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Windsor (queer.de) - Ein 32-jähriger Mann ist in der kanadischen Provinz Ontario zu 18 Jahren Haft wegen schwerer Körperverletzung verurteilt worden, weil er mit mindestens 15 Frauen Sex hatte, ohne ihnen von seiner HIV-Infektion zu erzählen. Fünf der 15 Opfer hat er dabei angesteckt.

Richter Joseph Quinn sagte nach Angaben der "Canadian Press", der Täter Carl Leone habe eine "verachtenswerte und egoistische Straftrat begangen – und alles nur wegen fünf bis zehn Minuten sexueller Befriedigung". Weil sich der Angeklagte einsichtig zeigte, verzichtete das Gericht auf die Forderung nach Sicherheitsverwahrung nach dem Ende der Strafe. Leone kann nun in sechs Jahren vorzeitige Haftentlassung beantragen.

Der Verurteilte sagte, er bereue die Tat. Er hatte 1997 positiv getestet. 2004 wurde er nach einer Anzeige verhaftet. Als Angestellter im Musikgeschäft seiner wohlhabenden Eltern habe er ein Leben geführt, das von Drogen und Sex bestimmt worden sei, erklärte der Angeklagte während des Gerichtsverfahrens. (dk)



#1 JanXAnonym
  • 08.04.2008, 20:08h
  • Was ich nicht verstehe: Wie kam das denn raus? Es gibt ja
    ärztliche Schweigepflicht. Hat er das überall rumerzählt?
    Ansonsten hätte er doch behaupten können, er wüsste es selber
    nicht. Dann hätte man ihm nachweisen müssen, dass er einen
    Test vorher gemacht hatte. Und bedeutet das, dass wenn man
    einen anonymen Test macht, dass man dann nicht strafrechtlich
    verfolgt werden kann, weil einem das niemand nachweisen
    kann, dass man davon überhaupt wusste? Fragen über
    Fragen...
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#2 ChrisAnonym
  • 09.04.2008, 07:18h
  • Wahrscheinlich hat er sich halt nicht anonym testen lassen, sondern ganz normal halt. Ich finde das Urteil vollkommen gerecht.
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