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Berlin (queer.de) - Zum siebten Mal verleiht die Berliner Beratungseinrichtung "Mann-O-Meter" am 2. und 3. Mai die Auszeichnung "Goldene Jungschwuppe".

Wer dieses Mal preisverdächtig ist, wurde noch nicht bekannt gegeben worden. Seit 2002 verleiht der Jugendbereich des Mann-O-Meter jährlich seinen einzigartig satirischen Preis für Menschen, Institutionen und andere Eigentümlichkeiten, die sich im Laufe der letzten zwölf Monate erfolgreich peinlich, penetrant oder einfach auf unmögliche Art und Weise homofeindlich in den Vordergrund gedrängt haben. Von George W. Bush bis zu Fidel Castro sind wieder unzählige Nominierte eingeladen, kommen werden sie wohl nicht.

Die 7. Gala moderieren KoRa van Tastisch und Margot Schlönzke. Zahlreiche Kreuzberger Tunten werden das Programm mit gestalten: U.a. Ginnifer Hartz, Gitti & Roswitha Reinhardt, Estelle van der Rhône, Tilly Creutzfeldt-Jakob, Om. Der Erlös der Veranstaltung geht dem nicht senatsgeförderten Jugendbereich des Mann-O-Meter e.V. zu. (cw)



#1 stromboliProfil
  • 03.04.2008, 22:43hberlin
  • Na wie wäre es mit : ALLES WAS ZÄHLT von Rtl.
    Mit seiner Deniz&Roman Schmonzette über ein homosexuelles jungen-outing hat sie mit Abstand den Jugendverblödungspreis gewonnen!
    Selbst die Tatsache, das Bildung in Soaps nur beschränkte Einflüsse hat, ist die debilisierende Darstallung des coming outes ,als Vorübergehende Findungsphase heterosexueller "Knabenspiele", eine der gelungensten Varianten schwuler Verdrängungsstrategien. Und gemessen an der Wirkungsbreite (4-6 Mill. Tägl. Zuschauer aus dem prekariat bildungsferner privatfernsehzuschauer) ist der 2te kandidat auf meiner persönlichen liste, das christival der scheinheiligen in Bremen ein müder Mitbewerber!

    ... Mal eine inhaltliche Anmerkung:
    Beim überlesen der Beiträge zu gangstarap/ bountykiller und Co . Im internetforum www.queer,de, fällt mir die Sichtweise der Heterobeiträge auf! Ich vermute mal , es sind in der Regel jüngere , die sich da zu Wort melden und ihre Ideologie (Party!) verteidigen.
    Deren Bild wiederum geprägt durch Wahrnehmung und Beeinflussung seitens Medien und schule-cliche!
    Das wir also unwiedersprochen (ich hab da mal den lsvd angemailt ohne Antwort -urlaubsabwesenheit des verantwortl.) DiesenUmgang mit uns
    UN-hinterfragt hinnehmen, ist mindestens ebenso blamabel, wie in Umkehrung die UNfähigkeit der Institutionen und Medien, endlich von ihrem Bild der Homosexualität runter zu kommen!
    Ich bin der Meinung: lieber keine Darstellung von uns als ein falsches!
    Und wenn sich die Redaktion eines Schmachtfetzens wie AWZ hinter der Wirtschaftlichkeit und da raus resultierender Akzeptanz durch die Werbeträger herausredet, Dann ist das Kind längst mit dem Bade ausgeschüttet!

    Mir fehlt das Verständnis und die zeit, darauf zu warten, dass wir, die community, uns zu Reaktionen aufraffen, die jenseits der sprichwörtlichen Katastrophen wie Solidarität mit den verfolgten in anderen Ländern zu notwendigem Aufschrei führt!
    Ein wenig mehr (verdammt noch mal; viel mehr!) mit den Jugendlichen bei ihrer suche nach Sicherheit , Selbstverständnis und Geborgenheit ist gefordert!

    Und kommt mir nicht wieder mit dem Argument: nicht so eng sehen, soap ist soap - rtl eh scheiße, oder blöder noch: es gibt ja noch wichtigere Dinge im leben...
    Fangt endlich mal an , wieder radikal zu Denken!
    Ansonsten werdet ihr/wir zu Lachnummern !
    Und kümmert euch einfach mal ; es langt, sich einzuschalten , mitreden und fordern!

    Anbei eine Stellungnahme einer Stuttgarter Gruppe:
    Gemeinsam für Respekt und gegen Homo-Diskriminierung in den Massenmedien - Lasst junge Schwule schwul sein, wie ihr junge Heteros hetero sein lasst

    Quickie vom 10. März 2008, eingestellt von Sascha S

    www.schwulst.de/cgi-bin/news.cgi?show=1205102095

    sowie in einem offenen brief an weissenburg .ev:

    Nicht klagen, HANDELN !

    Gruß Stefan Scherrer
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