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Little Rock (queer.de) - Der US-Bundesstaat Arkansas hat ein im vergangenen Jahr erlassenes Gesetz geändert, das es grundsätzlich Kindern ermöglichte zu heiraten. Das fehlerhafte Gesetz wurde Mitte 2007 verabschiedet (queer.de berichtete). Demnach waren nur nahe Verwandte und gleichgeschlechtliche Paare vom Heiraten ausgeschlossen. Schwulen und Lesben wird das Eherecht sogar in der Regional-Verfassung von Arkansas abgesprochen.

Das ursprüngliche Gesetz besagte: "Wenn eine Person jünger als 18 Jahre alt ist und nicht schwanger, muss sie das Einverständnis des Erziehungsberechtigten vorlegen, um heiraten zu können." Ursprünglich war geplant gewesen, schwangeren Minderjährigen die Ehe zu ermöglichen und das Ehe-Alter ansonsten auf 18 Jahre festzusetzen. Allerdings hatte sich in das Gesetz letztes Jahr ein Fehler eingeschlichen: Vor dem Wort "schwanger" setzten die Bürokraten offenbar aus Versehen ein "nicht" – und das wurde erst nach der Verabschiedung bemerkt. Dieser Fehler ist jetzt korrigiert worden. (dk)



#1 björnAnonym
  • 04.04.2008, 23:45h
  • Wie wir ja seit "Fahrenheit 9/11" wissen, lesen die ehrenwerten Abgeordneten in der Regel nicht, was sie da so alles beschließen. In anderen Ländern dürfte das nicht anders sein. Auch bei uns reicht die Entdeckung des Gewissens gerade mal dafür, zu erklären, daß man die eigene Spitzenkandidatin nicht zur Ministerpräsidentin wählen will. Und anschließend in den Skiurlaub zurückzujetten. Was dann allgemein als ungeheuer vorbildliches Verhalten bejubelt wird.
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#2 Tim-ChrisAnonym
  • 09.04.2008, 18:32h
  • @björn: *lol* Aber es beruhigt mich doch, das Babys auch in Arkansas jetzt nicht mehr heiraten dürfen. Die Folgen wären kaum auszudenken, wenn der 5jährige Mike die 3jährige Betty ehelichen könnte. Wenn man bedenkt, dass der 12jährige Kevin (?) beim Versuch seine kleine Schwester zum Pinkeln abzuhalten wegen Verführung Minderjähriger und sexuellen Missbrauchs verhaftet wurde. Dann wären die staatlichen Gefängnisse wohl bald wegen eben jener Delikte mit Zwergennachwuchs überfüllt und müsste dann in "staatlich sanktionierter Kinderhort" umgetauft werden. Und das nur, weil das frisch vermählte Ehepaar die Hochzeitsnacht zusammen im Kinderbett verbringen möchte...
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