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Matthias Schweighöfer spielt den jungen Kriegsflieger Manfred von Richthofen in einer opulenten deutschen Produktion.

Von Carsten Weidemann

Europa 1916: Freiherr Manfred von Richthofen ist im Alter von nur 24 Jahren das größte Fliegertalent des preußischen Korps – bereits zu Lebzeiten ein Held und selbst bei seinen Gegnern, wie dem kanadischen Piloten der Alliierten, Captain Roy Brown, ebenso gefürchtet wie respektiert.

Für ihn und seine Kameraden, die Leutnants Voss, Sternberg und Lehmann, sind die Luftduelle ausschließlich eine sportliche und technische Herausforderung, die sie die Schrecken der Schlachtfelder unter ihnen zunächst ignorieren lässt.

Aufgrund der provokanten roten Bemalung seiner Fokker erhält Manfred von Richthofen den Beinamen "Der rote Baron", der ihn auf der ganzen Welt berühmt macht. Sein zunehmender Erfolg krönt Manfred von Richthofen zum Idol, zum symbolischen Hoffnungsträger für Millionen von Menschen.

Während ihn die Oberste Heeresleitung immer stärker zu Propagandazwecken missbraucht, lernt das junge Fliegerass bald die schreckliche Realität des Krieges kennen: Als von Richthofen sich in die attraktive und resolute Krankenschwester Käte verliebt, öffnet sie ihm die Augen dafür, dass Krieg alles andere als ein Spiel ist. Manfred von Richthofen wird sich seiner propagandistischen Funktion in einem sinnlosen und grausamen Krieg gewahr.

Sein ehrgeiziger und patriotischer Bruder Lothar stellt seine ritterliche Attitüde ebenfalls massiv in Frage. Doch trotz des Verlusts vieler Kameraden kann von Richthofen sich nicht endgültig von der Fliegerei abwenden. Während er zum lebenden Mythos wird, könnte jedes Duell in den Lüften für ihn das letzte sein.

10. April 2008



#1 snoopyAnonym
#2 atlanaAnonym
  • 10.04.2008, 18:18h
  • Was soll denn dieses Heldengemeier, das seit einiger Zeit wieder einreißt?
    Und WWI? Der "gute" Weltkrieg, weil die Helden aus dem "schlechten" Weltkrieg zu wenig pc sind?
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#3 snoopyAnonym
#4 stromboliProfil
  • 13.04.2008, 09:27hberlin
  • ja, und wo man mal wieder so richtig vom leder ziehen kann..
    Leider war einem das ja von den friedenstauben vermiest worden und seit "green barretts" mit duke wayne als weltenretter, gabs doch nur weicheier zu sehn. Selbst rambo sülzt als pazifist rum, bevor er mit den schlitzaugen und kommis aufräumt.

    Da entgeht einem doch der spass an der freud! Und 60zig jahre mußte der heranwachsende deutsche auf adrealintreibende auslandseinsätzte warten; welch schaler ersatz, mit neckermann zu reisen!
    Na weniigstens findet der deutsche film (auch co-produziert) zu nationalen themen zurück! Schlecht die tietelgebung weil zu falschen schlüssen verleitend: so "der untergang"; hätte man doch auch " bis zur letzten patrone " nennen können! Mehr thrill, mehr action, weniger defätismus.
    So hat jede zeit seine themen: die 50ziger mit der wiederbewaffnung brachten meisterwerke wie : "O/8 15", oder der "stern von afrika" in die deutschen lichburgen ( wie sinnig doch auch der begriff: lichtburg...!) und erwärmte das gebeutelte Ex-landser-herz. Da lies es sich mit verlorenem krieg,verlorenen ostgebieten und erfolgreichem wiederaufbau (wir sind wieder wer..) ganz gut leben.
    Triste 60ziger mit einem krieg den wir nicht mal selbst führen durften ( den schlitzaugen hätten wirs gegeben...) und entsprechend arm war unser künstlerischer beitrag zur verteidigung der freien welt.
    Aber heute! Zurück in forderster schlachtenfront sind altbekannte und bewährte tugenden wieder verlangt. Und da brauchts auch die erinnerung an bessere zeiten!
    Wie also sonst : holen wir unsere idole aus der reichsmottenkiste, polieren wir sie ein wenig mit dem talmie der verklärung auf und lassen wir sie auf die aufnahmebereite gesellschaft los! Göbbels würde sich freuen!
    Lässt sich doch "opfermut" am besten in der kombination mit selbstzweifeln darstellen und die taten, wie das "opfer " nachträglich überhöhen. Merke: erst in der überwindung deiner zweifel, indem du weitermachst, wirst du zum helden!

    Eine zukunftsträchtige vision kampfgeiler kulturaktivisten: nach der verklärung der "niederlagen" ( der feuerstrum, gustloff, die flucht und knopp at his best...) nun die ankündigung neuer ,werbeträchtiger helden in militärschmonzetten... heute deutschland , morgen die welt.
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#5 Kanzlerin der HerzenAnonym
#6 hurra deutschlandAnonym
  • 14.04.2008, 19:31h
  • na, man muss doch dafür sorgen, mit geschichtsrevisionismus das deutsche volk auf den nächsten krieg vorzubereiten, denn auch schon in früheren zeiten galt: wenn es den banken schlecht geht, muss ein krieg her, um die probleme zu lösen.
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