Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?8574

Berlin (queer.de) - Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie am 17. Mai 2008 veranstaltet das Anti-Gewalt-Projekt Maneo den 2. Kuss-Marathon. Wie bereits 2007 soll mit der quer durch das Berliner Stadtgebiet führenden Aktion ein Zeichen gegen Homophobie und Hassgewalt gesetzt werden.

"Schwule und Lesben, die sich in der Öffentlichkeit küssen, sind immer wieder Zielscheibe von Beleidigung, Bedrohung und körperlichen Angriffen", erklärte Maneo-Projektleiter Bastian Finke: "Dies wollen wir nicht akzeptieren. Der Kuss drückt Liebe und Zuneigung aus. Wir rufen dazu auf, den Kuss zu schützen, und ein deutliches Zeichen gegen Homophobie und Hassgewalt zu setzen."

Der 17. Mai wird als Internationaler Tag gegen Homophobie gefeiert, nachdem an diesem Tag im Jahre 1990 die Generalversammlung der WHO beschloss, Homosexualität von der Liste psychischer Krankheiten zu streichen. (pm)

17. Mai 2008 protect every kiss – Berlin küsst mit.
15:00 Uhr am S- und U-Bahnhof Frankfurter Allee (Lichtenberg).
17:00 Uhr am Rathaus Neukölln (Neukölln).



#1 Tim-ChrisAnonym
  • 11.04.2008, 12:38h
  • Schade, dass es das nur in Berlin gibt. Ich denke, viele Schwule und Lesben würden da gerne mitmachen, können sich eine Fahrt nach Berlin aber finanziell oder aus Zeitgründen nicht leisten. Ich glaube, das Ganze würde ein deutlicheres Zeichen setzen, wenn es zeitgleich in mehreren deutschen Großstädten stattfinden würde. z.B. Berlin, München, Köln, Hamburg, Frankfurt. Dann hätten mehr Menschen die Möglichkeit daran teilzunehmen und die Aktion zu unterstützen.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 stromboliProfil
  • 11.04.2008, 12:57hberlin
  • oh ja , das notwendige zu ende denken:
    alle die zeit haben, bitte am hermansplatz auf mich warten; ich fette schon mal die lippen ein.
    Nur, was machen unsere brüder in den homophoben vor und kleinstädten? Alleingelassen ,ohne ansprechpartner wie der traurige filmbeitrag hier zeigt:

    www.myvideo.de/watch/3465591/Daffyd_Thomas

    lasst sie nicht allein im kalten wind der hetenwelt verkümmern!
  • Antworten » | Direktlink »
#3 SaschaAnonym
  • 12.04.2008, 18:17h
  • @Tim-Chris:

    Tja, und ich frage mich, warum das nicht JEDEN Tag an JEDEM Ort stattfindet, wo schwule Jungs und Männer mit ihren Freunden bzw. Partnern unterwegs sind - mit der gleichen Selbstverständlichkeit, wie es die Heteros auch tun.

    Warum gelingt es nur einmal im Jahr, beim CSD oder bei einem "Kuss-Marathon" so sichtbar zu sein???

    Oder besser: Warum leiden so viele Schwule immer noch an einem kollektiven MInderwertigkeitskomplex und Versteck-Syndrom???

    Solange es allerdings so ist, haben wir Aktionen wie die in Berlin ganz dringend nötig - nicht nur für die Hetero-Umwelt, sondern offenbar zunächst einmal für viele homosexuelle Jungs und Männer selbst.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 Tim-ChrisAnonym
  • 14.04.2008, 23:50h
  • Zitat Sascha: "Warum leiden so viele Schwule immer noch an einem kollektiven MInderwertigkeitskomplex und Versteck-Syndrom???"

    Das frage ich mich allerdings auch. Wenn sie nämlich endlich aus ihrem selbstgebauten Schneckenhäuschen herauskommen würden, würde es nämlich überhaupt keinen Grund mehr geben, sich als Homosexueller aus Angst vor Diskriminierung vor der heteronormen Gesellschaft zu verstecken. Dann würde diese Gesellschaft nämlich endlich auch erkennen, dass wir nicht nur sehr viel mehr, sondern auch alles andere als ein paar klischeetierte Freaks sind.

    Aber das @Sascha, ist Wunschdenken. Denn das schaffen sie ja nicht mal innerhalb der Community, wie nicht nur der Blick auf die verschleierten und/oder Bildlosen Profile von GayRomeo und Co. zeigen, Marke: "Facepic gibt's bei Sympathie/als Retour. Ich bin ungeoutet und das soll auch so bleiben.", nein, man nimmt auch lieber Strecken von 100 km in Kauf, wenn man etwas Spaß oder das sexuelle Abenteuer sucht, um ja nicht die heimische Szene aufsuchen und dort als Gay erkannt zu werden. Ein armseliges Zeichen dafür, dass sich der inzwischen doch eigentlich aufgeklärte Homosexuelle von Heute nicht mal unter seines gleichen sicher fühlt.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 Jamesg1989Profil
  • 04.05.2008, 23:40htexas
  • Ich finde es voellig unrecht, das wir beleidigt sind, weil wir sich in der oeffentlichkeit kuessen moechten usw. Ich glaube das unser Landesregierung, oder jedes Landesregierung uebers welt soll in der naehernd Zukunft sich veraendern, so das wir allen ein bessers Leben haben koennen. Ich wohne in die Vereinigten Staaten, und wo ich wohne, ist es sehr hart es schwules Leben zu haben wegen die vorurteilen geben Homosexuelle und Lesben leute. Wir koennen die gleiche geschlecht nicht heiraten, weil so viele haben es "Unnatural" genannt, um die gleichen geschlecht zu heiraten. Wir brauchen leute die alles so sich veraendern koennen. In den Staaten koennen Homosexuelle ja einfach einen Absicherungsvertrag auf Gegenseitigkeit notariell erstellen lassen, wir koennen aber gar kein Legal "Ehe" haben. Ich finde den Staaten mehr Homosexuelleunfreundlich als Deutschland.
  • Antworten » | Direktlink »