch hätte die Wiederwahlbestrebungen von Präsident George Bush und Vizepräsident Dick Cheney gefährden können, da beide insbesondere um die Stimmen von christlichen Fundamentalisten werben. Lynne Cheneys Anwalt Robert Barnett hatte eigenen Angaben zufolge beim Verlag angerufen und gebeten, "Sisters" nicht zu veröffentlichen. "Ich habe den Verlegern gesagt, dass Frau Cheney dieses Buch nicht für ihr bestes Werk hält", begründet Barnett das Einschreiten, "falls es eine echte Nachfrage nach diesem 25 Jahre alten Roman gibt, können Amerikas Antiquariate diese befriedigen." Der Anwalt sagte, er habe Penguin Books keine rechtlichen Schritte angedroht. "Sisters" war schon seit Jahren vergriffen und wird auch nicht in Cheneys Biografie auf der Seite des Weißen Hauses erwähnt. Zuletzt veröffentlichte sie einige Bestseller, der erfolgreichste war das Kinderbuch "Amerika: Eine patriotische Fibel". (dk)