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Dirk Bach moderiert ab Montag mit "The Power of 10" eine der populärsten internationalen Spielshows.

Von Dennis Klein

Wonnepropen Dirk Bach ist inzwischen nicht mehr aus dem deutschen Fernsehen wegzudenken: Gerade erst hat der 47-jährige Komödiant C-Promis im australischen Dschungel gewohnt sarkastisch vorgeführt, ist mit seiner Improvisations-Comedy "Frei Schnauze" erfolgreich und sorgt in diversen Fernsehauftritten (u.a. "Pro Sieben Märchenstunde") für Einschaltquoten. Jetzt will er Günther Jauch Konkurrenz machen: Seine neue Quiz-Show "The Power of 10" startet am 21. April um 22:15 Uhr bei Vox. Und weil der "Perfekte Dinner"-Kanal sein neues (vegetarisches) Zugpferd gleich richtig in Szene setzen will, werden neue Folgen in der ersten Woche gleich noch Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag ausgestrahlt. Der kleine RTL-Bruder Vox nennt so was "Event-Programmierung".

"The Power of 10" will seine Kandidaten zu Millionären machen. Dazu müssen diese in zwei Spielrunden je fünf Mal einschätzen, wie der gemeine Bundesbürger auf Umfragen geantwortet hat. Dabei ließ Vox das Meinungsforschungsinstitut Forsa u.a. ermitteln, wie viel Prozent der Deutschen schon mal eine Leiche angefasst oder bei ihrer Steuererklärung gelogen haben. Wenn der Kandidat weiterkommt, verzehnfacht er seinen Gewinn (daher der Titel der Show). Am Ende steht dann eine steuerfreie Million.

Das Konzept der Sendung kommt aus den USA. Auf CBS avancierte "The Power of 10" im vergangenen Jahr zum besten Neustart der TV-Saison, obgleich die Einschaltquoten am Ende schwächelten (was aber auch am wenig lustigen US-Moderator Drew Carey liegen kann). Dort werden übrigens mit 10 Millionen Dollar (6,3 Millionen Euro) ein paar Peanuts mehr unters Volk gebracht. Dafür muss der Gewinn nach US-Recht versteuert werden. International scheint die Sendung bereits ein Hit zu sein: 27 Länder haben sich bislang die Rechte gesichert.

Anders als in der Dschungel-Show will Dirk Bach die Kandidaten diesmal nicht erniedrigen: "Ich selbst bin ein offener und liebenswerter Moderator, weil ich möchte, dass meine Kandidaten gewinnen", erklärte er gegenüber der "Westfälischen Rundschau". Trotz der Dreharbeiten bleibt für den LSVD- und Tierschutzaktivisten aber noch Zeit, zu seinen Theaterwurzeln zurückzukehren: Im Rahmen des schwul-lesbischen Sommerblut-Festivals schlüpft er in der Komödie "Sein oder Nichtsein" in die Rolle des "Konzentrationslager-Erhardt". Dafür steht er vom 15. Mai bis zum 11. Juni täglich auf der Bühne des Volkstheaters Millowitsch in Köln.

18. April 2008



Die Dirk Bach Box

Zum ersten Todestag des Komikers wurden die Serien "Die Dirk Bach Show" und "Hella & Dirk" erstmals auf DVD veröffentlicht.
#1 DidiAnonym
#2 MarstophProfil
#3 BjörnAnonym
  • 18.04.2008, 23:08h
  • Neues Konzept? Im DDR-Fernsehen hieß das "Schätzen Sie mal", bloß daß es da nicht Millionen zu gewinnen gab und soviel Tralala mit Jingles und ähnlichem Klimbim war natürlich auch nicht.
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#4 TanjaAnonym
  • 19.04.2008, 16:18h
  • stimmt als "Lukas" war er fast ernstzunehmender Scha uspieler, jetzt natülich indiskutabel
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#5 André K.Anonym
  • 19.04.2008, 21:02h
  • Also das ist doch mal ein Format wo der liebe Herr Bach gar nicht reinpasst. Wie er schon allein im Anzug aussieht, nein... ich hoffe nur der arme Kerl macht sich damit nicht zum gespött der ganzen Nation...

    www.gayandfriends.org
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#6 HansAnonym
  • 20.04.2008, 09:12h
  • Der macht sich immer mehr zur Mediennutte Nr.1.

    So wie der jetzt aussieht...Glatze und Anzug ist der einfach nur peinlich.

    Und was die Show angeht wer braucht / will eine Show mit Prozentrechnung sehen? Kein normaler Mensch braucht diese Show und wird der Flop des Jahres.
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