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Kein Besucher des "Eurovision Song Contest" muss sich Sorgen machen, heißt es offiziell. Gilt das auch für Schwule?

Von Carsten Weidemann

Am 24. Mai wird das glitzernde Finale des 53. Eurovision Song Contests in Belgrad stattfinden. Wie immer werden nicht nur viele Schwule daheim Grand-Prix-Partys veranstalten, auch unter den Besuchern in Serbien wird der Anteil homosexueller Gäste hoch sein. Die europäische Organisation der Veranstalter von Gay Prides (EPOA) macht sich jetzt Sorgen um deren Sicherheit. EPOA-Mitglied Kurt Krickler aus Österreich wandte sich in einem offenen Brief an die Veranstalter des Song Contests, der "European Broadcasting Union" (EBU) und erinnerte an die Menschenrechts-Defizite bei den diesjährigen Gastgebern.

"Sie sind sicherlich im Bilde über die Verletzungen von Menschenrechten in Serbien in Allgemeinen und im besonderen bei den Verletzungen der Rechte von Lesben, Schwulen und Transgenderpersonen", schreibt Krickler. "Die erste Gay Pride Demo im Juni 2001 in Belgrad ist brutal angegriffen worden von einer großen Gruppe gewaltbereiter Extremisten und Hooligans". Krickler fordert die EBU wie auch die Behörden des Landes auf, nicht nur für die Sicherheit der Besucher zu sorgen, sondern auch für die LGBT-Gemeinde in Serbien. Der Schutz solle vor allem auch nach dem Event fortwirken.

Bei der EBU hat man den Aufruf ernst genommen. In dieser Woche kam eine Stellungnahme des Zusammenschlusses europäischer Fernsehanstalten: "Der Präsident von Serbien garantiert für die Sicherheit der Delegationen, Presse und der Fans", hieß es von dort.

Dass der Grand Prix ein lohnendes Angriffsziel sein könnte, das hat man bei den Radikalen bereits erkannt. Wie das britische Onlineportal pinknews berichtet, hat der Leiter der faschistischen Organisation "Obraz" in einem Bericht der Tageszeitung "Alo" aus der vergangenen Woche bereits seine Gewaltbereitschaft erklärt.

16. April 2008



#1 Peter2Anonym
  • 16.04.2008, 17:27h
  • Das was in Serbien passiert und bereits passiert ist sollte ernst genommen werden. Nach der Abspaltung des Kosovo ist höchste Vorsicht geboten, was ja auch die agressiven Reaktionen der Bevölkerung gezeigt haben. Serbien neigt meiner meinung nach zu sehr viel nationalstolz und auch die Siegerin des letzten SongContest hat sich nicht gerade beliebt gemacht bei Schwulen in Bosnien und Kroatien. Hier ist einfach mehr Solidarität gefragt.
    Auch wenn der Songcontest keine schwule Veranstaltung ist, so ist ja nun mal bekannt, daß der Anteil der schwulen Fans enorm groß ist. Daher finde ich es gut, daß hier Druck ausgeübt wird auf den Veranstalter und den Medien.
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#2 RabaukeAnonym
  • 17.04.2008, 09:44h
  • Ich weis, gleich gibts wieder " Kloppe":)))) Meiner Meinung nach ist das gesellschaftspolitische denken in diesem Staate, daß "Polen" vor 15 Jahren. In meinen Augen ist eine Gesellschaft immer nur so tollerant, akzeptiert "Minderheiten" und verschließt nicht die Augen vor der freien Welt, wie die Politiker ihre "Schäfchen" ermundern.
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#3 hwAnonym
  • 17.04.2008, 11:52h
  • aus dem folgenden artikel geht hervor unter welchen
    gesellschaftlichen bedingungen schwule bewegungen
    im osten europas agieren werden müssen (können ?).

    mit einem anstieg von verarmung, verrohung, nationalismus, bigotterie und rechtsextremismus
    ist durchaus zu rechnen.

    Die Party geht zu Ende......

    www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27737/1.html
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#4 Albaboy
  • 20.04.2008, 12:11h
  • Auch für die albanische Delegation wurde Schutz "versprochen".

    Mal sehen, ich wär dafür gewesen,dass wir dieses Jahr überhaupt nicht mitmachen da Belgrad.

    Unsere Kandidatin wird ein Lied auf albanisch singen ....
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#5 LucioAnonym
  • 20.04.2008, 22:21h
  • gähn ich habe eh nich verstanden was schwule am songcontest finden, seichte schlechte unterhaltung, ist das ein klischee wie musicals, soaps, madonna, schlager,H&M, Desperate Housewives, QaF, Disco, Arsch frisst Hose?
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